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DER STERN DES SOLDATEN

DER STERN DES SOLDATEN

Regie Christophe de Ponfilly
Kinostart 19.06.2008

Kritiken • DER STERN DES SOLDATEN

26. Juni 2008 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • artechock.de

Der Stern des Soldaten ist ein Film über den Kampf für die Freiheit, die Grausamkeiten des Kriegs und die Zwangsrekrutierung von Menschen. Und vor allem über das Fremde, stellt Borissa Hellmann fest. "Immer wieder scheint es einem, als müsste man zwischen den Zeilen lesen, als würde mehr dahinter stecken als wir sehen. Gerne würde man den Regisseur zu seinem Film befragen, aber er nahm sich noch vor der Weltpremiere auf den Filmfestspielen in Venedig 2006 das Leben. Und so bleibt uns der Film mit Nikolaj, den es wirklich gab und eine Neugier auf dieses fremde Land, von dem wir so wenig wissen."

19. Juni 2008 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • Neues Deutschland

Caroline M. Buck sieht einige Probleme bei den Film. "Eine gutgläubige Weltsicht dies, die manch schärferen Blick verhindert: noch der Filmtitel verherrlicht, was man unter den heutigen politischen Umständen einen Terroristen nennen würde. Auch de Ponfilly vergisst gern, dass sein Friedensfürst ein Kriegsherr war, mit starken Loyalitäten zu seinen panschirischen Anhängern, und dass die mutigen Rebellen immer auch Machos sind mit Maschinengewehren."

17. Juni 2008 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • arte.tv

Politisch gesehen ist der Film laut Nana A.T. Rebhan immer noch relevant. "Christophe de Ponfilly berichtet ganz bewusst subjektiv, er schlägt sich auf die Seite der afghanischen Widerstandskämpfer, berichtet aber aus der Perspektive des russischen Soldaten Nikolai. Bisweilen kann ihm diese Perspektive durchaus als Naivität ausgelegt werden, vor allem in Verbindung mit der (verzichtbaren) Kommentarstimme - die im Deutschen von Hanns Zischler eingesprochen wurde. ... Aber dies scheint Christophe de Ponfilly nicht weiter zu kümmern, denn die Kommentarstimme wird sich immer wieder zu Wort melden, mit ihren ausgesprochen persönlichen Ansichten."

16. Juni 2008 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • film-dienst 13/2008

Der Regisseur macht keinen Hehl aus seiner Sympathie für den Führer dieser offenbar gemäßigten Guerilla-Gruppe, entdeckt Jens Hinrichsen. Der Film bewirkt "Orientierungslosigkeit, wodurch politische und persönliche Subtexte dieses Kriegs an die Oberfläche geholt werden. Die Schilderung direkter Gewalt wird von de Ponfilly eher vermieden. Die Kamera registriert weniger das Sterben als das Leben – und die Bedingungen, unter denen ein Weiterleben möglich ist. Trotz des authentischen Stoffs wirkt DER STERN DES SOLDATEN mitunter ein wenig konstruiert, mit Sinn überladen, und ist doch so reich an lakonischen, oft poetischen Episoden, dass die Glaubwürdigkeit überwiegt."

12. Juni 2008 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • kino-zeit.de

Laut Joachim Kurz gelingen dem Regisseur "eindrucksvolle Bilder von der wild-romantischen Schönheit Afghanistans, die das Land am Hindukusch von einer ungewohnten Seite zeigen. Umso majestätischer und erhabener wirkt vor diesem Hintergrund auch die Geschichte einer Annäherung, die der Regisseur in seinem Film erzählt. DER STERN DES SOLDATEN ist ein leidenschaftliches Pamphlet gegen die Sinnlosigkeit des Krieges und ein Plädoyer dafür, wie viel ein Wechsel des Blickwinkels alte Feindbilder verändern und aufbrechen kann - oft bewegend, manchmal ein wenig pathetisch, aber immer ergreifend."

10. Juni 2008 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • br-online.de

Beeindruckende Bilder hat Heiko Rauber gesehen. "Wer sucht, der findet auch Kritikpunkte: dramaturgische Schwächen (etwa die oft unnötige Erzählstimme aus dem Off), erzählerische Sprünge (die zu rasche Wandlung des jungen Russen zum Mudschaheddin) und einige pathetische Momente. Dennoch: Christophe de Ponfilly eröffnet hier eine kompromisslos subjektive, einzigartige Perspektive auf das vom Krieg gezeichnete Land, die im Kino selten ist. Ein Film, dem man Beachtung wünscht - nicht nur, weil er auch ein Vermächtnis ist."

27. Oktober 2005 | DER STERN DES SOLDATEN • Kritik • Die Zeit

Ulrich Ladurner schreibt über die Dreharbeiten in der Anarchie oder wie ein französischer Regisseur versucht, in Afghanistan das Leben des Volkshelden Ahmed Massud zu verfilmen.

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