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FALCO

FALCO

Regie Thomas Roth
Kinostart 05.06.2008

Kritiken • FALCO

05. Juni 2008 | FALCO • Kritik • Berliner Zeitung

Der schlimmste Musikfilm der Saison ist dies für Frank Junghänel. "Alles an dem Film ist Imitat, selbst da, wo es nicht nötig wäre, so wurde das Video zu "Rock Me Amadeus" akribisch nachgestellt. Niemals findet der Regisseur eine eigene Idee, ein Bild oder einen Ton für seine Biografie des Zu-groß-Gewordenen. Der Film ist nicht nur bieder und banal. Er ist eine Beleidigung."

05. Juni 2008 | FALCO • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Versuchung, das Leben Falcos als dunklen Todesmythos zu inszenieren, ist groß, doch der Grazer Regisseur Thomas Roth widersteht ihr, meint Bodo Mrozek.

03. Juni 2008 | FALCO • Kritik • programmkino.de

Dies ist laut Gary Rohweder "eine persönliche Annäherung, ohne Diffamierung, aber auch fern davon, dem Musiker posthum ein Denkmal zu setzen. Wie in dessen Leben, geht es auch im Film vorrangig um seine Musik. Eine Aneinanderreihung seiner großen Hits, durchzogen mit Einflüssen aus seinem Leben. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, bemüht sich das Biopic um Authentizität. Ein Vorhaben, das häufig, aber leider nicht immer gelingt. Beides ist nicht zuletzt dem Hauptdarsteller zu verdanken bzw. anzulasten."

03. Juni 2008 | FALCO • Kritik • programmkino.de

Dies ist nicht nur für Falco-Fans eine Schau, meint Thomas Engel. "Mit riesigem Aufwand, zahlreichen charakteristischen Situationsspots, Massenszenen und ausgewählten Locations hat Autor und Regisseur Thomas Roth versucht, die Person Falco und das Ambiente von damals herzustellen. Und soweit das im nach hinein beurteilt werden kann, ist ihm das auch sehr gut gelungen. Jedenfalls hat er damit verblüffende Wirkungen erzielt. ... Wirklichkeit oder Fiktion? Das ist hier die Frage. Thomas Roth entschied sich für die Fiktion mit Realitätseinschüben. Spiel und Biographie ist daraus geworden. Ansehnlich – und mit Maßen auch glaubhaft."

01. Juni 2008 | FALCO • Kritik • critic.de

Falcos Musik steht auf merkwürdige Weise im luftleeren Raum, kritisiert Thorsten Funke. "Weder wird sie in Beziehung gesetzt zur damals vorherrschenden Neuen Deutschen Welle, noch wird der Einfluss durch Hip-Hop thematisiert, damals in Deutschland und Österreich noch eine echte Innovation. Es wird überhaupt nicht gezeigt, wie seine Stücke entstanden. Das ist ärgerlicherweise der einzige übliche Baustein in Musikerfilmen, den Regisseur und Drehbuchautor Roth ausgelassen hat. Das Neue an diesen Songs, die bombastischen Arrangements und die gerappten, pointierten Texte gehen in der geschichtslosen Oldies-but-Goldies-Rückschau verloren."

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