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WANTED

WANTED

Regie Timur Bekmambetow
Kinostart 04.09.2008

Kritiken • WANTED

05. September 2008 | WANTED • Kritik • Der Spiegel

Der zutiefst kaltherzige Film verzichtet laut Daniel Sander auf jede Spur von Logik oder Mitleid. "Es knallt, explodiert, brennt überall und ständig in diesem Film. Aber nicht einfach so, wie es das in jedem gewöhnlichen Blockbuster so tut, die Actionsequenzen in WANTED sind streng und kunstvoll durchchoreografiert. Gestorben wird viel und blutig, aber immer in perfekter Ästhetik. Logik und die Gesetze der Physik gibt es hier nicht, Hauptsache, es sieht gut aus, wenn mal wieder jemandem eine Kugel durch die Stirn gejagt wird. Ein kühles, zynisches Ballett des Todes."

04. September 2008 | WANTED • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker stört sich an der Hektik. "Der düstere, brutale, einigermaßen sarkastische Action-Thriller ist wie eine Heavy-Metal-Variante der MATRIX-Trilogie ausgestattet, inklusive donnerndem Soundtrack - und so wird die Kontinuität und Konsistenz der Handlung unwichtig gegenüber dem Bestreben des kasachisch-russischen Regisseurs Timur Bekmambetov, die unterdessen auch schon überholte visuelle Überwältigung von MATRIX zu überbieten: mittels Blut, Schweiß und Schmutz und noch viel kaltschnäuziger ausgestellter Kunststücke ohne jeden Realität sbezug."

04. September 2008 | WANTED • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert ist entsetzt: "Intelligente Drehbuchautoren hätten in diesen Plot vielleicht noch den ein oder anderen Subtext eingewoben, der auf die Ausweitung des Überwachungswahns, die Sehnsucht nach politischer Planbarkeit und dem wuchernden Sicherheitsbedürfnis der Post-9/11-Gesellschaft verweist. Aber solch intellektuelle Doppelbödigkeit ist Bekmambetovs Sache nicht. ... Die hohl drehenden Actionsequenzen und überladenen CGI-Kompositionen sehen aus, als hätten Effektdesigner eine Überdosis Steroide geschluckt. Ein derartiges Männerfantasiegemälde, das mit seiner Kraftmeierei alle Peinlichkeitsgrenzen überrennt, hat man lange nicht mehr im Kino gesehen."

04. September 2008 | WANTED • Kritik • Frankfurter Rundschau

Absurdes in allen Spielarten hat Daniel Kothenschulte ausgemacht. "Wirklich atemberaubend wird die Absurdität des Films aber in den eigentlichen Attentaten: Wer mag sich über deren Rechtfertigung Gedanken machen, wenn Kugeln korkenzieherförmig in gewundene Bahnen geschossen werden, Autos als Geschosse punktgenau in rasenden Zügen landen und diese dann Schluchten hinabstürzen, wobei sie noch von einer Kamera überholt werden, die von unten einen Blick durch die Fenster werfen möchte. Alles, was diesem Film an Gefühl für seine Charaktere - insbesondere die weiblichen - fehlt, steckt in seiner spleenig-versponnenen Detailversessenheit."

03. September 2008 | WANTED • Kritik • Der Westen

Für Thomas Richter fungiert Angelina Jolie "als sündiger Lockstoff für ein junges, männliches Publikum. Der neu im Kino startende Film strotzt vor Bilderkraft, die sich aber schnell als pure Effekthascherei entpuppt. ... Doch nach 20 Minuten des "Erschlagenseins" vom tricktechnischen Ideenreichtum und den spektakulären Kamerafahrten setzt bereits ein erster Sättigungseffekt ein. Es wird alsbald offensichtlich, dass diese opulente Bilder-Pracht nichts Anderes als Effekthascherei ist, um eine allenfalls in Ansätzen vorhandene Handlung voranzutreiben."

