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RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE

RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE

Regie Nicolas Philibert
Kinostart 26.06.2008

Kritiken • RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE

26. Juni 2008 | RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz entdeckt die Kunst des Erinnerns. "Eine Elegie, die niemals nostalgisch wird, ein Spaziergang durch Erinnerungslandschaften im Spätnachmittagslicht, eine Polyphonie der Lebenserfahrungen (die im französischen Original tatsächlich wie Musik klingt). Philibert schaut so lange auf den Fluss der Zeit, bis er kleine Strudel entdeckt. Weil er ein Meister der verblüffenden Montage ist, kann das Gedächtnis seine sprunghafte Traumlogik entfalten, und die Gegenwart prägt sich der Vergangenheit an."

20. Juni 2008 | RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE • Kritik • kino-zeit.de

Paul Collmar sieht die Dokumentation als Rückbesinnung auf die Wurzeln. "wie stets bei Nicolas Philibert ein sehr persönlicher Film, der dieses Mal wahrscheinlich nur einen relativ kleinen Zuschauerkreis wird erreichen können. Wer sich von den Werdegang des Filmemachers von SEIN UND HABEN interessiert, dafür, wie er wurde, was er ist, der wird an diesem kleinen Werk seine Freude haben – selten war man den Haltungen eines Filmemachers so nahe, selten hat man so deutlich gespürt, was ihn geprägt und gefornt hat. Eine Reflexion über das Filmemachen und die Vergänglichkeit."

19. Juni 2008 | RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE • Kritik • Die Tageszeitung

Für Claudia Lenssen ist RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE "ein unaufgeregt unterhaltsamer Reise-Essay geworden, der scheinbar mühelos vom heutigen Alltag der Bauern erzählt und zugleich von dem spezifisch cineastischen roten Faden ihrer gemeinsamen Erinnerung handelt. Philibert ist persönlich präsent, erläutert seine Motive und verknüpft, wo nötig, die komplexen Zeit- und Themenebenen mit einem Kommentar. Dazwischen sind Szenen und Standbilder aus Allios Film montiert."

19. Juni 2008 | RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann glaubt, dass er Film nur Interesse bei Filmseminaren erweckt. "Da, wo es hätte interessant werden können – die Entwicklung des ehemaligen Hauptdarstellers etwa, der nach einer kurzen Karriere als Schauspieler in Paris nach Kanada zog und heute als Missionar auf Haiti lebt – wird hingegen nicht einmal nachgefragt. Irgendwie hat das etwas ähnlich Eigenbrötlerisches wie manchmal auch das Leben auf dem Land (vom dem zwar auch die Rede ist, aber auch hier eben nur so ganz am Rande). Dass dieses sich in mancherlei Hinsicht im Vergleich zur Zeit Pierre Rivières kaum geändert hat, macht Philibert in jener Einstellung deutlich, in der ein Schwein geschlachtet wird."

19. Juni 2008 | RÜCKKEHR IN DIE NORMANDIE • Kritik • programmkino.de

Drei Ebenen des Films entdeckt Thomas Engel. Aus allen einzelnen Teilen setzt der Filmemacher "ein für Interessenten informatives Dokument zusammen, kriminalhistorisch wie filmgeschichtlich nicht zu verachten."

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