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MAX FRISCH, CITOYEN

MAX FRISCH, CITOYEN

Regie Matthias von Gunten
Kinostart 23.10.2008

Kritiken • MAX FRISCH, CITOYEN

25. November 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • Die Zeit

Intellektuelle konnten auch schon anders und dieser Film zeigt wie, meint Michael Angele.

23. Oktober 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • Berliner Zeitung

Plätschernd, ablenkend und einschläfernd ist die Dokumentation laut Iris Hanika. "Max Frisch selbst aber hat, glaubt man diesem Film, keinerlei Entwicklung erlebt, sondern sein Leben lang immer nur in Stein zu meißelnde Worte von sich gegeben. Es scheint sich weder in seinem Denken, noch in seinem Leben je etwas verändert zu haben, außer den Wohnorten und den Frauen, die er regelmäßig austauschte, so dass sie immer im selben Alter blieben. Wie es die alten Säcke halt so tun. Folgt man diesem Film, müsste man Max Frisch für einen alten Sack von Geburt an halten. Wäre er das gewesen, dann hätte er diesen schrecklichen Film verdient. So aber nicht."

14. Oktober 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • br-online.de

Ein Dokumentarfilm, in dem Werke, Hauptwerke gar, wie etwa eben "Stiller" oder "Homo faber" gewissermaßen überhaupt nicht vorkommen. Was ist das für ein Schriftsteller-Portrait, fragt sich Thilo Wydra? "so vermag MAX FRISCH, CITOYEN denn auch den verfälschenden Eindruck erwecken, Frisch sei mehr politisch denn schreibend tätig gewesen, sei in seiner ernst genommenen Bürgerpflicht mehr unbequemer Einmischer denn Prosa verfassender Künstler. Das eine mag bei ihm das andere reziprok bedingen und ausmachen, ganz ähnlich wie etwa bei Günter Grass auch, und dennoch ist es bis heute das schriftstellerische Werk, das von ihm geblieben ist und bleiben wird, weniger das zudem auch temporär bedingte politische Engagement."

10. Oktober 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • kino-zeit.de

Laut Marie Anderson zeugt der Film "von seiner klugen, aufrüttelnden Belebung der politischen Dimensionen zwischen Journalisten und professionalisiert Politiktreibenden als dritte, kritische Komponente. ... Die filmische Umsetzung ist vor allem durch die differenzierte Betrachtung des Werkes und die spannenden Interviews sowie dadurch gelungen, dass sie sich nicht mit Banalitäten aus dem Leben des Denkers aufhält, sondern einen fundierten, absolut auch sprachlich erfrischenden Einblick in die inhaltlichen Kontexte seines Schaffens und Wirkens gestattet und damit höchst sehenswert ist."

02. Oktober 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • programmkino.de

Die Homogenität und die erzählerische Dichte hat David Siems überrascht. "Nicht nur Frisch-Freunde folgen interessiert dieser Zeitreise, die gleichzeitig einen Überblick über die wichtigsten politischen Ereignisse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt. Max Frisch lernt man dabei als stets kritischen Denker kennen, der so manchem Politiker ein Dorn im Auge ist."

01. Oktober 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • filmz.de

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13. März 2008 | MAX FRISCH, CITOYEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Laut Christoph Egger will der Filmemacher dem Staatsbürger Max Frisch Reverenz erweisen. "Auf eindrucksvolle Weise macht der Film jedoch in den über die Jahrzehnte hinweg versammelten Belegen – grossartig gelesen von Reto Hänny, der Frischs Sprechduktus trifft, ohne ihn zu imitieren, zwischen den Passagen Matthias Kälins poetisch-exakte Bilder – deutlich, wie dieser Autor stets mit dem Zweifel bei der eigenen Person begann, wie er zuerst und zuletzt immer sich selbst befragte. Auf die eingangs gestellte Frage, ob es wieder einen, noch einen Film über Max Frisch brauche, liesse sich somit sagen: durchaus, aber vielleicht doch eher einen, der, anstatt sich bloss an den Staatsbürger zu erinnern, ihn auch befragt."

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