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WALL-E

WALL-E

Regie Andrew Stanton
Kinostart 25.09.2008

Kritiken • WALL-E

06. Dezember 2010 | WALL-E • Kritik • Wall-E

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06. Dezember 2010 | WALL-E • Kritik • Wall-E

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26. September 2008 | WALL-E • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß sah ein entzückendes Endzeitspektakel mit einer etwas blechernden Konsumkritik. Es ist eine wahre Wonne, "wie es Stanton und seinen Computeranimateuren gelingt, eine funktionierende Lovestory um zwei Maschinen zu bauen und dabei clever so ziemlich jeden Science-Fiction-Klassiker zu zitieren – von LAUTLOS IM WELTALL über KRIEG DER STERNE bis zur unvermeidlichen ODYSSEE IM WELTALL. Vor allem über die reduzierte blechernen Stimmen der liebenden Roboter, über ihr zartes Fiepen und ihr lustvolles Scheppern, wird eine große Anziehung hergestellt. Nach WALL-E versteht man deshalb auch Personen besser, die eine freundschaftliche oder gar erotische Beziehung zu ihrem Computer unterhalten."

26. September 2008 | WALL-E • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh ist begeistert. "Die verblüffend realen Settings wurden unter der Regie von Andrew Stanton mit viel Liebe zum Detail animiert. Noch bemerkenswerter aber ist die Stille und Langsamkeit dieser Szenen. WALL-E schließt nicht nur damit an den Beginn des US-amerikanischen Unterhaltungskinos an. Charlie Chaplins romantischem Stummfilm City Lights erweist er dabei am deutlichsten seine Reverenz ... Die ökologische Heilserzählung des Films traf in den USA den Zeitgeist einer Politik, die gerade wieder auf den sehr amerikanischen Glauben an Regeneration pocht."

26. September 2008 | WALL-E • Kritik • Netzeitung

Sascha Rettig erklärt, warum der jüngste Geniestreich aus dem Hause Pixar für die Animationsfilmewigkeit gemacht ist. "Die atemberaubenden, brillant animierten Bilder, die Stanton dafür mit seinem Mitarbeitern schuf, sind detailverliebte Eindrücke der Post-Apokalypse: Der Müll stapelt sich zwischen den leer stehenden Häusern bis in den Himmel, der Smog verdunkelt die Sonne und das letzte bisschen Grün ist schon vor langer Zeit eingegangen. Eine nennenswerte Geschichte hat WALL-E in den ersten zwei Dritteln eigentlich nicht und ist sogar fast ein Stummfilm – bis auf die wenigen Pieps-Geräusche, die von Sounddesigner Ben Burtt, unter anderem der Stimme des KRIEG DER STERNE-Roboters R2D2, zurechtgebastelt wurden. Ein Wagnis ist das sicherlich und wohl auch das größte, das Pixar bislang eingegangen ist."

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Berliner Zeitung

Im Gespräch mit Mariam Schaghaghi plädiert WALL-E-Regisseur Andrew Stanton für intelligente Trickfilme.

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Die Tageszeitung

Dieser Film ist ein Wagnis, schreibt Martin Zeyn. "Pixar verzichtet darauf, die Helden zu vermenschlichen. Eve besteht aus ganzen vier Elementen, und ihre Ausdrucksmöglichkeiten beschränken sich auf Leuchtdioden-Augen. Keine Augenbrauen, keine Gesten. Anders als etwa in "Cars" biegt sich kein Metall, wenn ein Roboter redet. Im ersten Drittel des Films fallen kaum Worte, die Dialoge zwischen den Robotern beschränken sich auf Einwortaussagen. Ihr Piepen und Fiepen hat trotzdem eine enorme Ausdrucksbreite, was dem hinreißenden Sounddesign von Ben Burtt zu verdanken ist, der schon die STAR WARS-Figur R2-D2 zum Leben erweckt hat."

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Die Tageszeitung

Von einer einfachen und erstaunlich effektvoll erzählten Romanze weitet sich WALL-E laut Wilfried Hippen in eine komplexe Science-Fiction Geschichte aus. "WALL-E ist nun endgültig der Animationsfilm für ein erwachsenes Publikum, auf den Pixar schon eine ganze Weile hingearbeitet hat. Das kann man als eine marktstrategische Entscheidung werten - wie auch der fast vollständige Verzicht auf Dialoge die Chancen des Films auf den ausländischen, insbesondere asiatischen Märkten vergrößert. Aber wie hier mit den Geräuschen und elektronischen Lauten, die Wall-E und Eve von sich geben, die gesamte Palette von menschlichen Gefühlen ausgedrückt wird, ist eben auch eine Meisterleistung der Sounddesigner."

