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HANCOCK

HANCOCK

Regie Peter Berg
Kinostart 03.07.2008

Kritiken • HANCOCK

04. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte deutet die Eröffnungssequenz auf verschiedene Weise. "Am schönsten ist die Allegorie auf die von sich selbst und der eigenen Macht besoffenen Supermacht USA, die sich zum Retter der Welt aufschwingt und bei den vermeintlichen Hilfseinsätzen alles nur noch schlimmer macht (siehe Afghanistan, Irak). ... Die Zeit der moralisch integeren, also eindimensionalen Helden ist lange vorbei, selbst gröbste Klötze wie Superman und Captain America verfügen seit Jahren über zahlreiche seelische Verwundungen und Untiefen, die mutige Autoren ihnen in die Sprechblasen geschrieben haben."

03. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi unterhält sich mit Schauspielerin Charlize Theron über Superhelden, Leidenschaften und das Star-Dasein.

03. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Berliner Zeitung

Thomas Klein spricht mit Regisseur Peter Berg über Teamarbeit.

03. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Frankfurter Rundschau

Will Smith muss es gereizt haben, mal einen Unsympathen zu spielen, meint Daniel Kothenschulte. "Der üble Beigeschmack des heroischen Verzichts bestätigt zugleich eine fragwürdige Hollywood-Konvention: Gemischtrassige Paare scheut die US-Filmindustrie wie der Teufel das Weihwasser, insbesondere, wenn der männliche Teil schwarzer Hautfarbe ist. Das war nicht immer so. Wenn gegenwärtig allenthalben an das Jahr 1968 erinnert wird, dann hier an eine sehr erfolgreiche liberale Liebeskomödie mit Sidney Poitier: RATE MAL, WER ZUM ESSEN KOMMT rangierte damals in der Publikumsgunst gleich hinter DIE REIFEPRÜFUNG. Schade, Theron und Smith hätten ein hübsches Paar abgegeben."

02. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling fragt sich, ob HANCOCK das Blockbuster-Kino retten kann. "HANCOCK geht von einer wirklich guten Idee aus. Wer sich schon immer gefragt hat, ob die Kosten der Verbrechensbekämpfung und ihrer Kollateralschäden im Hollywood-Film den eigentlichen kriminellen Schaden nicht weit übersteigen (und was das alles eigentlich soll), der sieht seine Zweifel hier endlich einmal zum Thema gemacht. ... Das alles ist ziemlich witzig, und es ist schade, dass diese doch recht originelle Gesellschaftssatire nach einer Stunde schon vorbei ist, um einer öden Fantasy-Geschichte zu weichen."

02. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Die Tageszeitung

Klar, dass in einem US-Mainstreamfilm der Gute gewinnt, verrät Dirk Knipphals. "Ob ein Superheldenfilm interessant wird oder nicht, kann man am besten an den Flugszenen sehen. Bei "Hancock" haben sie kaum etwas von Gleiten, von Schwerelosigkeit und von Wunscherfüllung. Stattdessen rumpeln sie ganz schön, und das liegt nicht nur daran, dass Hancock die zulässige Promillegrenze weit überschritten hat."

02. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • Vanity Fair

Ulrich Lössl unterhält sich mit der Hauptdarstellerin Charlize Theron über lästige Schmeißfliegen, ihr Temperament und sexy Sidekicks.

01. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • revolver.at

Dass Peter Berg mehr wollte, als das Format und die Geschichte eigentlich hergeben, ist für Marcus Wessel vielleicht die größte Crux und erklärt, wieso das Ergebnis nicht zu überzeugen vermag. "Zudem konnte er sich augenscheinlich nicht entscheiden, ob er eine unverfängliche Superheldensause mit Schenkelklopfer-Garantie oder doch lieber ein mystisches Fantasy-Drama erzählen wollte. Der denkbar einfachste Kompromiß - von beidem etwas - ist ein fauler und macht niemanden wirklich glücklich. Weder Hancock und schon gar nicht den Zuschauer."

01. Juli 2008 | HANCOCK • Kritik • film-dienst 14/2008

Eine angenehm unangestrengte, selbstironische Anti-Heldengeschichte sah Horst Peter Koll. "Da die Macher daraus offenbar noch keine tragfähige Handlung zu stricken wussten und sich wohl scheuten, eine präzisere Position zur dargestellten US-amerikanischen Großstadtrealität zu beziehen, suchen sie nach der ersten Hälfte jedoch ihr Heil in einer moderat tragischen Liebes- und Actiongeschichte, in der die archaischen Begriffe von Gut und Böse, Leben und Sterben, von patriotischer Pflicht und seelenheilendem Familiensinn als plakative Eckpfeiler aufgebaut werden."

30. Juni 2008 | HANCOCK • Kritik • critic.de

Ärgerlich an HANCOCK findet Thorsten Funke, "dass er wirklich sehr gut hätte werden können, dass statt des billigen und schmutzigen Vergnügens, das er bietet, eine große, bissige Satire hätte entstehen können. Ansätze dafür sind einige vorhanden, etwa in der Behandlung des Themas Public Relations und der Manipulation von Medien und Öffentlichkeit. Oder in der Zeichnung eines Helden, der ungefragt überall eingreift und dabei das Kunststück fertig bringt, sowohl die Gangster als auch die Geretteten gegen sich aufzubringen. Das kommt einem, bezogen auf so manchen Kriegsschauplatz in der jüngeren Geschichte, ja durchaus bekannt vor."

18. Juni 2008 | HANCOCK • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad berichtet von der Pressekonferenz und der Premiere in Berlin.

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