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ANANAS EXPRESS

ANANAS EXPRESS

Regie David Gordon Green
Kinostart 23.10.2008

Kritiken • ANANAS EXPRESS

24. Oktober 2008 | ANANAS EXPRESS • Kritik • Der Spiegel

Erstaunlich nüchtern findet David Kleingers den Film. "Dass Dale und Saul dabei von konsequent aneinander vorbeiredenden Kiffern zu wirklichen Freunden werden, ist nicht überraschend. Bezwingend ist jedoch, mit welcher Schonungslosigkeit Seth Rogen und sein Co-Autor Evan Goldberg (SUPERBAD) die emotionalen und sozialen Defizite ihrer Helden beim male bonding entblößen. Die narzisstische Ich-Bezogenheit des Drogenkonsums transportiert ihre tiefschwarze Moritat, ohne dabei zu moralisieren."

23. Oktober 2008 | ANANAS EXPRESS • Kritik • Berliner Zeitung

Kiffer-Komödien sind laut Thomas Klein gleichermaßen Begleitung wie Persiflage des Rauschzustands. "Die Zielgruppe erwartet kaum kinematografische Ambition, man kichert über alles, Marihuana-induzierte Konzentrationsschwäche macht auch unzusammenhängende Komödchen zum großen Spaß. Für die avisierte Zuschauerschaft mag ANANAS EXPRESS insofern funktionieren. Kiffen, heißt es fast entschuldigend in dem Film einmal, "macht sogar beschissene Kinofilme besser.""

23. Oktober 2008 | ANANAS EXPRESS • Kritik • Die Tageszeitung

Ekkehard Knörer sah einen adoleszenten Trivialroman. "Darum fühlt sich der Film nie wirklich wohl in seiner Haut und schwankt zwischen Symptom und Feier der Reife-Störung, als deren Lösung er sich etwas zu lautstark begreift. Man merkt die Sensibilität des Indie-Regisseurs, der es gerne so richtig krachen lassen würde, aber nicht kann. Nicht, dass er einschlägige Kiffer-Komödien-Scherze verschmähte. Und am Ende knallt es sehr laut. Irgendwie ist aber der Film weder richtig weggetreten noch so ganz da. Mal nicht im Ernst komisch, dann wieder ernstlich brutal. Merkwürdiges Zwischending."

10. Oktober 2008 | ANANAS EXPRESS • Kritik • kino-zeit.de

Vorrangig geht es hier für Anne von der Gönne "um das ziellose Leben von anspruchslosen Endzwanzigern in amerikanischen Vorstädten, die meist beziehungsgestört sind und ihr Leben mit Drogenkonsum und seltsamen Hobbys füllen. Überraschend hingegen ist, dass der für seine poetischen Filme bekannte David Gordon-Green die Regie übernommen hat. Er schafft es die wachsende Freundschaftsbeziehung zwischen Saul und Dale nachvollziehbar zu gestalten und fast wie eine Liebesgeschichte zu choreographieren. So gelingt es den völlig überzeichneten Figuren manchmal einen Hauch von Tiefe zu entwickeln."

01. Oktober 2008 | ANANAS EXPRESS • Kritik • filmz.de

Linkzusammenstellung bei filmz.

19. September 2008 | ANANAS EXPRESS • Kritik • critic.de

Als unausgegorene Mischung, irgendwo zwischen belanglos und recht unterhaltsam, bezeichnet David Gaertner ANANAS EXPRESS. Der Film kommt "genau dann ins Stocken, als sich Dale und Saul auf die Flucht begeben müssen. Wenn auch der Film dank einer Reihe gewitzter Dialogszenen, die nach Apatow-Methode Improvisationen enthalten, für Unterhaltung sorgt, fällt das alte Schreckgespenst aus der Drehbuchschule bereits nach 40 der 112 Minuten ein: Second Act Trouble. Zu lange tritt ANANAS EXPRESS auf der Stelle, bis rasante Verfolgungsjagden mit Buster-Keaton-Touch und absurde Einfälle, wie ein Katzenfreund, der buchstäblich über neun Leben verfügt, dem Film letztlich eine individuelle Note verleihen können."

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