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MAX PAYNE

MAX PAYNE

Regie John Moore
Kinostart 20.11.2008

Kritiken • MAX PAYNE

20. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • Berliner Zeitung

Arg unterkomplex wirkt MAX PAYNE auf Katja Lüthge. "Trotz des reichlichen Einsatzes von Kerzenlicht herrscht in dieser schneematschigen Winterwelt nicht der Hauch von Romantik. Um dem Stil des Film noir zu huldigen, wurden dem Film vielmehr so lange die Farben entzogen, bis ein zähes grünliches Dunkelgrau übrig blieb, bisweilen durchschnitten von einem gleißenden blauen Licht. Gewehrkugeln fliegen in MATRIX-erprobter Zeitlupe auf ihr Ziel zu, ein Glasbeton-Hochhaus wird in STIRB LANGSAM-Manier zerlegt, Körper werden malträtiert und zerhackt."

20. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • Der Standard

MAX PAYNE "schießt und prügelt sich nach Game-Parametern durch den öden, mit allerhand Mystik-Schmu angereicherten Verschwörungsactionreißer von John Moore. Die Sonne scheint darin eher selten. Schwarzes Leder wärmt bei Kunstschneetreiben. Rot leuchtet als einzige Primärfarbe punktuell aus dem entsättigten Düstereinerlei."

18. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • film-dienst 24/2008

Als überaus formelhaft, vorhersehbar und eher langweilig bezeichnet Rüdiger Suchsland den Film. "Während Gegenwartsphilosophen wie Peter Sloterdijk die Rache als eine geschichtsphilosophische Kraft und "Motor der Weltgeschichte" interpretieren, liegt den Machern dieses Films nichts ferner, als ihren Film für derartige Überlegungen zu einer politischen Psychologie des Zorns anschlussfähig zu halten. Hier ist alles eher Vorwand dafür, dem sinnlosen Gehetze und Geballer zumindest den Anschein erzählerischer Kohärenz zu geben. ... Das ist vielleicht nicht sonderlich überraschend, aber traurig, weil solche schlampig erzählten, stellenweise einfach dummen Filme nicht nur das Genre der Game-Verfilmungen als solche diskreditieren, sondern in diesem Fall auch einen interessanten Stoff verschenken."

17. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • critic.de

Thorsten Funke spricht mit Mark Wahlberg über MAX PAYNE und den Drang nach Rache, Waffenbesitz und den Glauben an Gott.

17. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • evolver.at

Visuell schwelgt der Film in den Sphären eines Neo-Film-noir - worüber er leider seine Story vergißt, kritisiert Marcus Wessel. "Gerade die drogenbedingten Halluzinationen mit ihren apokalyptischen Einsprengseln sehen richtig chic aus. MAX PAYNE ist eben durch und durch ein typischer Vertreter des "Style over Substance"-Prinzips. Inhaltlich herrscht dagegen eine erschreckende Ödnis. Zwar bemüht sich Drehbuchautor Beau Thorne um trickreiche Finten, selbst diese können allerdings nicht kaschieren, wie wacklig und wenig tragfähig das Story-Gerüst im Grunde genommen ist. Und so geht dem wahllos zusammengewürfelten Mix aus persönlicher Rache, verletzter Polizistenehre und wenig subtiler "War on Terror"-Kritik am Ende unter lautem Getöse die Luft aus."

15. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • telepolis.de

Hier wird laut Frank Magdans weit am Ziel vorbeigeschossen. "Okay, das düstere Setting ist stimmig, doch das allein reicht keinesfalls. Zunächst vermisst man vor allem die Comic-Strips, die die Story des Games aus dem Off in Rückblenden erzählen und den Rachefeldzug des Helden plausibel erscheinen lassen. Die Adaption nimmt dieses Element zwar auf, doch eben ohne Zeichnungen und ohne Voice over. Für Kenner des Film-Noir-Genres wirkt das Ganze daher wie ein alter Hut. Und genau darin liegt der Hund begraben: Die Entwickler des Games bedienten sich filmischer Elemente und präsentierten diese auf hohem Niveau."

13. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • critic.de

Es gibt hier keine metaphysische Ebene, stellt Rochus Wolff fest. "MAX PAYNE ist ein allenfalls durchschnittlicher Actionfilm, der durch unerträglich dramatisierende Musik und ästhetisierte Schusswechsel mehr zu sein vorgibt, als er ist. Sogar der oberste Bösewicht, zu dem Max Payne sich, computerspielgleich, von Gegner zu Gegner vorkämpft, ist eher lachhaft. Die meisten Zuschauer sind aber vermutlich bis dahin in der dicken Schicht computergenerierter Watte, die den Film umgibt, visuell ertrunken."

01. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • br-online.de

Stil statt Spannung hat Eric Stahl ausgemacht. Die "Titelfigur hat nichts doppelbödiges, sondern bleibt die Schablone eines Actionhelden. Dementsprechend stakst Mark Wahlberg auch eher lustlos mit stoischer Miene und fatalistischer Einstellung durch den Film. Und auch wenn er hin und wieder beidhändig schießend seine Gegner ins Jenseits befördert - die bemüht verzwickte Geschichte bremst den Anspruch, die Kinofassung eines rasanten Actiongames zu inszenierten, immer wieder aus. Und darin besteht auch der Kardinalfehler von MAX PAYNE: Es gibt kaum etwas Überflüssigeres als einen langweiligen Actionfilm."

01. November 2008 | MAX PAYNE • Kritik • ray-magazin 11/2008

Die altbekannte, ja altbackene Plotkonstruktion kritisiert Alexandra Seitz. "Auch gelingt es nicht, für die Figuren und das, was sie umtreibt, einzunehmen. Der einsame Rächer, der Frau und Kind bei einem heimtückischen Mordanschlag verloren hat, ist keine neue Erfindung, und dumpf brütend in die Gegend zu blicken, wie Mark Wahlberg in der Rolle Paynes das macht, ist keine Erneuerung von dessen Ausdrucksrepertoire, sondern der x-te Aufguss standardisierten Verhaltens."

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