Inhalt • DIE STRÄNDE VON AGNÈS
Agnès Varda, die große französische Filmkünstlerin, hat sich wieder einmal ihrer Lieblingsbeschäftigung hingegeben: dem Suchen, Sammeln und Stöbern. Gefunden hat sie diesmal das eigene Leben. Oder, besser gesagt: unzählige Bruchstücke daraus. Fotos, Filme, Begegnungen, Landschaften.
Kritik • DIE STRÄNDE VON AGNÈS • 04. September 2008 • Die Tageszeitung
Varda stellt Kindheits- und andere Erinnerungen nach, schreibt Cristina Nord. "Erinnerungen an die frühen Tage der Nouvelle Vague und an die Aufbruchstimmung der Sechzigerjahre in den USA gesellen sich hinzu. Varda begleitet die Black Panther mit der Kamera, ohne dass das politische Interesse dasjenige an Pop überstrahlte. Besonders beeindruckend gerät die Collage aus Film und Leben, wenn die Regisseurin von ihrem feministischen Engagement spricht. Standbilder demonstrierender Frauen auf den Straßen von Paris sind zu sehen, dazu kommen Ausschnitte aus VOGELFREI."