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AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT

AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT

Regie Chris Carter
Kinostart 24.07.2008

Kritiken • AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT

29. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • critic.de

Zum Glück scheut dieser Film die große Geste des ersten AKTE X-Films von 1998, lobt Thorsten Funke. "Atmosphärisch verspricht AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT eine ganze Menge, das dann auf der Handlungsebene leider nicht recht gehalten wird. Immerhin: Die Chemie zwischen Mulder und Scully, respektive David Duchovny und Gillian Anderson, stimmt auf der Leinwand noch immer. Endlich sind sie ein Paar. Und ist es nicht letztlich genau das, an was Fans der Serie schon immer unbedingt glauben wollten?"

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Frank Noack hätte gern mehr Übersinnliches: "Alles, was hier passiert, ist irdisch. Die reaktivierten Mulder und Scully müssen über keinen sechsten Sinn verfügen. Jeder gewöhnliche Kriminalbeamte könnte ihren Fall lösen. ... Besonders die herausragende Darstellung von Gillian Anderson ist es, deretwegen der Kinobesuch lohnt. Scully, nun Ärztin in einem finsteren Krankenhaus, will einen tumorkranken Jungen operieren und muss sich gegen einen verständnislosen Kollegen durchsetzen. Das intensiv gespielte Ärztinnen-Melodram drängt den Thriller fast in den Hintergrund."

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Uneingeweihte ist der Film restlos reizlos, kritisiert Katja Lüthge. "Während sich die Serie dank des Einsatzes von Außerirdischen, passend gestrickter Mythologien, Verschwörungstheorien und unerklärbaren Phänomenen mit Plausibilitätsfragen nicht belasten musste, sind Antworten im Film unoriginell. Es fehlt entschieden am versponnen Mysteriös-Übersinnlichen. Statt toter Aliens gibt es jetzt ein paar sehr unappetitliche Versuche an Menschen zu sehen. Ohne den ganzen abenteuerlichen Überbau, der AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT mit Rücksicht auf Erstseher notwendig fehlt, ist der Film einfach nur ein mittelmäßig spannender Thriller."

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • telepolis.de

Dies ist für Rüdiger Suchsland in jeder Hinsicht eine Reise in die Vergangenheit. "Das Verhältnis zwischen Mulder und Scully ist auch diesmal wieder seine fruchtbare Spannung aus dem Konflikt zwischen Glauben und rationaler Skepsis, Irrationalismus und Wissenschaft. Man könnte diese dramaturgische Einrichtung mit der Systemtheorie als Wechselbeziehung zwischen System und Umwelt deuten, Scully stünde dann für das in sich rationale soziale System, Mulder für das, was man früher "Mutter Natur" genannt hat, die Außenwelt des "out there". Die Wechselbeziehung zwischen beiden ist der - nie abgeschlossene - Sinngebungsprozess der Serie."

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Westen

Viel Geheimniskrämerei entdeckt Rolf-Ruediger Hamacher. "Die gewohnt düstere Atmosphäre der Serie wird diesmal noch durch eine ständig präsente Schneelandschaft und die fast völlige Abwesenheit von Tageslicht überhöht. Eine an die expressionistischen Stummfilme und den Film Noir erinnernde Lichtführung verstärkt diese Stimmung überdies. Carters Inszenierung kommt zwar etwas schwerfällig in Gang, verzichtet aber wohltuend auf allzu grelle Schock-Effekte und spektakuläre Action-Szenen. So wird man gegen Ende trotz einiger dramaturgischer Ungereimt-heiten ganz schön in Atem gehalten."

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sanders hat nur Häme für den Film. "Wie in den besten Momenten der Serie brillieren Duchovny und Anderson als anämische Wiedergänger von Hänsel und Gretel, die von bösen Eltern – die Regierung, das FBI, der fiese Weltenplan überhaupt – in der Finsternis ausgesetzt wurden. Trost spendet da weiterhin nur die Gewissheit, dass wie hundert Male zuvor jeder der beiden das Unmögliche wagen wird, um den Partner der Dunkelheit zu entreißen. Irgendwann nach Hause zu gelangen ist dabei weniger entscheidend als die Frage, ob Mulder und Scully nach 15 Jahren gemeinsamen Aktenwälzens endlich zueinander finden dürfen."

