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DAS FREMDE IN MIR

DAS FREMDE IN MIR

Regie Emily Atef
Kinostart 16.10.2008

Kritiken • DAS FREMDE IN MIR

07. Oktober 2008 | DAS FREMDE IN MIR • Kritik • film-dienst 21/2008

Laut Julia Teichmann werden in einer Szene "in deutscher Fernsehmanier Dinge erklärt, die nicht erklärt werden müssen: dass er sich falsch verhalten hat, sensibler auf seine Frau hätte reagieren müssen. Gerade diese Szene beweist dann aber auch, wie meisterhaft-zurückhaltend die Mono-Perspektive Rebeccas den Film trägt – ein Konzept, das auf Ausgewogenheit setzt, hätte die bezwingende Kraft des Films, die er aus der durchaus feministischen Parteinahme, der Präsenz der Hauptdarstellerin und seinem unentdeckten, ja tabuisierten Thema zieht, nur verwässert."

01. Oktober 2008 | DAS FREMDE IN MIR • Kritik • programmkino.de

David Siems entdeckt Optimismus in dem Film. "Statt eines pathologischen Erklärungsversuchs der Depression, interessiert Emily Atef sich viel mehr für das Konfliktpotenzial zwischen den Figuren. Vor allem die Beziehung zwischen Rebecca und der Familie ihres Mannes offenbart ungeahnte Reibungsfläche, bei der Hans Diehl als sturer Stiefvater eine antagonistische Sonderrolle einnimmt, die nach und nach auf andere Familienmitglieder übergreift. Das Opfer ist hier nicht das Kind, sondern eindeutig die Mutter, die gegen emotionale Windmühlen ankämpft."

01. Oktober 2008 | DAS FREMDE IN MIR • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel sah die fast medizinisch genaue Beobachtung eines psychischen Krankheitsverlaufes mit seinen traurigen Folgen. "Konzipiert und durchgeführt ist er filmisch sehr gut, rein unterhaltsam ist das Thema allerdings nicht, an Interesse daran sollte es nicht fehlen. Susanne Wolff spielt diese schwer angeschlagene Frau konsequent und glaubwürdig."

09. September 2008 | DAS FREMDE IN MIR • Kritik • critic.de

Pascale Anja Dannenberg hat sich etwas mehr versprochen. "Schade, dass Emily Atef in DAS FREMDE IN MIR, der dieses Jahr in der Sektion Semaine de la Critique in Cannes vorgestellt wurde, ihrer präzisen, dokumentierenden Figurenzeichnung nicht treu bleibt, die sie in MOLLY'S WAY konsequent durchhält, ebenso nicht ihrer indirekten Ich-Perspektive, deren mentale Zeitsprünge einen magischen Realismus, einen Schwebezustand zwischen Traum und Wirklichkeit bedingen und den Zuschauer auf ein offenes Ende eingestimmt hatten."

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