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THE HAPPENING

THE HAPPENING

Regie M. Night Shyamalan
Kinostart 05.06.2008

Kritiken • THE HAPPENING

12. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte weiß nicht, ob er lachen oder weinen soll. "Wäre THE HAPPENING eine Satire auf die billig produzierten Katastrophen-B-Movies der sechziger und siebziger Jahre, man hätte seine helle Freude an diesem Film. Doch M. Night Shyamalan meint es ernst. Sein neuer Film, der erste seit dem missglückten LADY IN THE WATER, der fünfte seit THE SIXTH SENSE, will großes Katastrophenkino mit metaphysischer Bedeutungsschwere sein - und scheitert daran so kläglich, dass einem selbst das unfreiwillige Lachen im Halse stecken bleibt."

12. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Gerhard Midding belegt "THE HAPPENING, dass Shyamalan den Stil des japanischen Geisterfilms weitaus gescheiter in Hollywood heimisch gemacht hat, als die Regisseure der Remakes von THE RING und DARK WATER. [...] Shyamalans mutig entschleunigter Erzählrhythmus, seine Vorliebe für lange, umsichtig auf eine trügerische Transparenz komponierte Einstellungen, haben dem japanischer Meister viel zu verdanken. Es ist eine riskante Suspense-Dramaturgie, die Bedrohung nahezu abstrakt bleiben zu lassen. Denn der Selbstmord ist ein tendenziell unamerikanischer Impuls. Wie man aus Nachrichtenbildern von Massakern weiß, sei es an fernen Kriegsschauplätzen oder an heimischen Schulen, ist man dort eher gewohnt, die Aggressionen nach außen zu richten."

12. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • Die Tageszeitung

Dies ist ein Psychothriller als Paartherapie, meint Anke Leweke. "Hin und wieder erinnert sich der Film seines Thrillerwesens, lässt den Wind wieder rauschen, versucht sich in originellen Selbstmordideen, wie Tod durch einen Rasenmäher. Doch schon nimmt THE HAPPENING alle Puste zusammen, bläst zum großen therapeutischen Showdown. Merke: Von allen unerklärlichen Kräften ist die Liebe die stärkste."

12. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Laut Michel Bodmer faselt der Regisseur. "Shyamalan, sonst für seine subtile Schauspielerführung angesehen, vermag hier seinem Ensemble keine überzeugende Leistung abzuringen. Trotz den dauerdräuenden Akkorden seines Stammkomponisten, James Newton Howard, kommt auch keine wirklich bedrohliche Stimmung auf. Da und dort beeindruckt ein apokalyptisch anmutendes Bild des Massensterbens, doch allmählich kommt man im Kino zum gleichen Schluss wie die schwindende Gruppe der Überlebenden: Zähne zusammenbeissen und die Katastrophe aussitzen, sie ist bald vorbei."

12. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal hatte als Mensch wie Zuschauer gar keine Lust mehr, sich die Sache anzuschauen. "Das liegt nicht nur der strukturell-gedanklichen Schlichtheit des Films, die sich in Sätzen wie dem eingangs zitierten über die Terroristen äußert, dem etliche gleichwertige folgen, etwa: "Da kommt die Armee! Nun sind wir sicher!" Es liegt auch an der Besetzung: Mark Wahlbergs Fach ist der Actionfilm, nicht ein müdes Ehe-Endzeit-Drama wie dieses. Und Zooey Deschanel war zwar mal ein veritables "It-Girl", sie ist jedoch nie eine Schauspielerin geworden."

11. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Jan Schulz-Ojala versucht der Regisseur "mit seinen ureigenen Markenzeichen zu punkten. Melancholie also statt Massenhysterie, Psycho-Thrill statt der über die Leinwand polternden Pixelpakete, Minimalismus statt monstermäßig daherkommender Publikumserdrückung. Was für ein Abenteuer! Ein bisschen so, als wollte man alle Shakespeare’schen Königsdramen simultan in einer Streichholzschachtel aufführen. ... Ein paar milde Augenblicksgrusel abgezogen, dementiert der Film seinen Titel mit verblüffender Ereignisarmut – und selbst der Schluss (hier stehen sich gleich zwei Schlüsse im Weg, ein individueller und ein kollektiver), sonst eine Spezialität Shyamalans, ist niederschmetternd fantasielos."

11. Juni 2008 | THE HAPPENING • Kritik • kino-zeit.de

Mit THE HAPPENING geht nicht die Welt unter, wohl aber die Karriere von M. Night Shyamalan, prophezeit Florian Koch. "Shyamalans Spiel mit gängigen Angstmotiven eines möglichen Terrorangriffs oder mit den möglichen Auswirkungen einer Klimakatastrophe bleibt platt. Ein prominent ins Bild gesetztes Atomkraftwerk und lächerliche Erklärungsmodelle über eine Pflanzenverschwörung reichen einfach nicht aus, um den halbwegs intelligenten Zuschauer zu schockieren."

29. Mai 2008 | THE HAPPENING • Kritik • evolver.at

Dietmar Wohlfart porträtiert den Regisseur - Teil 2.

02. Mai 2008 | THE HAPPENING • Kritik • evolver.at

Dietmar Wohlfart porträtiert den Regisseur - Teil 1.

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