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LA PALOMA

LA PALOMA

Regie Sigrid Faltin
Kinostart 26.06.2008

Kritiken • LA PALOMA

27. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • Der Tagesspiegel

Christian Schröder ist durchaus angetan. "Der hinreißende Film vermischt Legenden und Lebensgeschichten, auf schwarzweiße Szenen aus Hollywood-Klassikern folgen Sonnenuntergänge an karibischen Stränden. Und er ist natürlich voller Musik. Elvis Presley, Freddy Quinn, Rosita Serrano und Carla Bley, alle singen sie "La Paloma". "Dieses Lied", sagt ein Hamburger Alleinunterhalter, "fordert auf, die Seele zu öffnen und sich selber zu spüren.""

26. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • Berliner Zeitung

Dies ist ein Lied für jede Gelegenheit, schreibt Carmen Böker. "Schon summt man mit, Widerstand ist zwecklos. Und das stimmt auch weltweit, wie die Regisseurin Sigrid Faltin mit ihrer chronologisch geordneten Spurensuche beweist: Innerhalb von 150 Jahren hat es das unfehlbare Rührstück bis nach Sansibar und Hawaii geschafft, ins Repertoire von Elvis Presley und Freddy Quinn und von nahezu jedem Opernsänger außer Caruso."

26. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • Die Tageszeitung

Anne Haeming spricht mit Regisseurin Sigrid Faltin über ihren Dokumentarfilm LA PALOMA, der zum Jubiläum des Evergreens erscheint.

26. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist etwas enttäuscht. Obwohl die Regisseurin "seiner Wirkung um die Erde folgt, in einen mexikanischen Wahlkampf, die eine deutsche Enklave in Rumänien, nach Sansibar und natürlich zum Hamburger Hafen, auf Hochzeiten und zu Begräbnissen, hat sie selten Zeit für eine ganze Version von "La Paloma". Wirklich musikalisch ist das Interesse dieses Musikfilms nicht. ... Faltin hetzt ruhelos wie die Taube La Paloma durch den Film, anstatt das Lied wenigstens einmal in einer befriedigenden Version zu spielen."

26. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • epd-film 07/2008

Wie Christoph Dompke entdeckt, ist die Dokumentation ästhetisch "der bevorstehenden Zweitverwertung durch das koproduzierende Fernsehen angepasst: Das spezifische "La Paloma"-Lebensgefühl auf Kuba manifestiert sich wahlweise durch Kameraschwenks auf Cocktails oder einen wackelnden Frauenpopo, ähnlich dem weißen Elefanten bei Rilke rauscht immer wieder der akustische Flügelschlag einer Taube über die Tonspur und ich für mein Teil hätte gern einmal eine komplette Version des Liedes (außer im Abspann) gehört. Dem nostalgischen Vergnügen für eine blaue Stunde im Kino tut das freilich kaum Abbruch."

26. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • Der Spiegel

Einzigartig nennt Elke Schmitter die Dokumentation. "Faltins Film erzählt vom Musikgeschäft, von Brauchtum und Politik in wechselnden Tonfällen, die allen Szenen gerecht werden ... Bewegender Abschluss der gewitzten Weltreise: das Ding als Fanal gegen den Imperialismus, interpretiert von der wunderbaren Eugenia León unter freiem Himmel vor einer Million Menschen auf dem Zócalo, dem zentralen Platz von Mexico City. Wie es gelingt, aus 39 Takten Musik Trauer und Glück, Sehnsucht und Hitze, Weltschmerz und politischen Protest zu gestalten, bleibt ein globales Rätsel, dem dieser einzigartige Film so innig wie kurzweilig nachgeht."

20. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann sah eine konventionell gestaltete Dokumentation, deren Blick eher rückwärts gewandt ist. "Verkehrt ist diese Konzentration auf ein paar wenige Schauplätze wie in Rumänien, Mexiko, Kuba, Spanien, Hawaii, Sansibar und Deutschland nicht. Wer nach dieser filmischen Einführung Sehnsucht nach weiteren, bisweilen abenteuerlichen Interpretationen verspürt, wird in den beim Münchner Trikont-Label verlegten Tonträgern seine Freude haben. Oder würde sich aufgrund des sicherlich auch filmisch noch reichhaltigen Erbes gar eine Fortsetzung dieser Dokumentation anbieten?"

20. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel unternahm eine spezielle Weltreise und Rückschau. "Die immense Verbreitung von „La Paloma“ ist denn auch der Beweis dafür, dass es zahllose Liebhaber des Liedes gibt. Sie vor allem, aber auch viele andere, können den Besucherstamm für diesen informativen und anschaulichen, musikalisch natürlicherweise vielfältigen und reichhaltigen Dokumentarfilm abgeben, dem man gerne noch länger zugeschaut und in dem man sich noch mehr Historisches gewünscht hätte."

20. Juni 2008 | LA PALOMA • Kritik • kino-zeit.de

Zu viel Rückblick, zu viel Vergangenheit, hat Monika Sandmann ausgemacht. "Konserviert und bewahrt für die Nachwelt – das ist nicht das Schlechteste. Doch man vermisst das Frische, das Heutige. Da ist nur Eugenia Leóns kämpferisches La Paloma. Wo ist der Rap? Wo die Hiphop-Variante? Wo sind die jungen Leute, die La Paloma neu und aktuell interpretieren? Auch filmisch kann Faltin leider nicht überraschen. In klassischer Dokumentarmanier trifft die Kamera von Holger Schüppel auf Menschen, die mal mehr, mal weniger Tiefgründiges zu erzählen haben."

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