03. September 2008 | WANTED • Kritik • Der Westen

Edda Bauer ist enttäuscht: "Logik, Moralempfinden und Geschichtsverständnis müssen draußen bleiben, denn von nun an regieren in WANTED die Schicksal-webenden Moiren der griechischen Mythologie mit blutiger Hand. Töte einen, rette Tausende, heißt die Devise ihrer göttlichen Handlanger auf Erden. Und weil das gut klingt und mit Hilfe eines ganzen Bataillons digitaler Spezialkräfte noch besser aussieht, verfällt man lieber gar nicht erst ins Nachdenken."

02. September 2008 | WANTED • Kritik • Frankfurter Rundschau

Maxi Leinkauf unterhält sich mit Schauspieler Thomas Kretschmann und fragt, warum der Schauspieler lieber in Hollywood arbeitet.

01. September 2008 | WANTED • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Die Qualität des Films liegt vor allem in seinen visuellen Einfällen und Attraktionen, seinen spektakulären Stunts und erotischen Verweisen: High Heels und Hyroglyphen zwingen Widersacher in die Knie und die Kinobesucher gebannt in ihre Sessel. Slow Motion und schnelle Schnitte, 3D-Illusionen und phantastische Arrangements schaffen einen halluzinatorischen Raum für computergenerierte Kampfkunst."

01. September 2008 | WANTED • Kritik • epd-film 09/2008

Effekte-Overkill. Fragwürdige Moral. Hanebüchener finaler Doppeltwist. Und Drehbuchlöcher hat Frank Schnelle zuhauf gefunden. "Die Story ist, gelinde gesagt, krude und, ehrlich gesagt, zu blöd, um wahr zu sein. Selbstredend beansprucht sie nicht mal ansatzweise, ähnlich komplexe Fragen auszuloten wie die Wachowski-Brüder oder gar David Fincher in seinem FIGHT CLUB. Bekmambetov bietet dem Publikum vielmehr einen diabolischen Handel an: Lasst jedweden höheren Anspruch fahren, und ich verschaffe euch dafür den intensivsten Adrenalinrausch dieses Actionsommers. Risiken und Nebenwirkungen inbegriffen."

26. August 2008 | WANTED • Kritik • film-dienst 18/2008

René Classen entdeckt die entscheidende Qualität des Films: Mehr Fragen zu stellen, als Antworten zu geben. "Immer wieder entzieht Bekmambetow seiner Hauptfigur den Boden unter den Füßen, immer wieder muss sich Wesley neu definieren. Dieser Prozess dauert bis zum Schluss an. Es gibt kein Ende, das den Helden für die harten Prüfungen, die er durchleidet, mit einer stabilen Identität belohnt. Wer bin ich? Killer, Account Manager oder in erster Linie Sohn des fremden Vaters? Die Antwort bleibt WANTED schuldig. Am Ende weicht Wesley der Frage nicht länger aus, sondern gibt sich selbst eine Antwort, so vorläufig sie auch sein mag."

18. August 2008 | WANTED • Kritik • br-online.de

Ein großes Computerspiel mit fantastischer Ausstattung sah Margret Köhler. "WANTED pfeift auf political correctness, entzückt Action-Fans mit Kugeln, die in Kurven fliegen oder mit "bombigen" Ratten, besonders ein Countdown in Eisenbahnwaggons auf einer Brücke hoch über einer tiefen Schlucht lässt den Adrenalinspiegel steigen. Ständig wird geballert, geprügelt oder gemordet. Ein großes Computerspiel mit fantastischer Ausstattung, das durch zu viele und zu überzogene Actionszenen irgendwann ermüdet."

07. August 2008 | WANTED • Kritik • critic.de

Lukas Foerster ist von den Actionszenen begeistert: "Die Actionsequenzen, deren eindrücklichste sich auf einer Eisenbahnbrücke, hunderte von Metern über einem gähnenden Abgrund, abspielt, sind von schier unglaublicher Intensität und zeugen von großer Imaginationskraft. Wo die restlichen Blockbuster dieses Sommers, von INDIANA JONES UND DAS KÖNIGREICH DES KRISTALLSCHÄDELS (2008) bis THE DARK KNIGHT (2008) bei allem Eskapismus einen Rest Realitätshörigkeit bewahren, setzt Bekmambetov auf Kinetik in Reinform und das freie Spiel von Bildern und Tönen."

30. Juni 2008 | WANTED • Kritik • filmz.de

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