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WATER LILIES

WATER LILIES

Regie Celine Sciamma
Kinostart 03.07.2008

Kritiken • WATER LILIES

03. Juli 2008 | WATER LILIES • Kritik • Berliner Zeitung

Sorgfältig ist hier das doppelte Elend inszeniert, schreibt Katja Lüthge. "Freundschaften erweisen sich als brüchig. Folgerichtig blicken wir meist in ernste Gesichter, schwer lastet die Sprachlosigkeit auf den Protagonistinnen. Das Teenagerdrama lässt die inneren Gefechte der Figuren eher erahnen. Die Stilisiertheit der Charaktere und das Blau des Wassers sorgen vielmehr für eine erstaunlich kühle Atmosphäre. Derart sorgfältig inszeniert, kann für die Nichtbetroffenen sogar das Leiden in der Vorstadt recht attraktiv sein."

03. Juli 2008 | WATER LILIES • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine zeitlose Geschichte von erster Liebe und den damit verbundenen schmerzvollen Erfahrungen sah Nadine Lange. "In einer sommerlichen Pariser Vorstadtwelt, in der Erwachsenen quasi nicht vorkommen, entfalten sich die Sehnsuchtslinien zwischen den Jugendlichen mit der Präzision eines Wasserballetts. Das ist dicht und gut gemacht, wenn auch ohne jegliches Überraschungsmoment."

02. Juli 2008 | WATER LILIES • Kritik • kino-zeit.de

"Céline Sciammas Debütfilm ist eine kühl taxierende, ruhig erzählte Studie über die Schwierigkeiten der Pubertät, die erste Liebe, das „erste Mal“ und die verwirrenden Erfahrungen, die Mädchen in dieser Zeit durchmachen. Die drei Protagonistinnen stehen dabei für eine jeweils andere Art und Weise, mit den eigenen Gefühlen umzugehen – Floriane ist provozierend und gibt sich betont lässig, Marie ist eher zurückhaltend und schüchtern, während Anne überaus emotional agiert. Trotz ihrer unterschiedlichen Verhaltensweisen ähneln sich aber die Mädchen weitaus mehr, als man das zunächst vermutet."

20. Juni 2008 | WATER LILIES • Kritik • programmkino.de

Dass WATER LILIES bei keine Hommage an Orwell und Lynch, sondern ein eigenständiges Werk sein will, stellt für Oliver Zimmermann ein Problem dar. "Denn abseits der Anspielungen fehlt es dem Drama ein wenig an eigenen Ideen und klaren Linien. Beeindruckend sind dafür die Außenaufnahmen des Häuserblocks. Eine Wohnsiedlung hat im Kino nie zuvor bedrohlicher gewirkt. Allein deshalb dürften Fans des mystischen Kinos auf ihre Kosten kommen - auch wenn WATER LILIES trotz seines hochspannenden Grundthemas inhaltlich nur bedingt überzeugen kann."

19. Juni 2008 | WATER LILIES • Kritik • critic.de

Laut Michael Kienzl beschränkt sich der Film "nicht nur sein Handlungsgerüst auf das Wesentliche, auch der Blick auf die drei Figuren ist unheimlich fokussiert. Die Kamera folgt ganz den jugendlichen Heldinnen und lässt dabei Erwachsene wie Eltern oder Lehrer völlig außen vor. Keine äußeren Einflüsse lenken vom konzentriert beobachteten Beziehungsgeflecht der Mädchen ab, woraus eine in sich geschlossene Welt mit eigenen Regeln entsteht. Durch diese Reduktion auf das Elementare bleibt die Geschichte letztlich auch nicht an das Alter oder Geschlecht der Figuren gekoppelt, sondern wird zur universellen Erzählung über die Sehnsucht nach Liebe und den daraus resultierenden Enttäuschungen."

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