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1968 TUNNEL RATS

1968 TUNNEL RATS

Regie Uwe Boll
Kinostart 13.11.2008

Kritiken • 1968 TUNNEL RATS

13. November 2008 | 1968 TUNNEL RATS • Kritik • Berliner Zeitung

Absurd nennt Peter Uehling den Film. "1968 TUNNEL RATS ist noch schlechter als FAR CRY. Zwar liegt diesem Film kein Computerspiel zugrunde, aber Dr. Boll kann vermutlich schon gar nicht mehr anders denken als in den Kategorien "Jagd", "Abschießen", "Level 1 bis 5". Die Idee ist geradezu krankhaft abwegig ... Uwe Bolls Filme sind absurd. Was schlimmer ist: Sie sind lieblos und ohne jeden Funken Charme. Stumpf verfolgen sie ihre primitiven Handlungen und entwickeln keinerlei Fantasie darüber hinaus. Das unterscheidet sie von jener "Grindhouse"-Ästhetik, der Quentin Tarantino und Robert Rodriguez im letzten Jahr zwei furiose Denkmäler setzten."

04. November 2008 | 1968 TUNNEL RATS • Kritik • film-dienst 23/2008

Laut Andrea Dittgen ist dies Uwe Bolls überraschendster und mit Abstand bester Film. "Denn einen Antikriegsfilm erwartet wohl niemand von dem Macher zahlreicher schlechter Abschlacht-Filme, erst recht nicht einen eher zahmen Vietnam-Film, bei dem meist nur die Getöteten gezeigt werden, aber nicht das, was sie tötet. Boll verurteilt weder die eine noch die andere Seite, sondern betrachtet alles sehr distanziert. Zwar wirkt das Bemühen, die Sache künstlerischer als sonst anzulegen, inklusive der Integration von Religiosität, etwas konstruiert, und es fehlt dem Plot an Konzentration. Aber die Darsteller (aus der Boll-Crew ist nur Michael Paré übrig) wirken nicht so hölzern wie sonst."

30. September 2008 | 1968 TUNNEL RATS • Kritik • critic.de

1968 TUNNEL RATS zu verdammen ist so wertlos, wie der Film selbst, stellt Sascha Keilholz lakonisch fest. "Freundlich formuliert ist Uwe Boll ein Regisseur der Reduktion. Sein Vietnam-Beitrag beginnt mit bildlichen Verweisen auf die Genre-Klassiker von Coppola und Malick, mit den unvermeidlichen Helikopter-Aufnahmen und entsprechendem Sound. "2525" dröhnt auf der Tonspur. Doch wer eine Fortführung des Dröhnens auf akustischer und visueller Ebene erwartet, wird überrascht. In den folgenden eineinhalb Stunden passiert reichlich wenig."

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