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DANCE FOR ALL

DANCE FOR ALL

Regie Elena Bromund
Viviane Blumenschein
Kinostart 11.09.2008

Kritiken • DANCE FOR ALL

11. September 2008 | DANCE FOR ALL • Kritik • Die Tageszeitung

Gelungen nennt Jan Kedves den Dokumentarfilm. "Sicher zieht DANCE FOR ALL viel Reiz aus seinen für europäische Augen krass erscheinenden Kontrasten: Ästhetisch gefilmte Bilder von schwarzen Kleinkindern, die in rosa Tütüs zu Kwaito-Beats die Hüften kreisen, während draußen im roten Staub ihre älteren Geschwister zwischen Wellblechhütten mit Plastikfolie spielen, sieht man nicht alle Tage. Doch bemühen sich die Regisseurinnen Viviane Blumenschein und Elena Bromund auch um eine vielschichtige, von Exotismen möglichst ungetrübte Perspektive auf das Post-Apartheid-Südafrika."

11. September 2008 | DANCE FOR ALL • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Filmemacherinnen erheben den moralischen Zeigefinger nur sehr subtil, lobt Daniel Wixforth. "Trotz des detaillierten Blicks auf häusliche Problemsituationen ist DANCE FOR ALL in erster Linie ein mitreißender Tanzfilm, der ähnlich wie der so erfolgreiche Berliner Dokumentarfilm RHYTHM IS IT von einem Spagat lebt. Dem Spagat zwischen den bewegenden Tanzszenen, zu Musik von Smetana oder zeitgenössischem Hip-Hop, und dem nüchternen Charakter der Interviews jenseits der Bühne, die in so ganz anderen Sphären spielen. Denn den Spagat üben schließlich auch die Tänzer: zwischen dem harten Leben in den Townships und dem Stolz, dem Erfolg und der Leidenschaft auf der Ballettbühne."

09. September 2008 | DANCE FOR ALL • Kritik • film-dienst 19/2008

Für Jörg Gerle wäre es interessant "gewesen, mehr darüber zu erfahren, wie ein junger Mensch bar jeglicher bildungsbürgerlicher Sozialisation dazu kommt, im Ballett seine kleine Apotheose zu finden. Die "stimmungsvolle" Tristesse der Townships ist zwar immer wieder ein willkommenes Zwischenspiel für die Szenen im Ballettsaal, doch die Reaktionen der Menschen auf ihre "Sonderlinge" bleiben – sieht man einmal von den Familien ab – leider außen vor. Stoff genug also für eine Langzeitbeobachtung; die Geschichte und ihre "Helden" wären es wert."

01. September 2008 | DANCE FOR ALL • Kritik • programmkino.de

Laut Dorothee Tackmann befinden sich die Regisseurinnen immer auf der Suche nach den großen Kontrasten zwischen Realität und Höhenflug und begleiten "die Kinder in die Slums, zur Oma, zu den Freundinnen und bis zu einem Ballett-Training in San Francisco, an der Nqaba neue Erfahrungen sammelt. Er ist erst seit 12 Jahren dabei und möchte einmal den Prinzen in "Schwanensee" tanzen. Sein ehemaliger Mitstreiter Theo hat bereits eine fünfjährige Tanzkarriere in London hinter sich. Ihre ehrgeizigen Ziele und die mitreißenden Tanzsequenzen bilden, trotz einer gelegentlich zu nachdrücklichen Musikuntermalung, ein stimmiges Monument für die im März dieses Jahres verstorbene Phyllis Spira. "

01. September 2008 | DANCE FOR ALL • Kritik • kino-zeit.de

Paul Collmar sah mit DANCE FOR ALL einen bemerkenswerten und atmosphärisch gelungenen, dichten Film "über ein ungewöhnliches Projekt, der manchem Tanzfan die Augen dafür öffnen dürfte, welche großen Hoffnungen und Chancen sich hinter vermeintlich kleinen Projekten verbergen."

30. März 2008 | DANCE FOR ALL • Kritik • Der Tagesspiegel

Susanne Bittorf berichtet über das Tanzprojekt.

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