Inhalt • DAS FREMDE IN MIR
Rebecca, 32, und Julian, 34, erwarten voller Freude ihr erstes Kind. Als Rebecca einen gesunden Jungen auf die Welt bringt, scheint ihr Glück perfekt. Doch statt der bedingungslosen Liebe, die sie erwartet hatte und von der die ganze Welt spricht, empfindet sie nur Hilflosigkeit und Verzweiflung. Ihr eigenes Baby ist ihr fremd. Mit jedem neuen Tag wird deutlicher, dass Rebecca den Anforderungen des Mutterseins nicht gewachsen ist. Doch außer ihr scheint das niemand zu bemerken. Sie kann sich niemandem anvertrauen, nicht einmal Julian.
Crew • DAS FREMDE IN MIR
Regie: Emily Atef
Darsteller: Herbert Fritsch, Judith Engel, Hans Diehl, Johann von Bülow, Susanne Wolff ...
Verleih/Copyright: Ventura
Kritik • DAS FREMDE IN MIR • 01. Oktober 2008 • programmkino.de
David Siems entdeckt Optimismus in dem Film. "Statt eines pathologischen Erklärungsversuchs der Depression, interessiert Emily Atef sich viel mehr für das Konfliktpotenzial zwischen den Figuren. Vor allem die Beziehung zwischen Rebecca und der Familie ihres Mannes offenbart ungeahnte Reibungsfläche, bei der Hans Diehl als sturer Stiefvater eine antagonistische Sonderrolle einnimmt, die nach und nach auf andere Familienmitglieder übergreift. Das Opfer ist hier nicht das Kind, sondern eindeutig die Mutter, die gegen emotionale Windmühlen ankämpft."