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DIE EISBOMBE

DIE EISBOMBE

Regie Oliver Jahn
Kinostart 07.08.2008

Kritiken • DIE EISBOMBE

07. August 2008 | DIE EISBOMBE • Kritik • Berliner Zeitung

Als norddeutsch-trocken, bös' und lustig bezeichnet Jan Brachmann EISBOMBE. "DIE EISBOMBE ist eine gelungene Satire auf die Sicherheitsgesellschaft, die verbissene Regelungswut überinformierter Wohlstandsökologen und auf die "arbeitslose Angst", die jedes noch so kleine Restrisiko des Lebens erschnüffelt. Man merkt beim eigenen Grinsen, dass Schadenfreude doch eine Naturanlage ist. Das refrainartig im Film auftauchende Fernsehmagazin "Norden in Not" mit Ulla Kock am Brink verrät bös-genaue Milieukenntnis."

31. Juli 2008 | DIE EISBOMBE • Kritik • film-dienst 16/2008

Alexandra Wach sieht dem Film das Debüt an. "Vieles wirkt wie einstudiert, wie eine Skizze anstelle eines Bildes. Brauchbar zwar und mit viel Potenzial, aber noch unfertig und mit Neigung zu einfachen Lösungen. Katharina Schüttler, die sonst die Leinwand zu elektrisieren vermag, kommt nicht zum Zug, und auch die anderen Akteure agieren auf Sparflamme, wirken blockiert und das in einer bissigen, schwarzen Satire, wie das Presseheft euphorisch verkündet."

30. Juli 2008 | DIE EISBOMBE • Kritik • br-online.de

Ronja Dittrich entdeckt einen präzisen Blick und viel schwarzen Humor. "Der Witz des Films generiert sich aus den skurrilen Alltagssituationen der Öko-Familie, etwa wenn vor jeder Mahlzeit der kinesiologische Muskel-Test auf Verträglichkeit der Nahrung durchgeführt wird. Zugleich schlägt der Film ernste Töne an, erzählt von den tragischen innerfamiliären Strukturen und dem schwierigen Prozess der Loslösung von vertrauten Ängsten. Eine Grenze zwischen Satire und realistischem Inszenierungsstil sucht man hier vergebens. Leider verliert der Film ab der Hälfte an Tempo und Originalität, lässt einzelne Handlungsstränge gar unmotiviert auslaufen."

30. Juli 2008 | DIE EISBOMBE • Kritik • kino-zeit.de

"Trotz einer hübschen Grundidee und renommierten Schauspielerinnen (Karoline Eichhorn sowie Katharina Schüttler) sowie einem talentierten Newcomer (Eike Weinreich) will der Funke bei Oliver Jahns Öko-Satire Die Eisbombe nicht so richtig überspringen. Das liegt vor allem an der Fernseh-Ästhetik (wie so häufig bei deutschen Debütfilmen produzierte ZDF/Kleines Fernsehspiel mit) und der braven Inszenierung, die sich zu wenig traut. Schade um die eigentlich recht hübschen Miniaturen des modernen Lebens, in dem es für und gegen jedes eine passende Studie gibt, die belegt, dass unser Leben einem permanenten Tanz auf dem Vulkan gleicht."

29. Juli 2008 | DIE EISBOMBE • Kritik • programmkino.de

Laut Thomas Volkmann gelingt es "der klassisch-realistisch inszenierten Komödie nicht, die Problematik auf subtile Weise zu servieren, sondern überzeichnet durch seine Überfürsorglichkeit und das Ökowahngebaren die Dinge. Das Lachen kann einem da manchmal im Halse stecken bleiben, die Glaubwürdigkeit der solide dargestellten Figuren leidet. Fürs Kino mag diese "erste Bio-Komödie" etwas banal erscheinen, im Fernsehen scheint der vom ZDF Das kleine Fernsehspiel koproduzierte Beitrag indes besser aufgehoben."

29. Juli 2008 | DIE EISBOMBE • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel bringt es kurz auf den Punkt: "Das Thema ist gut. Bei der Inszenierung hätte man sich mehr Dampf gewünscht! Die Ansätze sind bei Oliver Jahn jedoch richtig."

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