Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DER SOHN VON RAMBOW

DER SOHN VON RAMBOW

Regie Garth Jennings
Kinostart 21.08.2008

Kritiken • DER SOHN VON RAMBOW

23. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • Der Tagesspiegel

Auf dem richtigen Nährboden kann sogar ein Silvester-Stallone-Film zum Erweckungserlebnis werden, lobt Martin Schwickert. "Einfallsreich entwirft Jennings die fantastischen Räume, in denen die vereinsamten Jungen ihre emotionalen Zuflucht finden. Humor und Melancholie der Erzählung sind fein aufeinander abgestimmt, womit sich der Film wohltuend vom Action-Fun-Getöse abhebt, mit dem die Konkurrenz in Hollywood das vorpubertäre Zielpublikum üblicherweise zu unterhalten versucht.

21. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die beiden elfjährigen Filmemacher könnten unterschiedlicher nicht sein und sind gerade deswegen das perfekte Paar, lobt Michael Kohler. "Man kann nicht mal genau sagen, ob bei Garth Jennings der Kinderfilm im Gewand der Kino-Hommage daherkommt oder doch eher umgekehrt. Beides ergänzt sich wunderbar, wenn auch nicht unbedingt mit größeren Überraschungen zu rechnen ist."

21. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • artechock.de

Julia Teichmann ist des Lobes voll: DER SOHN VON RAMBOW ist der "perfekte Film für Menschen, die in den achtziger Jahren aufgewachsen sind, insbesondere, wenn sie jetzt selbst Kinder haben. Er ist eine Art FIGHT CLUB als Family Entertainment, kathartisch und anregend zugleich, dabei erfrischend politisch unkorrekt und respektlos (immerhin zeigt schon eines der ersten Bilder den rauchenden Lee Carter, der im Kino ungeniert von der Leinwand abfilmt). Nach dem Kinobesuch, der unbedingt bis zum Ende der Schlusstitel dauern sollte, werden die Eltern ihre Kinder jedenfalls noch lang mit eigenen Erinnerungen unterhalten – oder langweilen."

20. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling sah einen tollen Kinderfilm. "Ein vollgepackter Film, durchaus, rechnet man noch die Geschichte zwischen Lee und seinem großen Bruder dazu, ist sie sogar etwas zu voll, denn dieser Strang bleibt auf den 95 Minuten ein wenig skizzenhaft. Aber obwohl die Geschichte einer Jungsfreundschaft und familiärer Schwierigkeiten etliche Klischeefettnäpfchen bietet, wird in keines hineingetreten. Der Film ist ungeheuer komisch, ohne jemals läppisch zu werden, lieber überzieht er, allerdings gekonnt, ins Groteske, ob das den französischen Austauschschüler angeht, der auf dem Schulhof alle Mädchen einem Kusstest unterzieht, oder einen schmalen Elfjährigen, der mit Filzstiften im Patronengurt den Dschungelkämpfer gibt."

15. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • critic.de

Hier lernen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene dazu, schreibt Rochus Wolff. "Drehbuchautor Garth Jennings lässt keine großen Reden schwingen, sondern vermittelt seine Themen über die Geschichte und über die Entwicklung der Figuren; als Regisseur vertraut er sich zudem seinen beiden großartigen Hauptdarstellern an. Wenn man dann die Begeisterung sieht, mit der sich Will an einem Seil auf einen See hinaus schwingt, obwohl er nicht einmal schwimmen kann, versteht man sofort, was diese Jungs bewegt."

14. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • film-dienst 17/2008

Julia Teichmann sah einen liebevoll und detailgenau ausgestatteten Kostümfilm. "Die federleichte Mischung von Stilen und Formen in „Der Sohn von Rambow“ erinnert vielleicht auch deshalb an die Filme des Videoclip-Großmeisters Michel Gondry – ganz abgesehen von den inhaltlichen Übereinstimmungen mit dessen letztem Film ABGEDREHT. DER SOHN VON RAMBOW wirkt allerdings um einiges natürlicher und weniger bemüht, wohl deshalb, weil es sich um Kinder handelt, die hier kindisch sind."

14. August 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • kino-zeit.de

Zwar gewinnt im letzten Filmdrittel das Gefühlsdrama zu sehr die Oberhand für Peter Gutting, "wenn sich die existenziellen Konflikte ohne Not verdoppeln und verdreifachen. Aber dafür entschädigt uns Jennings, indem er mit einigen Wendungen der Geschichte wieder Fahrt verleiht. Der Regisseur spielt halt gern. Und das ist gut so."

31. Juli 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • programmkino.de

Für Gary Rohweder stößt der Regisseur "die Tür der Phantasie weit auf und lotet die Grenzen der Erzählmöglichkeiten gekonnt aus. Und selbst wenn die Rahmenhandlung des Films das eine oder andere Mal über das Ziel hinausschießen mag und sich mitunter an der Grenze des Absurden bewegt, behält Jennings die Geschichte doch immer fest im Auge. Kein Film für den "eingefleischten" Rambo-Fan, aber ansonsten doch für alle kleinen und auch großen Jungs."

31. Juli 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • programmkino.de

Laut Thomas Engel geht es hier "um die Kameradschaft zweier völlig unterschiedlicher Jungen; um die Phantasie, die sie entwickeln; um die Auseinandersetzungen zwischen ihnen; um das Erwachsenwerden; um den Einfluss, den eine Figur wie Rambo auf ein Kind haben kann; darum, wie Kinder die Welt wahrnehmen; darum, welchen Gefahren Kinder sich aussetzen; auch darum, was sie – bei noch fehlender Reife – als aufregend, exotisch, sexy und magisch empfinden."

18. Juli 2008 | DER SOHN VON RAMBOW • Kritik • br-online.de

Großartig bleibt Margret Köhler nur zu sagen, "großartig, wie die beiden vaterlosen Jungs in dieser urkomischen und originellen Umsetzung der Rambo-Idee ihr wildes Fantasiereich nach Wills Zeichnung aufbauen und ihren Traum leben, wie Pech und Schwefel mit Videokamera und Stativ beladen zusammenhalten gegen den Rest der Welt. Der Erfolg der zärtlichen Coming of Age-Geschichte über Freundschaft und (Selbst)Vertrauen ist den beiden jungen Schauspielern zu verdanken, Bill Milner als Hänfling mit dünnen Ärmchen und sprühendem Erfindergeist sowie Will Poulter mit großer Klappe und verletzbarer Seele. Action mit Herz, nicht nur für Kids."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35672