| Regie | Fred Wolf |
| Kinostart | 09.10.2008 |
Boris Hermann sah ein Kitschmärchen. "Wenn man genau hinschaut, geht es nämlich vor allem um: gar nichts. HOUSE BUNNY ist eine Ode an den geschmacklosen Unsinn und genau das macht, so absurd es klingen mag, diesen Film fast schon wieder erträglich. ... Es versteht sich von selbst, dass man diesen Film nicht eine Sekunde lang ernst nehmen darf. Da er den Zuschauer aber ebenso wenig ernst nimmt, gleicht sich das auf wundersame Weise wieder aus. In dieser Hoppelhasen-Posse werden so viele Klischees über Frauen, Autos und Erektionen zusammengerührt, dass es schon erstaunlich ist, wie das alles in 97 Minuten gepasst hat."
Ulrich Kriest hat keinen Moment etwas Unerwartetes gesehen. "Das ist zwar nicht sehr komisch, aber immerhin zum Kringeln reaktionär, weil der Film sich nicht recht entscheiden mag, auf welcher Ebene er seine pragmatische Kritik des Feminismus verankern möchte. ... Shelleys Pläne gehen auf, sie ist beliebt wie einst bei Großväterchen Hugh und darf sogar in der Tradition von James Stewart eine große Rede über Freundschaft, Glück und Familienwerte halten. Lange versagt bleibt ihr allerdings das kleine, private Glück, weil ihre stumpfen Selbstdarstellungsstrategien bei ihrem Prinzen auf taube Ohren stoßen."
Stefanie Denkert ist begeistert. "HOUSE BUNNY ist ein überraschend witziger Film! Anna Faris spielt ganz großartig eine Parodie des herzlichen, aber dümmlichen Playboy-Bunnys – und auch Hugh Heffner beweist mit seinem Gastauftritt eine gute Portion Humor, wenn auch keine nennenswerten schauspielerischen Qualitäten. HOUSE BUNNY ist tolles Unterhaltungskino mit einer amüsanten, wenn auch nicht ganz klischeefreien Story über die Identitätssuche und Selbstverwirklichung junger Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Für Fans von Filmen wie NATÜRLICH BLOND!"