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YOUNG@HEART

YOUNG@HEART

Regie Stephen Walker
Kinostart 02.10.2008

Kritiken • YOUNG@HEART

02. Oktober 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • Berliner Zeitung

Es ist nicht alles eitel Sonnenschein in diesem Film, stellt Bert Rebhandl fest. "YOUNG@HEART ist ein schnörkelloser, unmittelbarer Dokumentarfilm, in dem es auf die Form gar nicht ankommt, weil sich die Geschichte mehr oder weniger von selbst erzählt. Früher einmal war Popmusik das Privileg der Jugend, und die alten Säcke hatten dagegen zu sein. Heute ist Jugend keine Frage des Alters mehr, sondern eine der Haltung. Von dieser Befreiung legt der YOUNG@HEART-Chor ein Zeugnis ab, das zum Glück nicht auf reine Parolen des positiven Denkens hinausläuft."

02. Oktober 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • kino-zeit.de

Der Name des Chors ist - wie Peter Gutting feststellt - natürlich Programm. "Aber jung im Herzen sind diese Senioren nicht nur, weil sie "junge" Musik singen. Jung sind sie vor allem, weil sie etwas gefunden haben, das ihnen wichtig ist, das sie lebendig hält, das sie ihre Schmerzen und Krankheiten komplett vergessen lässt. Wer also jenseits der Pensionsgrenze jung bleiben will, sollte diesen Film auf keinen Fall verpassen. Denn der Rock’n’Roll schickt niemanden aufs Altenteil."

12. September 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • br-online.de

Als gefühl- und humorvoll bezeichnet Margret Köhler den Film. "Wenn sie am Ende eines erfüllten Abends Allen Toussaints 70er-Jahre R&B-Hit "Yes We Can Can" intonieren, weiß man, YOUNG@HEART ist mehr als nur ein witziger, ernsthafter und gefühlvoller Film, ist Aufmunterung und Plädoyer für Selbstbestimmung, Lebensbejahung und Unverzagtheit, Sex und Liebe, Auseinandersetzung mit Krankheit, Verlust und Tod. Und irgendwie kann man sich plötzlich vorstellen, dass mit 80 noch lange nicht Schluss ist."

10. September 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • programmkino.de

Besonders schön an YOUNG@HEART findet es Michael Meyns, "dass er es schafft, vielschichtig zu sein. Die Erfolgsmomente des Singens und der Auftritte liegen ganz nah am Tod von Chormitgliedern, und so ist dies eben keine unbeschwerte Ode auf das Altsein, sondern ein Film, der alte Menschen mit all ihren Qualitäten, aber auch ihren spezifischen Sorgen zeigt."

10. September 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel sah ein originelles Dokument über einen Chor alter Menschen, die tüchtig rocken und die Zuhörer zum bewegten Staunen und zum Schmunzeln bringen. "Gesanglich ist weiß Gott nicht immer alles perfekt. Aber es gibt in diesem Film mehrere Situationen, die menschlich anrührender und bewegend-pathetischer nicht sein könnten. Dazu kommt der frappante Erfolg. Die Zuhörer spüren das Außergewöhnliche der Unternehmung, das Lebensbejahende, die Überwindung von Alter und gesundheitlichen Mängeln, das Überraschende des Projekts, das mit viel Herz Bewerkstelligte, den überall durchblitzenden Humor. Sie danken es mit Standing Ovations."

28. August 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • critic.de

Marcus Wessel hat sich von dem energiegeladenen, lebensbejahenden Film überzeugen lassen. Der Filmemacher setzt "auf das Charisma seiner Protagonisten und ihre wahrlich ansteckende Lebensfreude. Es dauert nicht lange, bis der Funke überspringt und man Fred, Stan und die anderen in sein Herz schließt. Auch die nach dem plötzlichen Tod zweier verdienter, langjähriger Chor-Mitglieder etwas überstrapazierten Taschentuch-Momente können daran nichts ändern. Selbst wenn es von Walker – nüchtern betrachtet – reichlich kalkuliert erscheint, die Gruppe nur kurz darauf bei einem Auftritt in einem Gefängnis zu filmen, wo sie noch unter dem Eindruck der Nachricht "Forever Young" anstimmen."

19. August 2008 | YOUNG@HEART • Kritik • film-dienst 19/2008

YOUNG@HEART schreibt laut Stefan Volk Dokumentarfilmgeschichte. Während der Dreharbeiten starben zwei Sänger. "Aus einem putzigen kleinen Filmchen, das mit den von Dirigent Bob Cilman charmant und humorvoll geleiteten Chorproben ein imposantes Konzertfinale vorbereitet, war nun mit einem Mal ein ebenso erschütterndes wie berührendes Dokument des Lebens und Sterbens geworden. Ein Film, der unter die Haut geht und den man lange nicht vergessen wird, weil er so tieftraurig und dabei zugleich so wundervoll heiter und hoffnungsfroh ist."

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