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THE STRANGERS

THE STRANGERS

Regie Bryan Bertino
Kinostart 20.11.2008

Kritiken • THE STRANGERS

20. November 2008 | THE STRANGERS • Kritik • Berliner Zeitung

Neuartig wirkt für Peter Uehling die Kameraarbeit, für die Peter Sova verantwortlich zeichnet. "Großaufnahmen wählt der Horrorfilm üblicherweise nur für schreiende Gesichter, ansonsten bevorzugt er Halbnah- oder Nahaufnahmen. Die Großaufnahmen von Kristen und James rücken einerseits die Beschädigung der Beziehung erst recht ins Bild, weil die eigentlich mit der Großaufnahme und dem sanften Licht konnotierte Intimität sich nicht einstellt. Andererseits wünscht man sich, die Kamera ginge wieder in Distanz, denn da man nun einmal im Horrorfilm sitzt, möchte man so nah nicht dran sein, wenn die Häute vielleicht irgendwann mal platzen. Ohnehin besteht der visuelle Reiz des Films in den überaus geleckten Bildern und der Gewissheit, dass es so geleckt nicht bleiben wird."

18. November 2008 | THE STRANGERS • Kritik • film-dienst 24/2008

Jörg Gerle ist enttäuscht. "Eine gute Idee mit ausgefeiltem Sounddesign, einer versierten Kamera und klug eingesetzten Source-Musiken wird durch ein schludriges Drehbuch mit einem völlig missratenen Showdown verschenkt. Zwar versichert der Regisseur glaubhaft, sein Drehbuch bereits vor der Premiere des nahezu deckungsgleichen französischen Thriller THEM (2006) fertig gestellt zu haben; allein der Umstand, dass in diesem meisterlichen Genrefilm von David Moreau und Xaiver Paludall alle Unzulänglichkeiten von THE STRANGERS vermieden wurden, zeigt umso deutlicher, welch spannender Horrortripp aus einer solchen Geschichte entstehen könnte."

01. November 2008 | THE STRANGERS • Kritik • br-online.de

Nicht die Tür öffnen, empfiehlt Eric Stahl. "THE STRANGERS unterscheidet sich von den anderen Vertretern der aktuellen Terrorfilm-Welle insofern, als er sich bei der grafischen Darstellung von Gewalt angenehm zurückhält. Stattdessen setzt Bertino auf langsamen Spannungsaufbau, eine Angsteinflößende Atmosphäre und die Schauspielkunst seiner Hauptdarsteller. Besonders Liv Tyler macht als gepeinigte Kristen eine exzellente Figur - die Angst und die Ungläubigkeit, dass Menschen zu unaussprechlichen Grausamkeiten fähig sind, steht ihr in weiten Teilen des Films ins Gesicht geschrieben."

01. November 2008 | THE STRANGERS • Kritik • ray-magazin 11/2008

Alexandra Zawia hatte Angst und dies hat besonders die Tonspur des Films erreicht. "Beinahe hält Bertinos Inszenierung den Balance-Akt zwischen nachhaltigem Psychothriller und vordergründigem Slasher-Movie durch, doch zuviel Independent-Konsequenz haben die Produzenten dann wohl doch nicht durchgehen lassen."

21. Oktober 2008 | THE STRANGERS • Kritik • Der Spiegel

THE STRANGERS ist großes Genre-Kino voller subtiler Grausamkeiten und visueller Verweise. Ärgerlich für David Kleingers ist allerdings die Bedeutungshuberei am Schluss. "So spartanisch sich Bertinos Film in seinen Grundrissen gibt, so kunstvoll schmückt er die Standards des Genres aus. Fratzen tauchen unvermittelt vor Fenstern auf, Telefone stellen sich wie so oft tot und enervierende Geräusche künden von nahender Bedrohung. Dazu sägt der atonale Soundtrack von Tomandanady – die schon Alexandre Ajas THE HILLS HAVE EYES-Remake sphärisch zerklüfteten – an den strapazierten Nerven, perfide konterkariert durch sinnig eingestreute Songs von Neo-Folkgrößen wie Wilco oder Joanna Newsom."

29. September 2008 | THE STRANGERS • Kritik • critic.de

THE STRANGERS entpuppt sich als adrenalintreibender Albtraum ohne weiter gehende Ambitionen, kritisiert Marcus Wessel. "In der Inszenierung des Terrors vertraut Bertino auf bewährte Muster. Langsame Kamerafahrten durch das behaglich eingerichtete Ferienhaus wechseln sich mit schnellen Umschnitten und sorgsam getimten Schocks ab. Soweit nichts Ungewöhnliches. Doch selbst wenn man ahnt, wann und wie die Eindringlinge als nächstes zuschlagen, geht von den Bildern der maskierten Bande immer noch eine verstörende Wirkung aus. Zu real erscheint einfach die Gefahr, wobei Bertino in seinem nihilistischen Szenario angenehmerweise darauf verzichtet, die Erwartungen an eine blutige Folter-Orgie zu bedienen."

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