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ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN

ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN

Regie Peter Ott
Kinostart 06.11.2008

Kritiken • ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN

14. November 2008 | ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Klaus Walter porträtiert die Band und sagt über den Film: "Von dieser Arbeit und dem Spaß, den sie (manchmal) bringt, erzählt Peter Otts Dokumentarfilm ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN. Keine distanzlose Rockumentary von Fans für Fans sollte es werden. Ob das gelungen ist, darüber kann man sich streiten. Denn die Arbeit an Widersprüchen, die Reflexion der eigenen ästhetischen und politischen Praxis, das ist ja genau das, was Zitronen-Fans mögen an ihrer Band."

07. November 2008 | ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN • Kritik • Neues Deutschland

Martin Hatzius nennt ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN eine "Rockumentary", einen Film, der sich selbst der Mittel der Musik bedient. "Anders gesagt: Er versucht nicht, sich seinem Gegenstand zuerst inhaltlich zu nähern, sondern ästhetisch. Insofern wäre Otts Film als 90-minütiger Punksong in Bildern aufzufassen. Wer schon mal einen zweiminütigen unbebilderten Punksong gehört hat, kann sich ausmalen, wie das auf die Nerven geht. Nun ist es bestimmt kein leichtes Unterfangen, die 25-jährige Geschichte einer ebenso chaotischen wie heterogenen, ebenso künstlerisch ambitionierten wie politisch motivierten Kapelle adäquat an den Kinogänger zu bringen. Mag sein, dass Otts Film für eingefleischte Zitronen-Fans eine Offenbarung ist. Den unbescholten interessierten Rezensenten hat er eher abgeschreckt."

04. November 2008 | ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN • Kritik • film-dienst 23/2008

Ulrich Kriest ist enttäuscht: "Der Filmemacher hält sich aus all dem heraus, suggeriert teilweise sogar eine größere Distanz zur Band als de facto vorliegen dürfte, und strukturiert sein Material oberflächlich durch Inserts wie "Autonomie vs. Ökonomie", "Ironie vs. Ideologie" oder "Publikum vs. politische Korrekturen", wobei diese Themen zwar angerissen, aber nicht konzentriert bearbeitet werden. So lässt dieser Film trotz des erstaunlich reichen Archivmaterials viele Wünsche offen. Wer sich dafür interessiert, wie die „Goldenen Zitronen“ abseits von Bühne und Studio ticken, bleibt weiterhin angewiesen auf die ältere Doku-Fiction SWINGPFENNIG/DEUTSCHMARK (1993) von Margit Czenki."

03. November 2008 | ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN • Kritik • Die Zeit

Laut Klaus Walter erzählt der Dokumentarfilm von der visionären Kraft und dem Durchhaltevermögen der Musiker. "Es sollte keine distanzlose Rockumentary von Fans für Fans werden. Folgerichtig wird das Loblied auf die Zitronen nicht von verdienten Redakteuren des Rolling Stone gesungen, sondern von Daniel Richter, dem Malerfürsten, der mit seinem Kunstgeld das Hamburger Buback-Label am Leben hält. Und von Diedrich Diederichsen, der über die Zitronen Dinge sagt, die selbst deren Mitgründer Ted Gaier nicht versteht."

01. November 2008 | ÜBRIGGEBLIEBENE AUSGEREIFTE HALTUNGEN • Kritik • kino-zeit.de

Laut Marie Anderson besteht die Leistung des Filmemachers "vor allem darin, dass er nicht resignativ einer Vorstellung hinterherläuft, die die Zitronen nicht bereit sind zu geben, sondern sich mit milder Eigenironie auf das stürzt, was zu haben ist – und das ist ein dichtes, wildes Szenario von verknüpften Figuren, deren übriggebliebene, mitunter tatsächlich durchaus ausgereift anmutende Haltungen das pralle Leben verkörpern."

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