Inhalt • W.
George studiert in Yale und ist mehr an Alkohol, Partys und Frauen interessiert als daran, eine politische Karriere einzuschlagen - sein engagierter Vater ist darüber mehr als enttäuscht. Als George Laura trifft, ändert er sein Leben. Vom Gouverneur von Texas steigt er schließlich bis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten auf. Das brisanteste Problem seiner Regierung ist der Irakkrieg ...
Oliver Stones Filmsatire W. erstickt im Klischee, befindet Andrea Köhler. "Am ehesten funktioniert der Film noch als Ähnlichkeitswettbewerb, wobei der Sieg dieses Lookalike-Contests eindeutig an Richard Dreyfuss' Porträt von Dick Cheney geht. Wie Dreyfuss als Vize schlangenartig den Kopf schief legt und die Zähne bleckt, derweil er dem nichts als Bahnhof verstehenden W. erfundene Massenvernichtungswaffen und verfassungswidrige Gesetzesentwürfe unterjubelt, das ist glänzend gespielt und darum auch komisch. Wogegen Josh Brolin als Sätze und Sandwiches kauender Präsident hin und wieder die alte Schauspieler-Devise beherzigen sollte, dass, wer auf der Bühne einen Lahmen spielt, nicht ununterbrochen hinken darf."