Inhalt • THE HURT LOCKER
Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Die Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt.
Kritik • THE HURT LOCKER • 12. September 2009 • Die Tageszeitung
Laut Andreas Busche verliert die Regisseurin Katryn Bigelow in THE HURT LOCKER (
) nicht viele Worter: Die Probleme liegen auf der Hand. Sie führt "eine ganze Typologie von männlichen Kriegern vor. Ihr Faible für deren Energien zeigt sich in den Beobachtungen von James: Wenn er in seinem gepanzerten Schutzanzug die leeren Straßen Bagdads heruntermarschiert, hat er etwas Martialisches. Beim Entschärfen wird er, von Katryn Bigelows fiebriger Kamera fetischisiert, dann zu einem Chirurgen, nervenstark, präzise. Krieg ist eine Droge, mit diesem Zitat des amerikanischen Journalisten Chris Hedges eröffnet "Tödliches Kommando". Hierin liegt auch die Tragik von Will James: Die einzige existenzielle Erfahrung des Krieges ist seine tödliche Monotonie."