Inhalt • PONYO
Das aufgeweckte Fischmädchen Ponyo lebt mit seiner Familie in einer bunten, dicht besiedelten Aquawelt, doch eines Tages packt sie die Neugier auf das Festland. Als sie von zu Hause ausbüchst, strandet das abenteuerlustige Unterwasserwesen am Meeresrand. Der fünfjährige Sosuke rettet Ponyo und führt sie in einem Wassereimer durch seine Welt, wodurch eine tiefgründige und liebevolle Freundschaft entsteht.
Kritik • PONYO • 06. August 2010 • critic.de
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Michael Kienzl sah eine eigenwillige, optisch einnehmende Variation des Märchens. "Allerdings wirkt dessen zentrales Liebesmotiv – die Liebe des Menschenjungen soll das Leben des Mädchens retten – unter Fünfjährigen ein wenig deplatziert. Ponyo und Sosuke sind den gesamten Film über Spielkameraden und verhalten sich auch dementsprechend zueinander. Diese unschuldige Beziehung zur Liebesgeschichte zu stilisieren wirkt dann doch wie eine Projektion von Erwachsenen. Dabei hätte man so flexibel sein können, die Märchenmotive an das Alter der Protagonisten anzupassen. Eine innige Freundschaft zwischen Ponyo und Sosuke hätte es auch getan."