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine der rührendsten Romanzen des Kinos sah Sebastian Handke. "Endlich hat das Kino wieder einen romantischen Helden. Einen, der seiner Geliebten hartnäckig und ergeben den Hof macht. Der sie zum Lachen bringt (wenn auch unfreiwillig). Der Mut beweist und seiner Liebe alles unterordnet. ... Mit keinem seiner neun Spielfilme war das Animationsstudio Pixar je auf ausgetretenen Pfaden unterwegs. Mit WALL-E von Andrew Stanton (FINDET NEMO) kommt das bislang ungewöhnlichste Werk in die Kinos: eine heiter-finstere Zukunftsvision, auf dem neuesten Stand der Animationstechnik, und doch durch und durch nostalgisch."

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte wird im kalifornischen Pixar-Studio das Filmemachen neu erfunden. "Diesmal haben die Computerkünstler einen echten Spielfilmkameramann mit ins Boot geholt, Roger Deakins, den Bildgestalter der Coen-Brüder. Er sollte die richtigen Unschärfen in die Aufnahmen bringen. Erstaunlich, nun in computergenerierte Räume zu blicken, die aussehen, als hätte jemand darin mit einer alten Cinemascope-Linse herumgefilmt. Wer kann sich solche Experimente leisten? Doch sind die radikalsten Filme des Pixar-Studios auch die erfolgreichsten. Das Glück, mit radikaler Kunst den Massengeschmack zu treffen, hatten einst Chaplin, Disney und Tati - die Vorbilder von Pixar."

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Berliner Zeitung

Nina Rehfeld porträtiert John Lasseter, der das Trickfilmstudio Pixar zum Erfolg führte. Nun soll er Disney Animation retten - die Firma, die ihn einst rauswarf.

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • epd-film

Georg Seeßlen zieht Parallelen: Dramaturgisch unbekümmerter als seine Vorgänger verbindet der neue Pixar-Disney-Film Computeranimation und Detailvergnügen mit einer ausgesprochen zivilen Botschaft von Maschinen, Müll und Menschen. "Die Computeranimation ist mittlerweile auf einem Stand, dass man sich bei Pixar gar nicht mehr so sehr um den spektakulären Effekt oder die Rendering-Protzerei bekümmern muss, sondern sich stattdessen auf das beseelte Detail konzentriert. Das Unangestrengte, Beiläufige und Zusätzliche wird zum eigentlichen Wert; und WALL-E ist der perfekte Ausdruck dieser Philosophie. Es kommt nicht auf die Kraft, sondern auf den Charakter an."

25. September 2008 | WALL-E • Kritik • Die Zeit

Ein süßes Lehrstück über die Entstehung des selbstständigen Denkens sah Diedrich Diederichsen. "Hier entsteht, nicht wie sonst immer spontan und ex nihilo, Gerechtigkeitsempfinden. Wie bei Hegel und Marx entwickelt sich aus der tätigen Auseinandersetzung mit der Welt das Bewusstsein. Wer nämlich – wie Roboter – nichts anderes im Kopf hat, als einen Befehl auszuführen, kommt im Gegensatz zu den Menschen, denen alle intentionalen Zustände beim Konsumieren abhanden gekommen sind, zwangsläufig mit der Wirklichkeit in Kontakt."

24. September 2008 | WALL-E • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge ist begeistert: In der "ersten Hälfte des Films ist so gut wie kein verständliches Wort gefallen; vielmehr rattert, quietscht, fiepst und seufzt es. Emotionen müssen die in Sprache, Körperhaltung und Mimik stark begrenzten Maschinen vor allem durch Kopf- und Augenstellung meistern, was den Animatoren auf beeindruckende Weise gelungen ist, ohne dass sie dabei dem Pathos alter Stummfilme erliegen. ... Wieder einmal kann man Disney zur Einverleibung des Maßstäbe setzenden Pixar-Studios nur gratulieren."

