Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

NICHT DRAN DENKEN

NICHT DRAN DENKEN

Regie Gianni Zanasi
Kinostart 21.08.2008

Kritiken • NICHT DRAN DENKEN

21. August 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • Berliner Zeitung

"Zanasis komödiantisches Inventar der Lebenskrisen gewinnt eine schöne Dynamik in der Umkehrung der Perspektiven und verliert sich munter in vielen kleinen Episoden.", schreibt Gerhard Midding. "So führt Zanasi seine Figuren mit leichter Hand zusammen zu einer stolzen Gemeinschaft der Gescheiterten. Im Mit- und Gegeneinander von drei Generationen findet Stefano tatsächlich zu einer kindlichen Lebensfreude zurück; auch wenn es etwas demütigend ist, dass ausgerechnet die Sprösslinge seines Bruders ihm altklug Mut zusprechen."

21. August 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Film beweist laut Heike Kühn, "dass Familienkomödien der Gipfel der Kunst sein können, wenn sie nicht vom deutschen Fernsehen produziert werden. Bissig, doch zartbesaitet, subtil, doch bodenständig in der Aufmerksamkeit für die Aberrationen des Alltags, gelingt Zanasi mehr als das Porträt einer scheiternden Werte-Gemeinschaft. Die Mitglieder der Familie, die eine Kirschkonservenfabrik betreibt, haben ihre rührenden und rauen Momente - der Film und die Schauspieler stehen den Komödien Woody Allens in nichts nach."

14. August 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • film-dienst 17/2008

Ein Loblied auf die Familie sah Felicitas Kleiner. "Da wird die bedingungslose Liebe, aber auch das Unverständnis zwischen der Kinder- und der Elterngeneration und zwischen den Geschwistern reflektiert, die große Vertrautheit, die auch nach langer Trennung schnell wieder gefunden wird, und der Schmerz, den man sich gegenseitig bereitet, wenn Fremdheiten aufbrechen. Trotz aller Schattenseiten wird aber umso deutlicher, je näher man Stefanos Durchschnitts-Familie kennenlernt: Selbst wenn es doch zum Absturz für das ein oder andere Mitglied kommen sollte – es wird Hände geben, die sich ausstrecken, um den freien Fall aufzufangen."

14. August 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • kino-zeit.de

Viel Lebensweisheit entdeckt Joachim Kurz: "Voller Sympathie, ironischem Humor und Mitgefühl lässt Zanasi hier in beinahe autarken Episoden verschiedene Lebensentwürfe und Arten der Lebensweise aufeinanderprallen, dass es nur so kracht und Funken schlägt: Hier der urbane und progressive Nonkonformist, der sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt, dort die konservativ-spießigen Kleinstädter mit ihren bürgerlichen Konzepten, bei denen sich ebenfalls kein Glück oder nur Zufriedenheit einstellen will. Dabei ist es zunehmend egal, welchen Weg man wählt: Wer lebt, der macht auch Fehler."

31. Juli 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • programmkino.de

Turbulent nennt Norbert Raffelsiefen die Komödie. "Mit Sinn für urkomische Katastrophenszenarien zerlegt Zanasi dabei die Familie in ihre Einzelteile, um sie am Ende aber doch als emotionales Zentrum zu etablieren, an dem man kaum vorbei kommt. Eine Erkenntnis, die sich sein Hauptdarsteller Valerio Mastandrea mit lakonischer Gelassenheit aneignet. Mit dem Schauspieler, dessen verschmitztes Mimenspiel schon alleine das Eintrittgeld wert wäre, hat Zanassi den perfekten Botschafter gefunden, für seine sehr italienische Art, uns mit den tragikomischen Tatsachen des Lebens zu versöhnen."

31. Juli 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel mag den Film. "Es ist nicht immer gut, bei der Wahrheit zu bleiben, manchmal – oder sogar oft – ist schönreden und lügen besser. Das ist vom Drehbuch und der Regie her gekonnt, menschlich glaubhaft, amüsant-unterhaltsam, letzen Endes auch ein wenig tiefinnig gemacht, so dass man den Film wirklich empfehlen kann, zumal Valerio Mastandrea (Stefano), Anita Caprioli (die Schwester Michela), Giuseppe Battiston (der Bruder Alberto), Caterina Murino (das Call-Girl), Teco Celio (der Vater) und Gisella Burinato (die Mutter) ihr Bestes geben."

25. Juli 2008 | NICHT DRAN DENKEN • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah ein doppelbödiges Feel-Good-Movie mit einer Situationskomik vom Feinsten. "Den Zusammenprall der provinziell bürgerlich-konservativen und links-lockeren städtischen Welt zeichnet Gianni Zanasi als absurdes Panoptikum, in dem sich die einzelnen Figuren in ihrem ganz persönlichen Universum einigeln und als familiäres Versuchslabor dienen mit dem Ergebnis, dass die Flunkerei es allen einfach erträglicher macht. Den kleinen Seitenhieb auf die Berlusconi-Jahre als Sedativum lässt sich Zanasi nicht nehmen."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,30181