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SEX AND THE CITY - THE MOVIE

SEX AND THE CITY - THE MOVIE

Regie Michael Patrick King
Kinostart 29.05.2008

Kritiken • SEX AND THE CITY - THE MOVIE

29. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Die Tageszeitung

Was hat das mit Postfeminismus und Mode zu tun, fragt sich Brigitte Werneburg. "Im absurden 80er-Jahre-Look der Kleider aber steckt die postfeministische Lektion. Denn geheiratet wird nicht in Vivienne Westwoods grandiosem Hochzeitskleid, das die Designerin Carrie Bradshaw im Anschluss an ihren Vogue-Auftritt schenkt, als letzter Single über vierzig, der nun auch vergeben ist. Geheiratet wird im Secondhand-Kostümchen und in der City Hall - zu eigenen Bedingungen."

29. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Eine Kostümorgie auf der grossen Leinwand ohne den Witz der Kultserie sah Susanne Ostwald. "So kann das oberflächliche Getändel noch nicht einmal immanent überzeugen. Und daraus ergibt sich das grösste Problem des Films: das seiner Zielgruppe. Alte "SATC"-Fans werden ob dieser abgeschmackten Pointen und des nörgeligen Tonfalls in Moll kaum zu begeistern sein, und jüngere Frauen dürfte es wenig interessieren, wie vier Forty-Somethings ihre Midlife-Crisis bewältigen. Am Ende verleugnet der Film dann noch seine eigene Prämisse. Denn wo Eitelkeit einst durch Überzeichnung karikiert wurde, wird sie nun als nicht erstrebenswert "entlarv", während mit unerträglichem Impetus "wahre Werte" propagiert werden."

29. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Jungle World

Heike Karen Runge ist über die Männer-Welt im Film enttäuscht: "Mister Big ist als entschärfte Version des auf Models und Luxus fixierten Wallstreet-Snobs Patrick Bateman eine Retro-Figur, ein glamouröser Charakter der achtziger und neunziger Jahre, und die Entscheidung für ihn folgt der Werte-Logik der Neunziger. In Zeiten von Immobilienkrise und anderen Bedrohungslagen würde man sich dann doch eher für einen Edel-Handwerker entscheiden, der weiß, wo es gute Donuts gibt."

28. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker erklärt, war der Film an seinem Stoff scheitert. "Ein Minikleid, wie es die Hauptperson so gern trägt, hat eben zu wenig Stoff für eine Abendrobe. Sprich: Bei gleich gebliebener Problemlage kann aus einem Dreißigminüter nur unter mühsamer Dehnung ein über zwei Stunden währender Film werden. ... Die inhaltliche Leere der Gespräche, die berechnende Vorteilsabschätzung und die kaum jemals gebrochene Ichbezogenheit jedoch lassen sich so leicht nicht überbrücken."

28. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler entdeckte mehr Kaufrausch als Schaulust. SEX AND THE CITY ist "immer noch für eine Überraschung gut. Allerdings hätte sich Michael Patrick King irgendwann entscheiden sollen, ob er einen klassischen Spielfilm, eine gestreckte Einzelfolge oder doch lieber eine auf das Wesentliche reduzierte Serienstaffel auf die Leinwand bringen will. Da auch die Moral der Geschichte reichlich konstruiert wirkt, ist letztlich nur auf die kleinen Sottisen und das Bekenntnis zum schamlosen Konsum Verlass."

27. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Der Tagesspiegel

Frederik Hanssen schreibt über Traumschuhe, Traumkleider, Traumtaschen. Der Film ist ihm zu brav geworden. "Genau diesen Frauentyp braucht Warner Bros, wenn der "SatC"-Film an der Kasse ein Erfolg werden soll. Wenn sich Hollywood eines Themas annimmt, muss ein Produkt herauskommen, das konsensfähig ist, das man von der Ost- bis an die Westküste zeigen kann, vor allem auch in den ländlichen Gebieten. Was für die Mädelsclique das erste Date, ist für die US-Filmindustrie nun einmal das Startwochenende. Funkt es nicht sofort, hat die Chose keine Chance."

27. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Der Spiegel

Es geht nicht nur um Mode und Männer, sondern auch um die große Liebe - und die heißt in Wirklichkeit New York, stellt Daniel Haas fest. "Der 11. September hat für viele New Yorker dieses Gefühl noch verstärkt. Und er hat, so verrückt es klingt, das bewirkt, worauf die Heldinnen in "SaC" immer hoffen: auf eine Vertiefung der Beziehungen – und das Gefühl, am rechten Platz zu sein. "Wir, die wir da waren, wollten nirgendwo anders sein", sagt die Darstellerin, die als Carrie in der Serie selbst kein einziges Wort über die Katastrophe verliert. "Es hat uns zu besseren Menschen gemacht.""

27. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • programmkino.de

Auch wenn das Ende weitestgehend vorhersehbar ist und der Logik ähnlich gelagerter Produktionen gehorcht, hebt sich der Film wohltuend von seinen zunehmend einfallslosen Genre-Kollegen ab, lobt Marcus Wessel. "Viele der Beobachtungen und wunderbar trockenen Kommentare könnten so auch von Woody Allen, einem anderen berühmten New Yorker, stammen. King dirigiert seinen Cast durch die Höhen und Tiefen des Großstadt-Dschungels, wobei er nicht davor zurückschreckt, romantische Vorstellungen erst genüsslich zu karikieren, um sie später doch noch zu bedienen. Am Beispiel der beiden, sehr unterschiedlichen Heiratsanträge zeigt sich dieses Strickmuster. Letztlich ist SEX AND THE CITY eben weit weniger progressiv, als man auf den ersten Blick meinen könnte."

26. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • critic.de

Silke Roesler hat mehr erwartet. "Nach über zwei Stunden Filmerlebnis hat sich der Status quo der Charaktere nicht entscheidend geändert. Eine Wandlung erwartet jedoch der Zuschauer, da sich die Protagonisten auch in der Serie kontinuierlich weiterentwickelt haben. Die Charaktere wurden immer komplexer, Lebensumstände, Beziehungen, Wohnorte und Berufe änderten sich, Werte wurden stets überprüft und zum Teil revidiert. Wohltuend ist lediglich, dass sich Samantha alter Tugenden und Laster zu erinnern scheint und als Femme Fatale nach New York zurückkehrt."

26. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • kino-zeit.de

Das Wiedersehen hat Joachim Kurz Freude gemacht. "Obwohl seit dem Start der Serie zehn Jahre ins Land gegangen sind, funktioniert das Konzept von SEX AND THE CITY auch heute noch und selbst auf der großen Leinwand bestens und bietet prächtige, bisweilen sogar hintersinnige Unterhaltung ohne allzu großen Anspruch – das ideale Kontrastprogramm zu bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft also."

23. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Die Zeit

Die Leinwandfassung dehnt die TV-Serie ins Monströse, kritisiert Diedrich Diedrichsen. "Zwei Plotpoints: Vivienne Westwood stiftet ein Originalmodell als Hochzeitskleid, weil Carrie in einem Vogue-Pictorial so hinreißend drin ausgesehen hat. Und Mr. Big stiftet endlich den begehbaren Schuhschrank. In dem findet nach zwei Stunden und 30 Minuten auch die Versöhnung statt, nachdem die erste Eheschließung nicht klappte. Hätte sie doch einen Schuh geheiratet! Menschen, die sich zu Objekten hingezogen fühlen und diese auch ehelichen, sind der letzte Schrei (Stichwort: Objektophilie). Aber zum letzten Schrei reicht es hier nicht. In mancher Hinsicht."

21. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Der Spiegel

Für Klaus Brinkbäumer haben die Filmemacher eine richtige Entscheidung getroffen: "Sie erzählen im Film nicht einfach eine "Best of Sex"-Geschichte, sie machen auch nicht da weiter, wo sie aufgehört haben, es ist viel Zeit vergangen. Es geht nun darum, was wir tun können, nachdem wir die Liebe gefunden haben, auch darum, wie wir sie wieder zerstören. ... SEX AND THE CITY, der Film, ist lustig, aber nicht so lustig wie die Serie, ernster, trauriger auch, erwachsen. Das Drehbuch ist ein wenig zu gerade geschrieben, alles endet, wie man's erhofft oder erwartet, aber schön ist es doch. Die Fortsetzung ist vielleicht konventioneller geraten als das Original."

21. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas nimmt den Film zum Anlass, um über die Midlife-Crisis zu schreiben. Die "Männer verkörpern die Midlife-Crisis schlechthin. Sie sind desorientiert, verwirrt, bedrückt. Geboren in den frühen und mittleren sechziger Jahren haben sie mit den sozialen Utopien der 68er nichts am Hut. Überhaupt sind ihnen Ideologien fremd, dafür sind sie zu vielen ökonomischen und politischen Unsicherheiten ausgesetzt gewesen. Ich sage nur: Ende des Kalten Krieges, Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme."

13. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Der Tagesspiegel

Wie Sebastian Leber weiß, kommen die Hauptdarstellerinnen zur Premiere nach Berlin.

12. Mai 2008 | SEX AND THE CITY - THE MOVIE • Kritik • Der Tagesspiegel

Voller Aufregung spekuliert Carla S. Reissman über den Film.

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