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BANK JOB

BANK JOB

Regie Roger Donaldson
Kinostart 19.06.2008

Kritiken • BANK JOB

19. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling sah den schönsten Gangsterfilm des Sommers. "Die Geschichte ist originell und witzig genug, und das Zeitkolorit wurde entsprechend begabten Leuten überlassen - um es zur Wirkung zu bringen, genügt es, nichts zu verderben, und das tut Roger Donaldson auch nicht. Man kann sich dennoch fragen, ob der Regisseur die Mehrschichtigkeit der Geschichte - ihre Mischung aus Big Caper, Politthriller und nicht unbrutalem (Porno-)Mafia-Film - nicht effektvoller, trennschärfer, schlicht bewusster hätte umsetzen können. Das formale Raffinement wirkt in Donaldsons treuherziger Regie geradezu unterspielt."

19. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • Die Tageszeitung

Wilfried Hippen ist begeistert: "Diese Bande von hartarbeitenden Cockneyboys wird von dem britischen Actionhelden der Stunde Jason Statham angeführt, der seine Karriere bei dem Tarantino-Epigonen Guy Ritchie begann, aber nicht mit diesem abstürzte, sondern in den TRANSPORTER-Filmen bewies, dass er ein charismatischer Hauptdarsteller sein kann. Auch die vielen Nebenrollen sind jeweils ideal besetzt, und deshalb bleiben alle Figuren nach ihren ersten Auftritten so präsent, dass man trotz der vielen Erzählstränge nie die Übersicht verliert. Ausstattung und Kameraarbeit sind so stimmig, dass der Film aussieht, als hätte er auch in den 70er Jahren gedreht werden können."

19. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • Der Tagesspiegel

Stilsicher und solide ist der Film für Jörg Wunder. "Zu den Stärken von BANK JOB gehört das Darstellerensemble, in dem besonders Jason Statham brilliert – wie schon in Ritchies Filmen als pessimistischer Möchtegernganove. Dennoch sollte der 35-jährige Brite sich nicht allzu sehr auf seine bisherigen Rollenbilder – unfreiwilliger Gangster mit gutem Herz oder knallharter Actionheld mit ebenfalls gutem Herz – festlegen lassen. Daneben überzeugt die Wiederbelebung des Zeitgeists der frühen Siebziger."

19. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • Frankfurter Rundschau

Wer das britische Königshaus für bloße Folklore hält, wird in BANK JOB augenzwinkernd eines besseren belehrt, schreibt Michael Kohler. "Leider gelingt es Roger Donaldson nicht immer, das Leichte und das Ernste seiner verwegenen Geschichte ins Gleichgewicht zu bringen. Doch selbst in der Schieflage bewahrt er ihren süffisanten Ton. Um es mit einem einfachen Inspektor zu sagen, der an den Einmischungen konkurrierender Geheimdienste verzweifelt: "Diese Typen konnte ich noch niemals auseinander halten.""

19. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • artechock.de

Für Rüdiger Suchsland passen am Ende alle Storyfäden zusammen und lösen sich befriedigend auf. "Mehr als von allem anderen lebt dieser Film vom Stil. Vor 30, 40 Jahren hätten Steve McQueen und Faye Dunaway solche Rollen gespielt, jetzt sind es immerhin Jason Statham und Safron Burrows, beides gebürtige Londoner. Das Design ist minimalistisch, flüssig, elegant - schöne Menschen machen schöne Dinge, das ist noch schöner, wenn diese Dinge ein bisschen verboten sind. Das Vergnügen daran wird nur durch ein erzreaktionäres Ende getrübt."

17. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • br-online.de

Gegen dieses fein gesponnene Kabinettstückchen ist der Postzugüberfall aus dem Jahre 1963 so etwas wie "Peanuts", schreibt Margret Köhler. "Der Wettlauf zwischen Polizei, Unterwelt und Terrys tapferer Truppe überrascht durch immer neue Plots und sprüht nur so vor Spannung und Witz, auch wenn es mal brutal zur Sache geht. Diesen netten Ganoven mit Gentlemantouch halten wir trotz Mord, Korruption und Sex-Skandal gerne die Däumchen, sind sie doch eigentlich ganz sympathisch in ihrer Naivität. Und man mag es kaum glauben, am Ende haben sie die besseren Karten."

15. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Oliver Zimmermann entpuppt sich der Film als richtiger guter Thriller. "Das liegt nicht nur an Hauptdarsteller Jason Statham, dem derzeit angesagtesten Helden des britischen Actionkinos. Auch der Plot, der sich an einen echten Bankraub von 1971 anlehnt, entwickelt sich schwungvoll von einem klassischen Krimi zur verzwickten Staatsaffäre weiter. Schließlich werden nach vollzogener Tat hochrangige Politiker, bedeutende Mafiagrößen und der britische Hochadel in den Fall involviert, da neben einer stattlichen Geldsumme ziemlich kompromittierende Fotos einer englischen Prinzessin zu Terrys Beutegut gehören."

12. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • critic.de

Für Birte Lüdeking ist BANK JOB ein "eher gemächlicher Thriller mit vereinzelten Humoreinlagen als temporeicher und präzise ausgetüftelter Heist. Locker basierend auf dem so genannten "Walkie-Talkie-Einbruch" von 1971, überzeugt er vor allem in seiner stilsicheren Wiedergabe der frühen siebziger Jahre und der geschickten Verflechtung verschiedener Erzählstränge, die für eine durchgängige, wenn auch nicht allzu straffe Spannung sorgen und zum Finale stimmig zusammengeführt werden."

12. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • kino-zeit.de

Für Joachim Kurz ist es überaus gelungen, "wie es Donaldson und seine beiden Drehbuchautoren Dick Clement und Ian La Fresnais die komplexe Geschichte mit zahlreichen Handlungsfäden zusammenhalten und Spannung, beste Unterhaltung und eine Prise Gesellschafts- und Medienkritik sowie reale Ereignisse und frei Erfundenes unter einen Hut bringen. ... Ergänzt durch fein gezeichnete Figuren und ein gut funktionierendes Ensemble ist Bank Job / The Bank Job ein Gangsterfilm der beinahe altmodischen Art, bei dem die Ganoven keine smarten Supertypen sind, sondern einfach nur ganz normale Jungs von nebenan, die trotzdem oder genau deswegen all unsere Sympathien haben. Schön, dass es so etwas noch gibt."

01. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • ray-magazin

Ein abrupt hereinbrechendes, blutiges Drama sah Jörg Schiffauer. "Was zunächst den konventionellen Spuren der charmanten Gaunerkomödie zu folgen scheint, kippt ebenso unversehens wie unerbittlich in Richtung einer Tragödie von fast schon epischer Dimension. Regisseur Donaldson versteht es dabei, die Balance zwischen genrebedingter Leichtigkeit und wuchtiger Dramatik geschickt zu finden und damit die Spannungskurve bis zum Schluss hochzuhalten."

01. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • schnitt.de

Sascha Keilholz entdeckt "einige wunderbar minimalistische Settings wie das dunkelhölzern vertäfelte und milchglasige Büro des Mobsters Lew Vogel in dessen Sex-Bar "Lola" – diesmal grüßt Professor Unrat. Die Liebe liegt im Detail, etwa wenn ein 47er Dom Perignon genossen wird und ein nicht minder stilechter Jaguar-Polizeiwagen ins Bild rollt. Der von Percussions getriebene, sehr klassische Score von J. Peter Robinson verspricht dabei allerdings ein Tempo, das der Film tatsächlich erst sehr spät einlöst."

01. Juni 2008 | BANK JOB • Kritik • epd-film 06/2008

Frank Arnold ist durchaus angetan: "Regisseur Roger Donaldson beweist hier einmal mehr, dass er sich bestens darauf versteht, zu zeigen, wie sich um seinen Protagonisten eine Schlinge zieht, während er im Wettlauf mit der Zeit nicht nur ums eigene Überleben kämpfen muss. Dabei gelingt ihm eine gute Balance zwischen Komik, Suspense und Drama. Die Szenen, in denen einige der Einbrecher von Vogels Handlangern gefoltert und ermordet werden, sind knapp gehalten. Und der Transporter- und Crank-Star Jason Statham, dessen Name als einziger auf dem Plakat und auch im Nachspann über dem Titel erscheint, fügt sich nahtlos in das Ensemble ein."

08. Mai 2008 | BANK JOB • Kritik • programmkino.de

Smart, mitunter ironisch, temporeich, spannend - Marcus Wessel ist des Lobes voll. Der Regisseur inszeniert "in der Tradition großer Heist-Movies, wobei er zu jeder Zeit erkennbar um eine eigene Handschrift bemüht ist. Gerade der Wechsel zwischen Terrys Perspektive, dem Milieu der einfachen Malocher und Kleinkriminellen, und der Welt der Londoner High Society, die hinter einer schicken Fassade ihre dreckigen Geheimnisse unter Verschluss hält, macht den Reiz dieses Films aus. Donaldson ist zudem ein Meister der Suspense. Den Wettlauf zwischen der Polizei und Terrys Bande, die bei ihrem Vorhaben zufällig von einem Amateurfunker belauscht wird, inszeniert er als ein aus zwei Perspektiven aufgenommenes Katz-und-Maus-Spiel. Immer wieder überrascht uns der Plot mit neuen Wendungen und Enthüllungen."

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