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WÄCHTER DER WÜSTE

WÄCHTER DER WÜSTE

Regie James Honeyborne
Kinostart 20.11.2008

Kritiken • WÄCHTER DER WÜSTE

20. November 2008 | WÄCHTER DER WÜSTE • Kritik • Berliner Zeitung

WÄCHTER DER WÜSTE ist ein Familienfilm, stellt Peter Uehling fest. "Die Rührung über die Erdmännchen - natürlich sind sie rührend! - und das gelind Unsympathische des Films gehen nicht durch eine Tür. Die Profis der BBC Natural History Unit liefern erstaunliche Bilder - wenn es allerdings am Ende heißt, einige Szenen wären "nachgestellt", dann bemerkt man, dass im Naturfilm die gleiche Überbietungsdynamik am Werk ist wie im Actionfilm: Zugunsten des Effekts weiß keiner mehr, was echt ist und was nicht."

10. November 2008 | WÄCHTER DER WÜSTE • Kritik • critic.de

Michael Kienzl nag die Vermenschlichung nicht. "Der Schauspieler Rufus Beck tritt neben seiner Rolle als Erzähler auch als Synchronsprecher der Erdmännchen in Erscheinung, denen er mit wechselnder Tonlage eine Stimme verleiht. Dieser ohnehin etwas platte Effekt erlebt seinen Tiefpunkt, wenn Kolo ein herannahendes Gewitter damit kommentiert, dass es sich dabei um fotografierende Touristen handelt. Doch nicht nur die verstellten Stimmen, auch die Bilder der immer ein wenig dümmlich dreinblickenden und sich tollpatschig benehmenden Erdmännchen machen schließlich deutlich, dass der Film mit seiner Verniedlichung der Natur ausschließlich ein sehr junges Publikum begeistern dürfte."

02. November 2008 | WÄCHTER DER WÜSTE • Kritik • br-online.de

Kirsten Liese ist begeistert: "WÄCHTER DER WÜSTE ist ein wunderbarer, liebenswerter Film mit eindrucksvollen Aufnahmen über eine Tierart, die zu Unrecht bislang kaum Beachtung fand. Nur eines stört wieder einmal wie schon in DIE REISE DER PINGUINE und ANIMALS IN LOVE: ein aufdringlicher, überflüssiger Musiksoundtrack. Die possierlichen Erdmännchen aber sehen wir nach WÄCHTER DER WÜSTE mit anderen Augen. Sie sind nicht nur niedlich, sondern ungemein mutig und clever!"

01. November 2008 | WÄCHTER DER WÜSTE • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz findet es "allerdings, dass die Tonebene bei diesem Film überhaupt nicht zu den großartigen Bildern passen mag. Und das ist weniger ein Problem des hinreichend bekannten Schauspielers und Sprechers Rufus Beck als vielmehr des Skripts, das mit Dramatisierungen, Übertreibungen und Anleihen an die Jugendsprache nicht spart und die Parallelen zwischen Mensch und Erdmännchen überbetont."

01. November 2008 | WÄCHTER DER WÜSTE • Kritik • programmkino.de

So umwerfend der Film auf der optischen Seite ist, so ärgerlich zeigt er sich für David Siems von seiner auditiven Seite. "Nach dem Vorbild von DIE REISE DER PINGUINE ist es hier die Aufgabe von Erzähler Rufus Beck, nicht nur allerhand Fakten zu Flora und Fauna preiszugeben, sondern den Erdmännchen verniedlichende Stimmen zu geben, die sich im Vokabular bei präpubertärer Jugendsprache bedienen. Bei der Zielgruppe unter zwölf Jahren kommen die saloppen Dialoge gut an, ältere Kinogänger dürften dagegen die Stirn in Falten legen. Ohnehin lässt sich über so manche Textzeile grübeln, die zum Teil martialische Züge annimmt."

01. November 2008 | WÄCHTER DER WÜSTE • Kritik • programmkino.de

Dies ist laut Thomas Engel ein Tierfilm für spezielle Liebhaber und für die ganze Familie. "Viel ist mit dieser Handlung nicht los. Der Schwerpunkt liegt auf schönen Landschafts-, Wetter- und übrigen Naturaufnahmen, auf unzähligen Bildern der niedlichen Tiere, auf der – von Rufus Beck gesprochenen – Erzählung über ihre Art und ihr Leben."

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