Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

KRABAT

KRABAT

Regie Marco Kreuzpaintner
Kinostart 09.10.2008

Kritiken • KRABAT

10. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • Die Zeit

Alles fauler Zauber, meint Rainer Burkard. "Der wahre Grund, warum Kreuzpaintners Krabat die Stimmung eines Gruselkabinetts und die Spannung eines alten Haushaltsgummis hat, ist der missglückte Versuch, dem Film eine besonders aufregende Atmosphäre zu verpassen, um eine berührende Geschichte zu erzählen. Auf diesen Versuch aber setzt der Film alles ... Wie ein Bündel Werbeclips besteht dieser KRABAT-Film aus zehn hintereinander geschnittenen Höhepunkten, die Bemühung, die Spannung auf Dauer zu halten, lässt den Film zusammenfallen wie einen leeren Sack. In Wahrheit ist es andersherum: Bloße Atmosphäre reicht nicht aus für eine zu Herzen gehende Geschichte."

09. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal porträtier den Regisseur Marco Kreuzpaintner, der keine Angst vor dem Erfolg hat.

09. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kerstin Decker setzt KRABAT auf Effekte, es gibt Fantasy statt Märchenstoff. "Kreuzpaintner erbringt in KRABAT den Nachweis, dass ein deutscher Fantasy-Film den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Er erreicht mühelos dieselbe relative Leere auf höchstem technischen Niveau. Und nicht einmal Krabats Mit-Raben Daniel Brühl als Tonda (Altgeselle und Krabats Beschützer) oder Robert Stadlober als Lyschko, Höfling des Meisters und Rabengruppen-IM, können etwas dagegen tun."

09. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • jetzt.de

Tobias Kniebe spricht mit Marco Kreuzpaintner, der nach den Dreharbeiten noch angeschlagen wirkte.

08. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westpahl bescheinigt der Fantasy-Verfilmung gelungene Familienunterhaltung zu sein. "Das Glück dieses Films ist die Vision, die sein Regisseur ganz offensichtlich hatte: mit den Bildern über die materielle Wirklichkeit des Kinomachens hinaus zu verweisen und die Aussage des Films eben nicht von der Rechnerleistung bestimmen zu lassen. Kenner der Buchvorlage werden nicht jeden Handlungsstrang ausgeführt sehen, aber es gibt eigentlich keinen Grund, deswegen unzufrieden zu sein. Denn die Sorgfalt des Regisseurs gegenüber Preußlers Roman drückt sich ja auf vielen Ebenen aus."

01. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • kino-zeit.de

Die Titelrolle ist nicht als Superheld angelegt, bemerkt Peter Gutting. "Es gibt zwar die ein oder andere Actionszene, in der die Zauberbrüder die schwarz-magische Sau rauslassen dürfen. Aber im Vordergrund steht das Beziehungsgeflecht zwischen Krabat und seinen Mitgesellen, die allesamt unter der Knute des Meisters zu leiden haben. ... So ist KRABAT auch ein filmischer Bildungsroman: von einem, der auszog, ein Überflieger zu werden. Und der feststellen muss, dass er bei aller Willenskraft auch nur ein Mensch ist, der Fehler macht. Als solcher kann er es nicht alleine schaffen, wohl aber mit der Kraft der Liebe und der Solidarität der Freunde. Was Krabat am Ende vorzieht – die Zauberei oder die Freiheit? Das ist dann nur noch eine rhetorische Frage."

01. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • critic.de

David Gaertner ist etwas enttäuscht. "Trotz dieser inszenatorischen Stärken kann KRABAT nicht alle Fallen, die das Genre bereitet, umschiffen. Wenn sich Kreuzpaintner auch reichlich Zeit für die Skizzierung der männlichen Charaktere nimmt, geht dies doch auf Kosten der beiden weiblichen Figuren, Kantora (Paula Kalenberg) und Worschula (Anna Thalbach), die in der Funktion des jeweiligen Liebchens von Krabat und Tonda auf fast sträfliche Weise unterentwickelt bleiben. Somit wurde leider ein Klischee des Fantasy-Films übernommen, das mit Produktionen wie der HERR DER RINGE-Trilogie eigentlich schon überwunden schien: die Marginalisierung weiblicher Charaktere."

01. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • programmkino.de

Laut Gary Rohweder ist "eine werkgetreue Umsetzung gelungen, die weitgehend authentisch die Szenen des Romans einfängt. Die Grundstimmung ist im positiven Sinne düster und fängt die mystische Welt der Vorlage gekonnt und atmosphärisch dicht ein. Die Figuren sind glaubwürdig und werden durch eine hochkarätige wie durchweg überzeugende Darstellerriege verkörpert. Darunter glänzen Daniel Brühl und Robert Stadlober in recht ungewohnten Rollen sowie David Kross (KNALLHART), der hier als Sagenfigur Krabat brilliert. Alles in allem ein gelungener Mix aus Fantasy, Abenteuer und Coming-of-Age-Drama, dem es lediglich mitunter an Tempo und insgesamt an Höhepunkten mangelt."

01. Oktober 2008 | KRABAT • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel empfiehlt diesen Film nicht nur Kindern und Jugendlichen. "Gut gegen Böse, Liebe gegen Macht, Freundschaft gegen Magie, Vertrauen gegen Surreales, das ewige Spiel. Selbst wenn einer die Geschichte und Handlung – von den jungen Darstellern unter ihnen Daniel Brühl, Robert Stadlober, Anna Thalbach sowie David Kross in der Titelrolle bestens bewältigt – für sehr phantasmagorisch halten würde, so müsste er doch absolut den Hut ziehen vor dem strengen, echten, dem Mysteriösen der Sache Rechnung tragenden Filmstil, den Marco Kreuzpaintner hier konsequent verfolgte."

10. Juli 2008 | KRABAT • Kritik • filmz.de

Linkzusammenstellung von filmz.de.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,40007