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THE ELEPHANT KING

THE ELEPHANT KING

Regie Seth Grossman
Kinostart 05.06.2008

Kritiken • THE ELEPHANT KING

05. Juni 2008 | THE ELEPHANT KING • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz sah einen Geschwisterkonflikt in exotischem Ambiente, doch zugleich gelingt dem Regisseur "ein tiefer Einblick in die kulturellen Verwerfungen des Massentourismus. ... Seine differenzierte Darstellung der (selbst)ausbeuterischen Strukturen, die das vom Tourismus lebende Thailand prägen, verleiht dem Film zum einen seine semi-dokumentarische Anmutung, und zum anderen öffnet sie sein Thema ins Metaphorische. Die Brüder Jake und Oliver lassen sich, so der Regisseur, durchaus als Sinnbild der US-Außenpolitik und ihrer fremden Kulturen gegenüber indifferenten Haltung verstehen."

04. Juni 2008 | THE ELEPHANT KING • Kritik • kino-zeit.de

Für Marie Anderson ist dies "kein harmonischer, perfekter Film, der dem Zuschauer in jedem Moment gefällt, sondern eher jener Art, deren mehrschichtige Thematik ein Terrain erschließt, das jeder anders betrachten kann. Sicherlich wird nicht alle eine Assoziation zur US-amerikanischen Außenpolitik beim Brüder-Konflikt anfallen, die Regisseur Seth Grossman selbst konstatiert, doch das ist das wirklich sehr Schöne und Gelungene an diesem Film: Jeder Zuschauer kann in hohem Maße selbst die Aspekte ausmachen, die ihn innerhalb der Themenvielfalt besonders ansprechen, und sich entsprechend davon berühren lassen."

04. Juni 2008 | THE ELEPHANT KING • Kritik • netzeitung.de

Dem Regisseur ist laut Julia Wilczok ein spannendes Familiendrama mit gesellschaftskritischen Anklängen gelungen. "Die thailändischen Frauen verkaufen ihre Körper, um ihre Familien durchzubringen. Aus Grossmans Sicht bleiben ihre Seelen jedoch frei. Um das zu verdeutlichen, hat er leider etwas zu dick aufgetragen. Über den wirklichen Teufelskreis Massentourismus erfährt der Zuschauer wenig. Die Kritik am Kapitalismus tritt zu Gunsten der Bruderproblematik mehr und mehr in den Hintergrund. Was bleibt sind zwei Brüder, die erst gemeinsam durch die Hölle gehen müssen, um wieder zusammen zu finden."

08. Mai 2008 | THE ELEPHANT KING • Kritik • programmkino.de

Aufgekratzt nennt Thomas Volkmann die Bildgestaltung. "Mit wackeliger und rastloser Kamera, schnellen Schnitten und vor allem einem atmosphärisch dichten Soundkonzept erzeugt THE ELEPHANT KING ein Gefühl von Rausch und Unheil verkündender Erwartung, ein wenig auch von Tristesse. Mit insbesondere bemerkenswerten darstellerischen Leistungen von Tate Ellington, dem in New York lebenden thailändischen Fotomodell Florence Faivre und Ellen Burstyn gehört THE ELEPHANT KING zu jenen Filmen, die einen in eine exotische Welt entführen, deren Schattenseiten jedoch auch nicht ausblenden."

08. Mai 2008 | THE ELEPHANT KING • Kritik • programmkino.de

Für Thomas Engel ist die Thematik sowie die Problemstellung dieses Film "nicht besonders aufregend, dafür alles andere: die darstellerische Leistung der beiden Brüder (Tate Ellington als Oliver und Jonno Roberts als Jake), das typische, üppige, rasante Thailand-Leben, die aparte Florence Faivre als Lek, das parabelhafte Umgehen mit dem kranken Elefanten und nicht zuletzt das indirekte politische Statement des Regisseurs Seth Grossman."

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