Inhalt • EIN EINZIGER AUGENBLICK
Hilflos muss Collegeprofessor Ethan Learner mitansehen, wie sein 10-jähriger Sohn Josh von einem Auto erfasst und getötet wird. Der Täter begeht Fahrerflucht. Von Rachegefühlen getrieben, sucht Ethan nach Hinweisen, die ihn auf die Spur des Flüchtigen führen könnten. Dabei merkt er nicht, wie er sich immer mehr von seiner trauernden Frau Grace und seiner kleinen Tochter entfremdet. Währenddessen plagen den Unfallverursacher Dwight Arno schwere Gewissensbisse. Allein die Angst, seinen Sohn endgültig an seine geschiedene Frau zu verlieren, hält ihn davon ab, sich dem Gesetz zu stellen. Doch als Ethan rechtlichen Beistand sucht, wird ausgerechnet Dwight als Anwalt mit der Betreuung des neuen Klienten betraut. Eine Konfrontation der beiden Väter ist unaufhaltsam.
Crew • EIN EINZIGER AUGENBLICK
Regie: Terry George
Darsteller: Joaquin Phoenix, Jennifer Connelly, Mira Sorvino, Elle Fanning, Mark Ruffalo ...
Verleih/Copyright: Tobis, Berlin
Kritik • EIN EINZIGER AUGENBLICK • 08. Mai 2008 • programmkino.de
Michael Meyns sieht in dem Film eine "Allegorie für die Fragen und Probleme stehen, die sich der westlichen Welt und besonders Amerika in den letzten Jahren stellen. Insofern ist EIN EINZIGER AUGENBLICK weniger als klassische Familientragödie zu sehen, sondern als einer der zahlreichen Filme der letzten Jahre, die sich auf unterschiedliche Weise mit den veränderten politischen Verhältnissen nach dem elften September beschäftigen. Dass sich die meisten dieser Filme ... sehr kritisch mit dem amerikanischen Wesen und Selbstverständnis auseinandersetzen sorgte für ihren kommerziellen Misserfolg."