Inhalt • JERICHOW
Jerichow, ein Dorf im Nordosten Deutschlands, die Gegend ist arm, es gibt kaum Arbeit. Nach dem Tod seiner Mutter ist Thomas (Benno Fürmann) hierher zurückgekommen. Er war Soldat, man hat ihn unehrenhaft entlassen. Er hat das Haus geerbt und will es wieder herrichten, eine Arbeit suchen.
Laut Daniel Kothenschulte hat der Regisseur tatsächlich den elegantesten und geschmeidigsten Film seiner Karriere gedreht. "Der Fatalismus dieser Geschichte ist ein Zirkelschluss. Die drei Figuren sind Funktionsträger, sie existieren nur als Repräsentanten der ihnen zugewiesenen Rollen. Sie könnten gar nicht anders handeln, weil sie die literarische Erfindung auf einige wenige Eigenschaften verkürzt. Anders als die in Bezug auf die Abhängigkeitsverhältnisse einer globalisierten Wirtschaft vieldeutige Parabel, in der sie agieren, fehlt ihnen jeder Deutungs-Überschuss."