22. September 2008 | WALL-E • Kritik • kino-zeit.de

Wunderbar findet Joachim Kurz, dass das Filmteam auf Dialoge und Nebenfiguren verzichtet, "ohne dass der Zuschauer jemals das Interesse an der Geschichte verliert. Das erinnert an Meisterwerke des Stummfilmkinos wie die Filme Charlie Chaplins. Und das ist wahrlich nicht das schlechteste Vorbild, das man sich nehmen kann. Wenn man nicht wüsste, dass der Film aus den USA stammt, könnte man meinen, aufgrund der vielfältigen Beschränkungen einem Experiment aus dem Dogma95-Umfeld beizuwohnen: Ist es möglich, eine anrührende Liebesgeschichte ohne Menschen und ohne für den Zuschauer verständliche Kommunikation zu realisieren?, so könnte die Aufgabenstellung lauten. Die Aufgabe wurde nicht nur erfüllt, sondern zugleich setzt Pixar wieder einmal neue Maßstäbe für den Animationsfilm amerikanischer Prägung."

19. September 2008 | WALL-E • Kritik • br-online.de

Pixar hat sich selbst übertroffen, jubelt Florian Kummert. "Die fast wortlose Bildsprache, die das Team von Regisseur Andrew Stanton hier entwirft, ist meisterhaft. Keine Dialoge, nur über Wortfetzen und Geräusche entwickelt Wall-E seinen Charakter und seinen Charme. Sounddesigner Ben Burtt hat bereits für George Lucas Star Wars-Saga den Klang von R2 D2 und einer ganzen Roboter-Armada entworfen und gilt als lebende Tonlegende."

18. September 2008 | WALL-E • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Marc Bodmer sah eine ergreifende Lovestory im Weltall mit ökologischer Message. Der Film bietet grandiosen "Witz, mit viel Tempo und einem gerüttelt Mass an Romantik. Durch die Mischung aus naiver "Ich, Tarzan. Du, Jane"-Komik, diversen Anspielungen auf Meilensteine der Trivialkultur und der darin verwobenen "Rettet unseren Planeten"-Botschaft bietet WALL-E so ziemlich für jeden Geschmack und jede Altersstufe etwas. Das mag kalkuliert und bis ins letzte Detail durchdacht sein, aber dem Endresultat tut dies keinen Abbruch. «Wall-E» ist eine wunderbare Weltraum-Romanze."

10. Juli 2008 | WALL-E • Kritik • programmkino.de

Perfektes Entertainment mit Anspruch sah Gary Rohweder. "Eine Roboter-Liebesgeschichte, die anrührt und belustigt. Eine Aussage, die umso mehr wiegt, wenn man bedenkt, dass die beiden Hauptfiguren ihre Emotionen lediglich über die vorhandenen Augen und ihre Gesten vermitteln können. Die Sprache bleibt, bis auf die vom Sounddesigner Ben Burtt gesampelten Fragmente, weitgehend den Menschen vorbehalten. Überdies gewinnt der Film durch eine Story, die nicht nur Spaß bereitet und temporeich ist, sondern erstaunlich kritisch mit Themen wie Umweltverschmutzung aber auch Konsum, Lifestyle und Luxus umzugehen weiß. Dabei hinterlässt der schier grenzenlose Optimismus, der durch den Namensgebenden Roboter transportiert wird, bei aller Kritik kein unangenehmes Bauchgefühl."

30. Juni 2008 | WALL-E • Kritik • filmz.de

Zusammenstellung von Links.

23. Juli 2007 | WALL-E • Kritik • critic.de

Ab dem Moment, da Wall-E EVE auf das Raumschiff folgt, wird aus der originellen Komödie eine Holzhammer-Satire, kritisiert Marcus Wessel. "Die ausnahmslos übergewichtigen, beinahe bewegungsunfähigen Passagiere sollen dem Publikum einen Spiegel vorhalten, letztlich schüren sie nur Verdruss, weil sich der Fokus des Films dadurch unnötigerweise von Wall-E und EVE weg bewegt. Auch der Umstand, dass die Szenen in der Raumstation Stanton ausreichend Gelegenheit boten, cineastische Vorbilder wie STAR WARS (1977), Ridley Scotts ALIEN (1979) und Stanley Kubricks 2001 – ODYSSEE IM WELTALL zu zitieren, will den Unterhaltungswert nicht mehr auf das Niveau der ersten Dreiviertelstunde hieven."

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