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88 - PILGERN AUF JAPANISCH

88 - PILGERN AUF JAPANISCH

Regie Gerald Koll
Kinostart 13.11.2008

Kritiken • 88 - PILGERN AUF JAPANISCH

13. November 2008 | 88 - PILGERN AUF JAPANISCH • Kritik • Berliner Zeitung

Herrlich nennt Ulrich Seidler das Road-Movie. "Die Selbstironie ist das Angenehmste an diesem skurrilen Film, wenn Knoll zum Beispiel auch die Bilder zeigt, die entstehen, wenn er einen gerade würdevoll abgeschrittenen Teil des Wegs zurückeilen muss, um die Videokamera, die seine würdevollen Schritte aufgenommen hat, zu holen. Ob sich die Strapazen für Gerald Knolls Karma gelohnt haben, kann dieser kleine Film nicht vermitteln. Die Mühe, ihn zu sehen, lohnt sich durchaus. Schließlich ist man dem Nirwana hinterher schnell vergangene 88 Minuten näher."

05. November 2008 | 88 - PILGERN AUF JAPANISCH • Kritik • critic.de

Der Film ist eine One-Man-Show, stellt Ulrich Ziemons fest. "Das ist nicht immer ohne Witz, und jeder, der schon einmal als Tourist in Japan war, wird die eine oder andere Situation wiedererkennen. Überwiegend aber werden Klischees in Wort und Bild aneinandergereiht. Koll gefällt sich zu sehr in der Rolle des Außenseiters und Nicht-Verstehers, so dass der Film im mal belustigten, mal aufrichtig beeindruckten Staunen über die Seltsamkeiten Japans im Allgemeinen und das Pilgern in Japan im Besonderen steckenbleibt. Weder der japanischen Kultur noch dem Pilgern nähert sich 88 - PILGERN AUF JAPANISCH nennenswert an."

04. November 2008 | 88 - PILGERN AUF JAPANISCH • Kritik • film-dienst 23/2008

Touristische Postkarten-Attraktionen hat Hans Messias ausgemacht. "Der Film bietet aber auch keine explizite Auseinandersetzung mit buddhistischer Spiritualität, er beschreibt vielmehr den Weg eines Europäers, der nach neuen Eindrücken und Erfahrungen sucht, sich vielleicht selbst an den Zustand der Erleuchtung, besser wohl Entrückung, der Intensiv-Wanderern durchaus vertraut sein dürfte, heran führen kann. ... Vielleicht hat Gerald Koll zumindest eine Erkenntnisanfangsstufe erreicht, wenn er daran denkt, nichts mehr zu denken – auch so ein Paradox. Buddhismus ist eben so einfach, dass er schon wieder verdammt schwer ist."

01. November 2008 | 88 - PILGERN AUF JAPANISCH • Kritik • programmkino.de

Eine Bewusstseinsveränderung hat Hendrike Bake beim Filmemacher nicht bemerkt. "Die lakonische Haltung ist erfrischend, aber sie ist letzten Endes zuwenig, um den Film über 90 konzentrierte Kinominuten zu tragen. Zumal die Bilder es nicht recht schaffen, eine zusätzliche Ebene anzubieten. In einem Dokumentarfilm der davon handelt, wie es ist, viel zu sehen und wenig zu verstehen, wird die schlechte Bildqualität der kleinen digitalen Reisekamera zum Problem."

01. November 2008 | 88 - PILGERN AUF JAPANISCH • Kritik • programmkino.de

Laut Thomas Engel ging es "nicht nur um den gewissermaßen materiellen Teil Wanderung. Es ging auch um das Kennenlernen der Riten, die Meditation, um geistige Erkenntnisse und ihre journalistische Formulierung, um die mögliche Beantwortung von Existenzfragen – was in dem Film in vielfacher Weise und ausführlich zum Ausdruck kommt. Wer an alledem interessiert ist, für den kann dieser Dokumentarfilm durchaus etwas bringen."

01. November 2008 | 88 - PILGERN AUF JAPANISCH • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz ist enttäuscht. Der Filmemacher kommentiert "munter bis geschwätzig und banal aus dem Off, philosophiert über den Sinn des Pilgerns, mokiert sich dann wieder über das Essen, macht sich lustig über sein Hinundhergerenne, um die aufgebaute Kamera wieder abzubauen und den Anschluss nicht zu verlieren. Das ist zwar stellenweise recht lustig anzuschauen, vom Zauber dieses Pilgerweges bekommt man aber recht wenig mit. So verfehlt 88 - PILGERN AUF JAPANISCH sein Ziel um Längen und wirkt wie eine manchmal launig kommentierte Diashow, mit denen wohlmeinende Bekannte uns manchmal nerven."

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