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BACK TO AFRICA

BACK TO AFRICA

Regie Othmar Schmiderer
Kinostart 14.08.2008

Kritiken • BACK TO AFRICA

15. August 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kerstin Decker hat der Regisseur "einen behutsam beobachtenden, leicht melancholischen Film über Menschen gemacht, deren Kunst tief aus den Traditionen ihres Kontinents kommt. Dass diese Traditionen noch lebendig sind, bewahrt Tata Dindin und die anderen vor bloßer Folklore. In Europa ist Musik Geschäft, in Afrika Teil des Lebens, sagt er, und es klingt wie: Europa ist ein Irrtum. Leider führt nichts an ihm vorbei."

14. August 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur behauptet nichts, deshalb auch hatten die Künstler in ihm einen guten Reisebegleiter, lobt Christina Bylow. "Die Dramaturgie von "Back to Africa" folgt den Abläufen des Lebens: Abreise in Europa, Ankunft in Ghana, Senegal, Guinea, Gambia, Kongo. Das Wiedersehen mit den Familien, Abschied, Ankunft in Europa. Es sind Leben voller Einsamkeit, bei aller Erfüllung auf der Bühne. Die majestätisch schöne Tänzerin Mingue Diagne Sonko, sagt, sie lebe wie ein Soldat. Schmiderer ist auch ein diskreter Regisseur. Er deutet Konflikte nur an."

14. August 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • Der Tagesspiegel

Kerstin Decker sah eine bildmächtige Reise. Der Filmemacher "porträtiert Menschen und Dörfer, in denen man keine Shows besucht, sondern selber diese Show ist – auf der staubigen Dorfstraße oder in der Küche. Man weiß, wie zerstörbar diese Welten sind, ahnt ihre Beschränkungen und merkt den Menschen doch an, dass sie mehr bei sich sind als der durchschnittliche Westeuropäer es je sein könnte."

12. August 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • film-dienst 15/2008

Für Hans Messias ist BACK TO AFRICA "ein ebenso unterhaltender wie fesselnder Film, der ein gesundes Selbstbewusstsein spiegelt und die (Selbstheilungs-)Kraft Afrikas beschwört, wenn es den Menschen nur gelingt, gegen Trägheit und Lethargie anzukämpfen. Die Protagonisten selbst sind die besten Beispiele, wie dieser Kampf geführt werden könnte, und sie prägen damit einen positiven Film, der keine fremdbestimmten Projekte vorstellt, sondern charismatische Menschen, die Wege in eine mögliche Zukunft weisen."

01. August 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • Der Standard

Viele Fragen hatte der Regisseur laut Simon Inou. "In einer geduldiger und gut recherchierten Arbeit hat er viele Antworten erhalten. Er begleitete die fünf Künstler in ihren eigenen Ländern sowie auch auf Tournée in Europa. Daraus ist der Film BACK TO AFRICA entstanden. Der Streifen diesen Film ist eine Annäherung an das Individuelle und engagierte Leben dieser KünstlerInnen. ... BACK TO AFRICA thematisiert auch die kritische Ausseinandersetzung der porträtierten Künstlern mit sich selbst, der eigenen Familie sowie den staatlichen Institutionen.Diese Künstler sind gegenüber ihren Familien sowie dem Staates bodenfeste Kritiker."

18. Juli 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • br-online.de

Für Margret Köhler zeigt die Dokumentation nur "einen Ausschnitt aus afrikanischer Realität und widerspricht der gängigen Vorstellung vom Elend aller Orten, vermeidet dabei aber die Falle Ethno-Kitsch und Folklore. ... Manchmal kristallisiert sich die Brüchigkeit der Beziehungen heraus, wenn die Künstler nur kurz bei ihren Partnern auftauchen, und schon bald wieder abreisen müssen - die Muße für ein wirkliches Miteinander fehlt."

10. Juli 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hätte mehr Kritik erwartet. "Dabei wäre gerade das Konzept des "Zirkus", in dem die afrikanischen Musiker und Artisten traditionelle Künste vorführen, durchaus zu hinterfragen. Denn so löblich das Interesse an fremden Kulturen auch ist, die Art und Weise wie die Afrikaner in diesem Kontext präsentiert werden, mutet oft befremdlich an. Doch solchen Fragen stellt sich BACK TO AFRICA nicht und begnügt sich damit, die fraglos interessanten Lebenswege seiner Protagonisten zu beobachten. Darüber hinaus allerdings hat der Film mit den Problemen und Realitäten des heutigen Afrika eher wenig zu tun."

10. Juli 2008 | BACK TO AFRICA • Kritik • programmkino.de

Wie Thomas Engel schreibt, wird "lange wild und perfekt getanzt, getrommelt, trainiert, geprobt und vorgeführt. Ein buntes Ambiente sowohl an den afrikanischen Schauplätzen als auch bei den Vorstellungen in Europa. Glaubt man dem auf Sensationen ausgerichteten Fernsehen, so ist Afrika vor allem ein Kontinent der Hungerkatastrophen und der gewalttätigen politischen Auseinandersetzungen. Dieses lebendig montierte Dokument vermittelt ein anderes Bild, insbesondere in kultureller, aber auch in menschlicher und gesellschaftlicher Hinsicht."

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