HELLBOY II - DIE GOLDENE ARMEE

film-zeit Film: HELLBOY II - DIE GOLDENE ARMEE
Regie Guillermo Del Toro
Kinostart 16.10.2008

Inhalt • HELLBOY II - DIE GOLDENE ARMEE

Die schlafende "goldene Armee" wurde von einem grausamen Herrscher der Finsternis, Prinz Nuada, zu neuem Leben erweckt, und die einzige Chance der Menschheit stellt der rot gehörnte Katzenfreund aus der Hölle dar. Gemeinsam mit seiner Feuer beherrschenden Freundin Liz, dem Tiefsee-Empathen Abe und dem Protoplasma-Seher Johann stellt sich Hellboy den unheimlichen Kreaturen Nuadas entgegen. Mehrere mörderische Zahnfeen, die Horde goldener Krieger, ein buchstäblicher Berg von einem Monster, ein vieläugiger Engel des Todes und ein haushoher Krake sind nur einige der unglaublichen Wesen, die Hellboy zu schaffen machen. Und ganz nebenbei muss er sich auch noch um seine Beziehung zu Liz kümmern und als Geschöpf und Außenseiter beider Welten seinen eigenen Weg finden.

Kritiken • HELLBOY II - DIE GOLDENE ARMEE

15. Oktober 2008 | Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehlings Augen haben nur gestaunt. "Sein großer Charme besteht darin, dass Del Toro, wie in seinen früheren Filmen auch, die Vorherrschaft des computergenerierten Spezialeffekts bricht, um hier in einer postmodern zu nennenden Weise fast die gesamte Geschichte der Tricktechnik wieder auferstehen zu lassen: angefangen von der Puppenspiel- über die Maskenbildner- bis zur Stop-Motion-Kunst. Ein riesiges Arsenal von Kreaturen, von heuschreckenklein bis hausgroß bevölkert die Leinwand. Gewiss sehen diese Geschöpfe künstlich aus, aber sie wirken dennoch erstaunlicher und damit im Sinne des Fantastischen echter als alles, was der öde an der vollkommenen Illusion rechnende Computer in dieser Hinsicht hervorbringen kann."

15. Oktober 2008 | Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche hat sich von dem Humor anstecken lassen. "Insbesondere Animationen und mechanische Apparaturen verleihen HELLBOY II einen leicht anachronistischen Look. Und wie Jackson versteht del Toro es meisterhaft, analoge und digitale Tricks miteinander zu verbinden. In HELLBOY II liefert er einige spektakuläre Kostproben seines Könnens. Die titelgebende Armee zum Beispiel, mit der sich die Regierungsmutanten einen Showdown in einer Art gigantischem Uhrwerk liefern. Oder ein jahrhundertealter Baumgeist, aus dessen sterblichen Überresten del Toro mitten in Manhattan einen Wald entstehen lässt. Es sind kontemplative Momente wie dieser, die selbst eine Pflichtübung wie HELLBOY II noch von den meisten Superheldenfilmen aus Hollywood unterscheidet."

15. Oktober 2008 | Kritik • Der Standard

Der STANDARD spricht mit dem Regisseur über Superhelden und die Arbeit als Schmuggler in Hollywood.

12. Oktober 2008 | Kritik • Die Welt

Harald Peters enthüllt Gemeinsamkeiten zwischen Regisseur Guillermo del Toro und seiner Hauptfigur in HELLBOY II - DIE GOLDENE ARMEE. Im Vergleich zum ersten Teil hatte del Toro "zwar ein deutlich höheres Budget zur Verfügung und versucht mit ausgefeilter Tricktechnik zu beeindrucken, doch wirklich großartig sind vor allem die Dialoge, die Situationskomik und die Alltagsprobleme der Superhelden - ungewollte Schwangerschaften, Beziehungsprobleme, Haustierärger und Scherereien mit dem Chef. ... Die Angewohnheit, Superheldenfilme als Kommentar zu Weltpolitik und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zu nutzen, hat del Toro zum Glück vermieden."

30. Juni 2008 | Kritik • filmz.de

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