Inhalt • FRIEDLICHE ZEITEN
Nach ihrer Flucht in den Westen 1961 sollten für die Striesows eigentlich friedliche Zeiten beginnen. Aber Irene sehnt die vertraute DDR zurück, fürchtet die angeblichen "Zweitfrauen" ihres Mannes Dieter und erwartet täglich den Dritten Weltkrieg. Als der Krieg schließlich im Wohnzimmer ausbricht, beschließen ihre Kinder Ute, Wasa und Flori, dem Glück ihrer Mutter etwas nachzuhelfen. Mit unerwarteten Folgen ...
Kritik • FRIEDLICHE ZEITEN • 18. September 2008 • Frankfurter Rundschau
Hätte alles den normalen Lauf genommen, wäre diese leichte Geschichte im mittleren Realismus einer Fernsehproduktion versandet, meint Michael Kohler. "Dank des Drehbuchs von Ruth Toma, eines ungewöhnlich spielfreudigen Ensembles und dank der Regisseurin ist statt dessen eine herrliche Filmkomödie daraus geworden. ... Man sollte die Schönheit ihres bescheidenen Entwurfs nicht übersehen, der optisch fest in Klischees der 1960er Jahre verankert ist, aber von heutigen Existenzängsten handelt."