Inhalt • KRABAT
Der Waisenjunge Krabat beginnt eine Lehre in einer Mühle. Doch schon bald kommt Krabat hinter ein Geheimnis: Die Mühle ist ein Hort der Schwarzen Magie. Anfangs ist er fasziniert von dem mächtigen Meister, der Gesellschaft der elf Müllersburschen und von der Magie. Der Meister lehrt seine Gesellen, sich durch Zeit und Raum zu bewegen. In Raben verwandelt fliegen sie nachts über Wälder und Landschaften. Als Krabat dem Bauernmädchen Kantorka begegnet, verliebt er sich in sie. Doch der unerbittliche Meister hat andere Pläne mit ihm...
Kritik • KRABAT • 10. Oktober 2008 • Die Zeit
Alles fauler Zauber, meint Rainer Burkard. "Der wahre Grund, warum Kreuzpaintners Krabat die Stimmung eines Gruselkabinetts und die Spannung eines alten Haushaltsgummis hat, ist der missglückte Versuch, dem Film eine besonders aufregende Atmosphäre zu verpassen, um eine berührende Geschichte zu erzählen. Auf diesen Versuch aber setzt der Film alles ... Wie ein Bündel Werbeclips besteht dieser KRABAT-Film aus zehn hintereinander geschnittenen Höhepunkten, die Bemühung, die Spannung auf Dauer zu halten, lässt den Film zusammenfallen wie einen leeren Sack. In Wahrheit ist es andersherum: Bloße Atmosphäre reicht nicht aus für eine zu Herzen gehende Geschichte."