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AFTER EFFECT

AFTER EFFECT

Regie Stephan Geene
Kinostart 03.07.2008

Kritiken • AFTER EFFECT

07. Juli 2008 | AFTER EFFECT • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film handelt von langweiligen, blasierten und humorlosen Werbefachleuten, und die ganze Zeit ist Timoteo aufregend, natürlich, witzig, schreibt Frank Noack. "Sie kann den Film nicht retten, aber sie erreicht, dass man dessen Schwächen vergisst. Was veranlasst eine Schauspielerin, die mit Dominik Graf und Matthias Glasner gearbeitet hat, in dieser Produktion mitzuwirken? Vielleicht hat ihre Entscheidung mit der Persönlichkeit von Stephan Geene zu tun, einem Mitbegründer des Kreuzberger b_books-Ladens. Der Mann kennt sich aus mit politischer Theorie und Reflexionen über Kunst; bestimmt kann er auch anregend über Filme sprechen. Nur machen kann er keine."

03. Juli 2008 | AFTER EFFECT • Kritik • Der Freitag

Die Grundstimmung des Films bleibt für Simon Rothöhler einigermaßen unbestimmt. "Geene interessiert sich mehr für einen vergleichsweise undefinierten soziokulturellen Raum und die eigensinnigen Übersetzungsprozesse zwischen Marketing, Kunst und theoriegeleitetem Sprechen. Es geht um den Sound einer Subkultur, aber nicht um ästhetisch-diskursive Beschleunigung wie in den Theaterarbeiten von René Pollesch. In After Effect sind alle ziemlich erschöpft, anmoderierte semiotische Debatten laufen schnell in konsensfähigem Ennui aus."

02. Juli 2008 | AFTER EFFECT • Kritik • Die Tageszeitung

Als partout merkwürdigen Film bezeichnet Kirsten Riesselmann AFTER EFFECT. "Ein Film, der verzaubert, irritiert und amüsiert, ein Film, dessen Plot-Inhaltsangabe nichts über ihn sagt, weil es ihm nicht um eine Story geht, sondern um die atmosphärisch dichte Insbildsetzung der vertrackten Arbeits- und Privatlebenszusammenhänge der Leute von heute. Ob man Kunst oder Kommerz, Ad-Busting oder Brand-Development, Profit oder Nonprofit, hinne oder Pause, Sex oder keinen Sex macht - es scheint egal in dieser so wie in Watte schwebend inszenierten Versuchsanordnung."

01. Juli 2008 | AFTER EFFECT • Kritik • film-dienst 14/2008

Verkopft wie wirr wird die Geschichte für Rolf-Ruediger Hamacher erzählt, "sodass man am Ende wegen der fehlenden dramaturgischen "Stücke" kein ganzes Bild bekommen hat. Wäre dabei ein ironischer oder satirischer Ansatz zu erkennen, könnte man dem Low-Budget-Szenefilm vielleicht einen Reiz abgewinnen, aber Geene verfängt sich genau in jener eitlen Selbstbespiegelung, die es eigentlich zu entlarven gilt."

30. Juni 2008 | AFTER EFFECT • Kritik • filmz.de

Zusammenstellung von Links.

14. Juni 2008 | AFTER EFFECT • Kritik • Die Tageszeitung

Unprätentiös werden laut Detlef Kuhlbrodt die Kreativen porträtiert. "Der Film überzeugt trotz seiner distanziert melancholischen Vagheit. Es gibt immer eine winzige Distanz zwischen Darstellung und Dargestelltem. Wie bei Hal Hartley hat man oft den Eindruck, die Helden des Films seien nur zu Gast in ihrem eigenen Leben, in unklaren Beschäftigungen und libidinösen Interessen. Sie nehmen sich wichtig, arbeiten am Thema Logo und Tiere und kennen sich von Ausstellungen in Stockholm oder Barcelona. Manchmal präsentiert irgendjemand irgendetwas. "Geld spielt keine Rolle", sagt Knarf Rellöm in einer der Rollen."

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