Inhalt • ANONYMA
April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Eine von ihnen ist Anonyma, einst Journalistin und Fotografin. In der Not fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschützt. Und es geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier Andrej, die sich wie Liebe anfühlt, wäre da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende Feinde bleiben lässt.
Crew • ANONYMA
Regie: Max Färberböck
Darsteller: Juliane Köhler, Rüdiger Vogler, Irm Hermann, Nina Hoss, August Diehl ...
Verleih/Copyright: Constantin
Kritik • ANONYMA • 22. Oktober 2008 • Berliner Zeitung
Der Film setzt den Stoff drastisch um und bleibt dabei erstaunlich differenziert, lobt Harald Jähner. "So sehr man sich beim Zuschauen vor den Soldaten fürchtet, ihre Attacken hasst, so sehr ihr Chauvinismus anwidert, so deutlich bleibt doch in jeder Sekunde, welcher Krieg hinter ihnen liegt. Sie toben sich aus in der Hauptstadt des Aggressors, beileibe nicht alle. Man teilt sogar ihre Freude bei der Feier der deutschen Kapitulation, bangend zugleich vor den Folgen des Alkohols."