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U-900

U-900

Regie Sven Unterwaldt jr.
Kinostart 09.10.2008

Kritiken • U-900

11. Oktober 2008 | U-900 • Kritik • Der Spiegel

Der Humor säuft hier ab, meint Christian Buß. "Es gibt viel zu klagen über dieses zähe Weltkriegsmärchen, positiv anzumerken ist, dass kaum Material dafür verschwendet wurde. Denn für den ersten Teil, der im zerstörten Essen-Kray der letzten Kriegstage spielt, hat man einfach die ausgemusterten Häuserkulissen der ARD-Soap "Marienhof" pittoresk kaputt gebombt. Darin erschöpft sich denn aber auch der subversive Charakter der Nazi-Gaudi. ... So plätschert er ziellos dahin, der Antifaschismus in Privatfernsehmanier."

09. Oktober 2008 | U-900 • Kritik • Berliner Zeitung

Dringender denn je stellt sich bei diesem Film für Boris Hermann die Frage, wie weit die Karnevalisierung des Dritten Reiches gehen darf. "Sichtlich bemüht hat sich Unterwaldt, seine Nazi-Klamotte nicht auf eine Solonummer von Atze Schröder zu reduzieren. Die gute Nachricht ist nämlich: Es gibt in diesem Film sogar einen Plot, eine Geschichte. Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass diese Geschichte selbst für leidgeprüfte Zuschauer der deutschen Fernsehkomik schwer zu verkraften ist."

07. Oktober 2008 | U-900 • Kritik • film-dienst 21/2008

Horst Peter Koll findet nicht viel Lob für den Film. "Das alles gerinnt zur trivialen, auf Albernheiten, Situationskomik und krachende Kalauer setzenden Abenteuerklamotte auf den Spuren von Wolfgang Petersens DAS BOOT, wobei Sinn und Verstand konsequent abwesend sind. Leidlich Unterhaltungswert erreicht der Film immerhin dadurch, dass er mit recht großem Aufwand, viel Getöse, aber auch mit (außer Atze) sich betont "ernst" gebenden Schauspielern sowie einigen ambitionierten Kamerafahrten und -einstellungen die Vorbilder nachstellt, was ein gewisses Maß an Routine ausstrahlt."

29. September 2008 | U-900 • Kritik • critic.de

Svetlana Svyatskaya ist enttäuscht. "In der aufwändigen Hochglanz-Verpackung steckt inhaltlich trotz aller Mühe jede Menge Trash. Atze Schröder bleibt sich und den Erwartungen seiner Fans treu. Die Klischees stimmen: Nazis sind Bösewichte, über die man sich lustig macht, Atze ein freundlicher Gauner, der mit dummen Sprüchen alle Sympathien für sich gewinnt. Für alle anderen mag die Geschichte nicht nur nett verpackt, sondern auch recht kurzweilig sein - witzig ist sie deshalb noch lange nicht."

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