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DER UNGLAUBLICHE HULK

DER UNGLAUBLICHE HULK

Regie Louis Leterrier
Kinostart 10.07.2008
Genre Fantasyfilm, Actionfilm

Kritiken • DER UNGLAUBLICHE HULK

11. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • Der Spiegel

Wieder ganz konventionelles Kino hat David Kleingers gesehen. "Große Namen, denen allerdings ein ziemlich kleinmütiger Film gegenübersteht. Da kann sich die illustre Schauspieltruppe um Edward Norton, der in seiner Karriere ja schon oft gespaltene Persönlichkeiten spielte, noch so redlich mühen: Banner/Hulk ist kein moderner Wiedergänger von Jekyll und Hyde mehr, sondern ein mittels New-Age-Meditation und allerhand Zen-Schmu domestizierter Mann fürs Grobe. Nicht unberechenbarer Risikofaktor sondern handzahmer Kettenhund will dieser Held sein, wodurch er die Faszination all jener Marvel-Figuren verliert, denen ihr zur Waffe transformierter Körper zugleich Segen und Fluch ist."

11. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • Der Tagesspiegel

Keiner wütet laut Achim Fehrenbach schöner. "Die Action-Sequenzen in DER UNGLAUBLICHE HULK sind gut verteilt und steigern sich hin zum großen Finale in Manhattans Straßenschluchten. Mit Edward Norton hat sich Leterrier zudem einen würdigen neuen Hauptdarsteller geangelt - 2003 spielte die Rolle Eric Bana. Norton, Vorzeige-Psycho aus FIGHT CLUB, sieht man den Kampf mit dem inneren Monster durch und durch an: Ausgemergelt, Ringe unter den Augen und verhuscht wie ein scheues Kaninchen stiehlt er sich durch die feindlich gesinnte Umwelt. ... Dass DER UNGLAUBLICHE HULK letztendlich nicht mehr als eine durchschnittliche Comic-Verfilmung geworden ist, liegt vor allem an dem wenig einfallsreichen Drehbuch."

10. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Katja Lüthge setzt der Film auf Krawall und nicht auf Psychologie. "Wie schon sein CGI-Vorgänger scheitert auch dieser Hybrid aus SHREK und KING KONG daran, Einfühlungsvermögen zu erzeugen. Trotz prima definierter Muskeln und Sehnen ist die Hautoberfläche des Hulk unnatürlich straff, und seine Mimik wirkt im Vergleich zu den menschlichen Darstellern arg limitiert. Ein Problem, dass in der Comic-Vorlage so eben nicht gegeben ist."

10. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Daniel Kothenschulte füllen die Filmemacher hier "Gummianzüge mit hochkarätigen Schauspielern. William Hurt ist der General, und Tim Roth spielt den zweiten Hulk, den dieser auf den echten ansetzt. Die Qualitäten, die Louis Leterriers Film dabei durchaus entwickelt, haben jedoch mit Personenregie nicht viel zu tun. Hier entsteht ein visuelles Kino, das an einer Sprache arbeitet, die sich wortlos erklärt. In großen Kamerafahrten führt der Filmemacher realistische Schauplätze in das Special-Effekt-Kino ein wie die CITY OF GOD von Rio de Janeiro, und es ist, als hätte man einem Comiczeichner und dessen harten Linien einen impressionistischen Koloristen an die Seite gestellt."

09. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • Die Tageszeitung

Alles, nur kein Flop, darf der Film laut Andreas Busche werden. "Leterriers DER UNGLAUBLICHE HULK macht hier reinen Tisch, als hätte es Ang Lees Versuch nie gegeben. Der direkte Vergleich beider Filme zeigt dann auch, wo die Prioritäten zukünftiger HULK-Sequels liegen werden: im schnörkellosen, kinetischen Actionkino mit konventionell dreiteiligem Aufbau, wie Leterrier es von seinen TRANSPORTER-Filmen gelernt hat, eine sehr erfolgreiche Action-Film-Trilogie. Etwas instinktlos zwar, aber durchaus unterhaltsam."

08. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Siering porträtiert den Schauspieler Edward Norton.

03. Juli 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • film-dienst 14/2008

Viele logische Ungereimtheiten hat Jörg Gerle ausgemacht. "Zwischen all den konsequenzlosen Destruktionsorgien finden sich noch etliche KING KONG-Zitate, wenn es um die Liebe zwischen der schönen Generalstochter Betty und dem Biest geht. Da mag Edward Norton als Bruce Banner noch so sehr nach Tiefe, Seelenheil und innerer Ruhe suchen: Wenn Hulk die Bühne betritt, wird die ganze Ideenlosigkeit sichtbar."

29. Juni 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • kinofenster.de

Trotz einiger flacher Nebencharaktere: Der Hulk bleibt der Superheld, mit dem sich Jugendliche vielleicht am Besten identifizieren können, schreibt Philipp Bühler. "Das Hauptproblem der Figur, der Umgang mit Aggressionen und seiner unkontrollierbaren Persönlichkeitsveränderung, eignet sich zweifellos für spannende Diskussionen. Erfreulich ist auch der vollständige Verzicht auf pseudo-psychologische Grundierungen durch die üblichen Superhelden-Kindheitstraumata. Mit einer gelungenen Mischung aus Ernst und Spaß bringt DER UNGLAUBLICHE HULK Schlag für Schlag sein Thema auf den Punkt."

26. Juni 2008 | DER UNGLAUBLICHE HULK • Kritik • critic.de

Katharina Stumm lobt den Hauptdarsteller: "Hier bekommen wir die Kehrseite dieses Männeregotraums von Macht und Freiheit geboten. Norton verleiht seinem Banner die gewissenhafte, gequälte Präsenz eines Mannes, der permanent gegen den drohenden Kontrollverlust ankämpft. All das ordnet Norton in seinem angenehm unaufdringlichen Spiel aber als nur eines der Elemente des Hulk-Universums unter – schließlich lebt letzteres nicht nur von einer Hingabe an Banners schweren Konflikt, sondern gleichermaßen von einer unverblümten Liebe zu dem Monster, das in ihm schlummert und dessen Auftritt man als Zuschauer so herbeisehnt."

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