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DALAI LAMA RENAISSANCE

DALAI LAMA RENAISSANCE

Regie Khashyar Darvich
Kinostart 30.10.2008

Kritiken • DALAI LAMA RENAISSANCE

30. Oktober 2008 | DALAI LAMA RENAISSANCE • Kritik • Berliner Zeitung

Als Gipfel der Peinlichen hat Michaela Schlagenwerth den Film wahrgenommen. "Zweifelsohne hat der Dalai Lama für die tibetischen Flüchtlinge Herausragendes geleistet, und er ist bestimmt auch ein toller Buddhist und hat den Friedensnobelpreis unbedingt verdient. Aber wenn er noch mehr solcher gruseligen Filme über seine Person zulässt, sollte man vielleicht mal mit einer Aberkennung dieses und aller anderen je erhaltenen Preise drohen. Mindestens!"

24. Oktober 2008 | DALAI LAMA RENAISSANCE • Kritik • film-dienst 22/2008

Wolfgang Hamdorf ist enttäuscht. Dem Film gelingt es "nicht, die Dynamik des Gesprächs oder auch nur die Präsenz des Gastgebers wirklich einzufangen. Kameraführung und Schnitt wirken selbst bei der Abschlussansprache des Dalai Lama unmotiviert. ... Die eigentliche Essenz des Treffens wird jedoch an einer anderen Stelle zusammengefasst: "Menschenwesen planen. Gott lacht." Dem kann man sich anschließen; DALAI LAMA RENAISSANCE dagegen ist lediglich eine mittelmäßige Dokumentation mehr, die es dank der Popularität des Religionsführers in die Kinos geschafft hat."

02. Oktober 2008 | DALAI LAMA RENAISSANCE • Kritik • programmkino.de

Bemerkenswert findet David Siems die kurzen Auftritte des Dalai Lamas, dessen Biografie mit historischem Filmmaterial veranschaulicht wird. "Dass Harrison Ford in der Originalversion als Erzähler auftaucht ist eigentlich ein Marketing-Gag, denn der Schauspieler spricht nicht mehr als zehn Sätze. Dalai-Lama-Fans sollten sich daran allerdings nicht stören und eher dem spirituellen Selbstversuch auf der Leinwand folgen, der die Schaffung eines neuen Bewusstseins fördert. Wie man dahin kommt, bleibt aber immer noch jedem selbst überlassen."

02. Oktober 2008 | DALAI LAMA RENAISSANCE • Kritik • programmkino.de

Die erhellendsten Beiträge stammen, was Thomas Engel überhaupt nicht erstaunt, vom Dalai Lama selbst. "Auf eine verblüffend einfache Art verkündet er seine Weisheiten: über die Menschlichkeit; über den möglichen Verzicht auf Religion; über die Notwendigkeit einer lang- und nicht kurzfristigen Strategie; über seine Rolle als einfacher Mönch; darüber, dass die Nöte der Menschheit in erster Linie aus dem Innern jedes einzelnen behoben werden können. Keine Frage: Ein Besuch dieses Films kann sich schon wegen des Dalai Lama lohnen. Rührend, wie alle Teilnehmer am Schluss von ihm gesegnet wurden und darüber glücklich waren."

02. Oktober 2008 | DALAI LAMA RENAISSANCE • Kritik • kino-zeit.de

P. Collmar kann dem Film nicht viel abgewinnen. "Wäre nicht die Person und Persönlichkeit des Dalai Lama, so dürfte dieser Film lediglich als Illustration dafür dienen, woran es in der Welt trotz all dem guten Willen mangelt – am Verzicht auf Eitelkeiten und Profilierungssucht, an der Fähigkeit zu kommunizieren und nicht bloß zu schwätzen. Der Erkenntnisgewinn aus diesem Film ist trotz aller Ambitionen verschwindend gering, so dass die Lösung aller Probleme der Welt, wie sie vollmundig angekündigt wurde, wohl noch ein wenig auf sich wird warten lassen müssen."

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