| Regie | Thomas Lauterbach |
| Kinostart | 11.03.2010 |
Josef Lederle hat sich nicht überzeugen lassen. "Die Teilhabe an den Gesprächen und Erfahrungen der Protagonisten gerät in beträchtliche Schieflage, weil sie den Eindruck einer gewissen Konzeptionslosigkeit nährt, die vom Gang der Ereignisse überrollt wurde. Doch selbst als filmischer Torso berührt der Blick hinter den Vorhang, weil er plastische Einblicke in die eigenwillige Genese einer Inszenierung gewährt und dabei eine Handvoll türkischer Immigrantinnen ablichtet, deren Verwurzelung in der neuen Heimat am besten an der Perfektion abzulesen ist, mit der sie schwäbisch parlieren."
Linksammlung zum Film.
Überblick zum Film auf moviepilot.de
Mattias Dell findet an dem Film überaus unangenehm, dass er "die angeberhafte Lust von Volker Lösch spürt, einer Frau, die zweifellos ein für unsere Verhältnisse mittelalterliches Geschlechterbild pflegt, die Flötentöne seines total entspannten Schocker-Liberalismus beizubringen. Und dass er sich nicht zu schade dafür ist, die offene, fast "überqualifizierte" Annabella gegen Aysel auszuspielen. Abgesehen davon, dass "Alle gegen eine" unfair ist: Toleranz bringt anderen Kulturen nicht näher, wer großspurig davon ausgeht, sie selbst nicht mehr nötig zu haben."