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MIRRORS

MIRRORS

Regie Alexandre Aja
Kinostart 30.10.2008

Kritiken • MIRRORS

30. Oktober 2008 | MIRRORS • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Siering spricht mit US-Schauspieler Kiefer Sutherland, der zwar harte Kerle spielt, aber ein Angsthase ist.

30. Oktober 2008 | MIRRORS • Kritik • critic.de

Marcus Wessel ist enttäuscht. "Ein kurzes Aufheulen der Tonspur verbunden mit einem schnellen Umschnitt auf einen der bösen Spiegel erzeugt längst noch kein echtes Unbehagen, vielmehr führt die ständige Wiederholung des immer gleichen Strickmusters alsbald zu Abnutzungserscheinungen. Anstatt das besondere Verhältnis der Menschen zu Spiegeln und ihrem Spiegelbild zu erforschen – bereits in der Antike galten Spiegel als "bösartig", da sie angeblich die Seelen von Lebenden und Toten einzufangen vermochten – flüchtet sich der Film mit zunehmender Laufzeit in einen lauten und unfreiwillig komischen Okkultismus-Plot, bei dem man besser nicht darüber nachdenkt, ob das alles noch einen Sinn ergibt."

30. Oktober 2008 | MIRRORS • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl sah einen großartigen, wahnwitzigen Albtraum. "Souverän durchmisst MIRRORS die verschiedenen Bereiche, aus denen die Gefahr stammen kann. Denn das Paranormale hat in den zahlreichen asiatischen Horrorfilmen, die seit einigen Jahren amerikanisiert und dann in dieser Version ein zweites Mal auf den Weltmarkt gebracht werden, immer eine traumatische Wurzel. Eine erste Verletzung setzt das Böse frei, die Geschichte des Films ist so immer die Geschichte einer therapeutischen Recherche, die in MIRRORS vor allem von der Bildwelt des Klassikers DER EXORZIST inspiriert ist."

23. Oktober 2008 | MIRRORS • Kritik • film-dienst 22/2008

Jörg Gerle kann das Talent des 30-jährigen Aja nicht übersehen, doch der große Durchbruch ist MIRRORS noch nicht. "Tatsächlich fesselt MIRRORS zunächst allein wegen seines Dekors, spätestens aber, wenn die Spiegel das erste Mal zu wabern beginnen, um hinter der glatten Oberfläche das Unheil hervorschauen zu lassen, verdrängen Computertricks die Fantasie, sodass die Spannungsblase unvermittelt platzt. Regisseur Alexandre Aja traut seinem Production Design ebenso wenig wie der Imagination der Zuschauer. Würde er ihnen die Zeit zubilligen, zusammen mit dem Protagonisten in stiller Angst zu "schwelgen", und gäbe er ihnen wie auch dem Nachtwächter die Chance, den Augen nicht mehr zu trauen, um im Spiegel vielleicht doch eine Fratze zu erspähen, ja, dann wäre der Kino-Horror perfekt."

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