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EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE

EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE

Regie D. J. Caruso
Kinostart 09.10.2008

Kritiken • EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE

09. Oktober 2008 | EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE • Kritik • Berliner Zeitung

Sinnfrei und wenig plausibel nennt Thomas Klein EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE. "Die Reizthemen der Zeit - Terror, Geheimdienst, Überwachung und Technisierung - werden hier zu koketten Phrasen, der Krieg in Afghanistan und ein Komplott, das die US-Regierung auslöschen soll, zur vermeintlich zeitgemäßen Klammer eines banalen, bunten Kinoprodukts. Die Warnung des Films vor digitaler Macht und Kontrolle kehrt sich so um: Der Fehler steckt offenbar im System Hollywood, das derartige, eher groteske Spektakel für gute Unterhaltung hält."

09. Oktober 2008 | EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der ziemlich konfuse Paranoia-Thriller hat Michael Kohler nicht überzeugt. "Wer so fahrlässig regiert, ist die unverblümte Botschaft, gehört zur Abwendung weiteren Unheils schleunigst abgesetzt - und wenn es sein muss mit Gewalt. Ruft Hollywood die Jugend der Multiplexe hier etwa zum revolutionären Umsturz auf? So weit ist es noch nicht gekommen, obwohl die Rechnerdame neben der versammelten künstlichen Intelligenz auch die Verfassung auf ihrer Seite glaubt. Am Ende des Films steht eine ziemlich gewitzte Moral: Wer die Geister der Vernunft heraufbeschwört, wird sie so leicht nicht wieder los."

07. Oktober 2008 | EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE • Kritik • film-dienst 21/2008

Während bei Hitchcock regelmäßig Ironie mitschwingt, ist der Erzählton von D.J. Caruso ziemlich ernst, kritisiert Holger Römers. "Der weitgehende Verzicht auf die im Actionkino obligatorischen flotten Sprüche wirkt umso überraschender, als die Besetzung der Hauptrolle mit Shia LaBeouf auf ein jugendliches Zielpublikum schließen lässt. Dass kalte Grau- und Blautöne die Bilder von Kameramann Dariusz Wolski dominieren, ist dagegen zurzeit ebenso genretypisch wie die hektischen Schnitte, die eine spektakuläre Verfolgungsjagd völlig unübersichtlich werden lassen. Das hohe Erzähltempo macht aber immerhin die erste Stunde zu einem kurzweiligen Actionspaß."

06. Oktober 2008 | EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE • Kritik • br-online.de

Beste Hitchcock'sche Tradition hat Gunnar Mergner ausgemacht. "EAGLE EYE wartet mit einer ganzen Serie von Einfällen auf, die Angst vor einem allmächtigen Überwachungsstaat wecken sollen, aber einfach nur extrem albern sind. Zu den Höhepunkten gehört eine Powerpoint-Präsentation, die ein Supercomputer spontan auf den Flachbildfernsehern eines Elektronikladens abhält. Mit derart blöden Ideen untergräbt der Film nicht nur die Wirkung seiner durchaus vorhandenen politischen Botschaft, er würgt auch immer wieder die Spannung seiner rasant inszenierten Dauerverfolgungsjagd ab. Wer sich von fehlender Logik nicht stören lässt, wird sich trotzdem unterhalten fühlen."

02. Oktober 2008 | EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE • Kritik • critic.de

Das Überwachungs-Phantasma wird dazu noch eine Schraube weitergedreht, stellt Rochus Wolff fest. "Wirklich thematisiert wird die politische Problematik von Überwachung aber in EAGLE EYE nicht; bedenklich ist für diesen Film anscheinend allenfalls die Form des Zugriffs auf all die Informationen, nicht die Möglichkeit selbst. Vielleicht, weil sie die einzige Möglichkeit ist, um die ziemlich überkandidelte Geschichte des Films – vier Autoren haben am Drehbuch mitgedrechselt – irgendwie halbwegs stringent zu Ende zu bringen."

01. Oktober 2008 | EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE • Kritik • ray-magazin 10/2008

Jörg Schiffauer sah eine auf Mainstream-Geschmack zugeschnittene Krach-Variante. "Eine nahezu durchgehende, dahinrasende Abfolge von Verfolgungsjagden überdeckt schon aufgrund des irrwitzigen Tempos alle Unwägbarkeiten des Plots, das Menetekel des totalen Überwachungsstaates dient primär als Vehikel für ausgefeilte Action-Sequenzen. Doch vielleicht ist diese Warnung immerhin spektakulär genug in Szene gesetzt, um auch innerhalb der breiten Zielgruppe eines derartigen Films jene Zuschauer zum Nachdenken zu bringen, die die erzreaktionäre Waffenlobbyistin, radikale Abtreibungsgegnerin und Gouverneurin von Alaska für eine geeignete Vizepräsidentin der USA halten."

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