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FINNISCHER TANGO

FINNISCHER TANGO

Regie Buket Alakus
Kinostart 28.08.2008

Kritiken • FINNISCHER TANGO

31. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein Ensemble aus Behinderten und Nichtbehinderten ist es, das den FINNISCHER TANGO trägt, schreibt Kai Kolwitz. "Diese Mischung sorgt dafür, dass FINNISCHER TANGO durch die diversen Behindertentabus rasen kann und es schafft, jedem Einzelnen davon mit maximaler Gelassenheit zu begegnen. Neben Sex sind das Sterbehilfe oder das Abgeschobenwerden durch die Familie. Dass er als Komödie daherkommt, ist vielleicht das größte Verdienst von FINNISCHER TANGO."

28. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • Die Tageszeitung

Wilfried Hippen findet es angenehm, dass "dies kein "netter" Film ist, in dem die Behinderten als die besseren Menschen auf ein Podest gestellt werden. Stattdessen werden auch sie durchweg als komplexe, widersprüchliche Charaktere gezeigt, ein anderer Reiz entsteht aus dem Kontrast zwischen den professionellen Schauspielern wie Christoph Bach oder Fabian Busch und den Laiendarstellern, zu denen auch die Tochter von Angela Winkler, Nele gehört, die mit einem Down Syndrom geboren wurde. Oft stehlen die Laien sogar ihren professionellen Kollegen die Show."

28. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • Der Spiegel

Nett ist das nicht. Aber verdammt lustig, befindet Daniel Sander. Die Regisseurin hält sich "zurück mit der großen Moralkeule und schafft - abgesehen von einer überkitschten Szene um einen Fast-Selbstmord - einen relativ fließenden Übergang von der leidenschaftlich boshaften Komödie zum melancholischen Feel-Good-Film. Die teilweise auch im echten Leben behinderten Darsteller dürfen echte Menschen sein und nicht nur goldherzige Opfer der Gesellschaft. Irgendwo versteckt sich eine Botschaft, doch Alakus geht es vor allem um Spaß, um eine gute Geschichte, und die erzählt sie mit Tempo, Witz und in bunten Farben statt in lähmender grauer Sozialtristesse."

26. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • film-dienst 18/2008

Ulrich Kriest ist enttäuscht: "Weil sich der Film beharrlich weigert, auch nur einen Moment ernsthaft über die tragische Dimension von Krankheit oder Behinderung nachzudenken – selbst Rudolph sinnt nur in einem ganz schwachen Moment über Selbstmord nach und wird von Alex eines Besseren belehrt –, verpufft FINNISCHER TANGO widerstandslos zu einem überraschungslos lebensbejahenden Wohlfühlfilm mit einigen unterhaltsamen politischen Unkorrektheiten und vorgetäuschten Tabubrüchen; diese werden vom guten Darsteller-Ensemble so mundgerecht angeboten, dass man ihm ausgesprochen gerne bei der Arbeit zusieht."

25. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • br-online.de

Für Heidi Reutter scheitert die Regisseurin mit der ehrenhaften Absicht, eine Feel-Good-Komödie mit Tiefgang zu realisieren. Der Film erzählt, "gleichwohl vorhersehbar, die geglückte Metamorphose eines emotionslosen Verlierers. Man mag es der Regisseurin zugute halten, dass sie sich angesichts des ernsten Themas jederzeit um lakonische Leichtigkeit bemüht."

10. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz sah eine herzerwärmende Komödie über besondere Menschen. Wie die Filmemacherin "die kleinen Dramen der ersten Liebe und der ersten sexuellen Erfahrungen, den Tod, die Freundschaft und die Liebe zum Tango unter einen Hut bekommt und aus diesen Elementen einen sympathischen Film voller Humor und Wärme zaubert, das ist wirklich beachtlich – zumal sie mit Alex auf eine Hauptfigur setzt, dessen Charakter am Anfang des Films sich einzig und allein durch eine positive Eigenschaft auszeichnet."

01. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • programmkino.de

Oliver Zimmermann sah "eine herzliche Komödie über Menschlichkeit und Vertrauen, die glücklicherweise ohne moralinsaure Botschaften auskommen. Der Film erscheint zwar dennoch latent melancholisch, von absteigenden Moll-Tönen - wie in der Charakteristik der titelgebenden Musik - ist er aber meilenweit entfernt."

01. August 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • programmkino.de

Halbwegs originell nennt Thomas Engel den Film. "Die Regiearbeit ist gelungen, die Darsteller sind gut ausgewählt. Beachtlich schneidet Christoph Bach als Alex ab. Ein nicht ganz gewöhnliches, aber anschauliches Lebensmuster wird hier aufgezeigt."

04. Juni 2008 | FINNISCHER TANGO • Kritik • Die Tageszeitung

Wilfried Hippen lobt die Regisseurin. Sie "führt hier nicht etwa selbstverliebt vor, was sie alles an filmischen Tricks beherrscht, sondern jeder dieser Effekte dient der Geschichte, und in dessen Mittelpunkt müssen bei so einem Projekt die Darsteller stehen. Sehr angenehm an dem Film ist auch, dass hier nicht das Klagelied über die unterdrückte Minderheit gesungen wird, dass es keine Szenen von Diskriminierung gibt und die Behinderten auch nicht als lieb, naiv und pflegeleicht, sondern als komplexe und widersprüchliche Charaktere gezeichnet werden."

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