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MAMMA MIA!

MAMMA MIA!

Regie Phyllida Lloyd
Kinostart 17.07.2008

Kritiken • MAMMA MIA!

17. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Berliner Zeitung

Bunt, überkandidelt und einfach hinreißend findet Anke Westphal die Musical-Verfilmung. MAMMA MIA! ist ein "Sommermärchen, nicht mehr und nicht weniger: voller Witz und voller befreiender Lebenslust. Wer sich davon nicht anstecken lassen kann, sollte seine Vitalfunktionen überprüfen lassen. Im Verbund mit der dödeldröhnenden Musik ergibt die bukolische Szenerie einen irritierenden, aber auch interessanten Kontrast - man stelle sich nur vor, wie es wirkt, wenn griechische Bäuerinnen zum Disco-Sound der 1970er Kübelpflanzen herumtragen oder sich ihrer Reisigbündel entledigen."

17. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Berliner Zeitung

Mit Mariam Schaghaghi spricht Meryl Streep über das Älterwerden, Tanzen in Latzhosen und ihren neuen Film MAMMA MIA!.

17. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Vanity Fair

Ulrich Lössl unterhält sich mit ihr über ABBA, Haushalt und Bertolt Brecht.

17. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Die Tageszeitung

Trotz übertriebener Farbgebung und platter Geschichte hat der Film Christiane Rösinger Spaß gemacht. "Die unverwüstlichen Abba-Hits behalten, auch wenn sie von den Schauspielern gesungen werden, ihren Schwung, und einige Tanzszenen sind recht witzig arrangiert. Lustig ist es, wenn Ex-James-Bond Pierce Brosnan an der Felsenküste steht und, statt Schurken zu jagen, anhebt, "The Winner Takes it All" zu singen. Er fiept und lispelt mehr, als dass er singt: "I don't wanna talk"."

17. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald lobt die Ironie des Films. Die Regisseurin "lässt augenzwinkernd die Tradition des Musicalfilms wiederaufleben – bis hin zu typischen Genre-Stilelementen wie tänzerischen Kranfahrten der Kamera (Haris Zambarloukos) – und malt schwelgerisch aus, wo die Bühnenfassung zwangsläufig kulissenhafter bleiben muss. Gleichzeitig hat sich Lloyd darum bemüht, den Theater-Charme auf die Leinwand zu retten. So sind etwa die Tanzszenen (Choreografie: Anthony van Laast) betont bühnenhaft, während griechische Fischer (sowie ein verdächtiger bärtiger Pianist) als Tragödienchor fungieren."

17. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander könnte sich "aufregen über die Löcher im Drehbuch, die immer noch eher bühnenhafte Inszenierung oder ein paar allzu schlichte Dialoge. Aber warum sollte man? Meryl Streep ist toll, die anderen Darsteller halten meist gut mit, die Lieder sind nun einmal wunderbar, alles ist bunt und aufgekratzt und gut gelaunt, ein Film für den Sommer. Oft am Rande der Peinlichkeit, manchmal mit brillanten Momenten und immer ein Riesenspaß. So wie Abba eben."

16. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die bonbonfarbenen Zeiten sind für Daniel Kothenschulte zurückgekehrt. "Man muss sich auch einsehen in die Allgegenwart der Trashkultur in diesem Film, deren Machtübernahme in allen Lebensbereichen das postume Comeback erst möglich gemacht hat. Doch wenn schon Trash, dann wenigstens diesen: Meryl Streep singt ABBA, wie sie auf der Bühne Brecht gesungen hat: als leicht angesoulte Mutter Courage. Auf den Originalplatten gibt es keinen Anflug von Soul. Die von Björn und Benny überwachten exzellenten Arrangements tragen - wer hätte es gedacht - nun auch den stümperhaftesten Gesang. Etwas zu viel des Guten ist dagegen manchmal die Over-the-top-Inszenierung der britischen Opernregisseurin Phyllida Lloyd."

16. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • critic.de

Niemand den Film wirklich für bare Münze nehmen, empfiehlt Rochus Wolff. "Von der ersten Einstellung an – da gleitet ein Boot in romantischem Licht völlig geräuschlos und ohne sichtbaren Antrieb zielstrebig übers Wasser – ist der Film fest in einer Fantasiewelt verankert. Die Inszenierung tut ihren Teil dazu, indem sie immer wieder Bühnensituationen aufruft und damit gezielt Distanz zum Geschehen schafft. So finden sich für alle Figuren zahlreiche Gelegenheiten, spontan in Gesang und Tanzschritte auszubrechen. Das Ensemble hat offenbar großen Spaß am bewusst albernen Treiben."

15. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • br-online.de

Übersichtliche Handlung, unspektakuläre Bildsprache, gefälliges Setting - diese Reduzierung auf das Wesentliche lobt Heiko Rauber. "Lloyd verzichtet auf visuelle Experimente und inszenierte Tanzszenen, deren Tempo und Energie zwar mitreißen, die letztlich aber einfach Raum greifender sind als auf einer Bühne. Teilweise filmte sie "on location" auf den griechischen Inseln Skiathos und Skopelos, schön, aber nicht spektakulär. Kalkuliert spröde auch die Hotel- und Dorfkulissen, die den improvisierten Charme der Studiokulissen von Unterhaltungsshows aus der Fernseh-Frühzeit versprühen."

14. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • film-dienst 14/2008

Für Rolf-Ruediger Hamacher ist dies ein "merkwürdig unprofessionell produziertes Musical, das statt der erhofften guten Laune eher Kopfschütteln über die verpassten (Genre-)Chancen hervorruft. ... Dafür gibt es für eine derartige Großproduktion erstaunlich viele "unsaubere" (Ton-)Schnitte, bei denen man nicht weiß, ob das Material zu knapp kalkuliert war oder ob ganze Zwischenszenen entfernt wurden. Geradezu peinlich wird es, wenn nach einem „Anmach-Tanz“ unter dem gegen eine Badehose "getauschten" Handtuch dieselbe immer noch hervorlugt. Aber auch die "Dancing Queens" müssen unter ihren Glitter-Roben "prüde" BHs tragen, und das "Coming-out" eines der "Väter" traut man sich auch nicht wirklich anzugehen."

11. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Der Spiegel

Wie Martin Wolf feststellt, wird ABBA mit diesem Film nochmals Millionen verdienen. Er ist den Bandmitgliedern begegnet und beschreibt ihren Umgang mit den Lizenzen.

04. Juli 2008 | MAMMA MIA! • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz berichtet von der Premiere in Berlin.

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