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Junge Welt

Peer Schmitt weiß nicht, was er eigentlich glauben soll. "An den Katholizismus? Wohl kaum. Ist der Katholizismus in den USA doch eher ein soziales Stigma; katholisch zu sein bedeutet dort, unter Garantie nicht zu den traditionellen Eliten des Landes zu gehören. Katholizismus bedeutet hauptsächlich: TV-Nachrichten über pädophile Priester. Man soll also nicht unbedingt an die hübschen Märchen der katholischen Religion glauben; geglaubt werden soll eher an den Glauben an sich."

24. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Die Zeit

Eva Schweitzer porträtiert den Akte X-Schöpfer Chris Carter.

23. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling ist enttäuscht: "Als Regisseur hat Carter gute Arbeit geleistet: Sein Film ist effektvoll geschnitten, die Kamera von Bill Roe fängt die verschneite US-Provinz in bewährt vager Manier ein. Als Autor allerdings war Carter weniger glücklich: Mit einem Krimi, dem Diskurs zwischen Glauben und Vernunft und einem ansatzweisen Torture-Porn-Strang scheint zwar die Mischung zu stimmen, aber die Verbindung der Komponenten überzeugt nicht."

23. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Die Tageszeitung

Einen ziemlich überraschenden Film sah Barbara Schweizerhof. "Der Film, so viel kann man guten Gewissens verraten, ist zweifellos nicht jedermanns Sache. Sowieso bietet kaum ein anderes Genre dem Hohn und Spott der Besserwisser eine bessere Angriffsfläche: Angefangen von all den Handys, die exakt im richtigen Moment verloren werden, über die hanebüchene Konstruktion von Zufällen bis zu den Parallelmontagen, die auf jenen Überraschungseffekt hinzielen, den DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER vor mittlerweile 18 Jahren zum letzten Mal als wirklichen Schockmoment einsetzen konnte. Hinzu kommen all die Lächerlichkeiten, die am Fernsehschirm kaum ins Gewicht fallen, auf der großen Leinwand aber sehr albern wirken."

23. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Westen

Den Film kann auch mögen, wer für Übersinnliches nichts übrig hat, glaubt Helen Sibum. "Das gelungene Bild des erwachsen gewordenen Kultpärchens kompensiert eine Story, die nicht ganz so atemberaubend ist wie die Verantwortlichen um Regisseur Chris Carter glauben machen wollten. Das Drehbuch stilisierte man zum Staatsgeheimnis, die Darsteller bekamen angeblich nur Auszüge in die Hand. Gemessen an der großen Heimlichtuerei erzählt AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT eine durchschnittlich spannende Geschichte ohne sechst- oder siebtsinnige Wendungen."

23. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Westen

Laut Uwe Mies halten die Filmemacher "den Ball bewusst flach und vermeidet damit zunächst einmal den Grundfehler des ersten AKTE X-Kinofilms von 1998, in dem entschieden zu fest auf den Putz geklopft wurde. Auch die Regie von Chris Carter zielt auf Erdung. Es gibt nur wenig Action und noch weniger Effektezauber. Der Film wirkt wie eine TV-Produktion, sucht damit die Nähe zu den Ursprüngen, bedient aber die Ansprüche des Kinos entschieden zu wenig."

23. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Deutschlandradio

Hans-Ulrich Pönack sah einen düsteren Krimi. "Es wird viel gebabbelt, so nach dem Motto 20 Minuten reden, dann mal 5 bis 7 Minuten Action, dann wieder Dauergerede, dann wieder...; gemixt mit einer Prise Hin-und-Wieder-Ekel und viel Dunkel-Szenerie. Und nix mehr mit Übersinnlichem. Ein routinierter Spannungsfilm wie so viele andere auch. Mit zwei routinierten, aber wenig "aufregenden" Hauptdarstellern."

22. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Spiegel

Christian Aust spricht mit Akte X-Schauspielerin Gillian Anderson über Harry Potter, übersinnliche Phänomene und die andauernde Liebe zu Punk.

17. Juli 2008 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • film-dienst 15/2008

Christoph Nuehlen beschäftigt sich ausführlich mit "Akte X" im Fernsehen.

09. Juli 2007 | AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Jessica Fischer ist darüber erbost, dass die deutsche Synchronstimme von Fox Mulder neu vergeben worden ist.

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